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Nvidia und Western Digital legen Vista lahm: WD reagiert

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17:56 - 17. Juli 2007 von Thomas Kretschmann

Es tut sich was im Fall WD-Nvidia-Bug: Western Digital forscht nun intensiv nach dem Fehler und hat das betreffende Festplatten-Modell aus dem THG-Labor abgezogen.

Wer eine Nvidia-Grafikkarte sowie eine schnelle Raptor-Festplatte von Western Digital unter Windows Vista einsetzt, kann Probleme bekommen: Viele Optionen verweigern den Dienst, unter anderem ist das Drucken ist nicht mehr möglich, auch auf die Systemsteuerung ist nicht mehr zuzugreifen.

Mitte Mai deckte das THG-Labor auf, dass die Kombination aus WD-Festplatte WD1500ADFD und Nvidia-Grafikkarte der 7000er/8000er Serie Windows Vista regelrecht lahmlegt. Die Fehlersuche gestaltete sich schwierig, denn der Fehler tritt nicht bei jedem Systemstart auf. Wir erhielten massig Leserbriefe von Usern, die unter dem Fehler leiden.

THG stellte kurzerhand ein Debug-Tool zum Download zur Verfügung, das einen Workaround bietet. Was das Programm macht, ist kein Geheimnis: Es startet den Software-Licensing-Service von Windows Vista neu. Beziehen sich andere Services darauf - etwa der SL UI Notification Service und das EMDMgmt-Modul - so erkennt dies das Tool, beendet die Services und startet diese ebenfalls erneut. Die Folge: Das Problem wird nicht beseitigt, aber zumindest umgangen.

Heute hat Western Digital die Raptor-Festplatte abgeholt, um weiter nach der Ursache zu forschen. Man zeigte sich äußerst interessiert an dem THG-Debug-Tool, ebenso wie Nvidia: Nick Stam, Technischer Direktor des Grafikkarten-Herstellers bestätigte uns per E-Mail, dass er und seine Entwickler ebenfalls an einem Workaround arbeiten. Bekannt ist mittlerweile, dass sich sehr viele User bei WD wie auch Nvidia direkt gemeldet und um Hilfe gebeten haben.

Das THG-Debug-Tool wurde seit Ende Mai knapp 1000 mal heruntergeladen. Das ist beachtlich, bedenkt man, dass die Kombination aus der entsprechenden Nvidia-Grafikkarte und einer WD-Raptor-Festplatte nicht alltäglich ist . Unter den Downloadern ist sicher auch Nvidia - und natürlich WD: Der Hersteller bestätigte, dass derzeit an einem weiteren Raptor-Modell gearbeitet wird und man den Fehler vor dem Marktstart beseitigen will.

Quelle: Tom's Hardware

Kommentare zum Beitrag
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sasfan 18/07/2007 15:25
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-0+

"derzeit an einem weiteren Raptor-Modell gearbeitet wird"?

Klingt vielversprehend. Ein 300GB-Raptor wäre für ein RAID5/6-System hochinteressant. NCQ und 16MB Cache vorausgesetzt. Oder gar ein erschwinglicher "Raptor 15k".

Wobei mir als Datenbänker viele IOPS wichtiger wären als reiner Datendurchsatz...denn da gilt "besser als viele IOPS sind noch mehr IOPS"....

mc_fly 21/07/2007 20:06
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-0+

Juhu, toll.
Mir bringts leider nichts mehr. Ich bin wahrscheinlich der "Extrem-Fall". Bei mir hat sich ne 75er Raptor verabschiedet. Ich hatte genau die beschriebenen Fehler, und nach nem Neustart ging bei der Platten nichts mehr. Ob das nun direkt was damit zu tuehen hat keine Ahnung, die Platte lief vorher mit XP ohne Probleme.

Kommentare auf dieser Seite geschlossen.