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Vergleich Tablet-Notebooks: Das Fazit
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In drei Einzeltests haben wir uns nun mit einigen sehr unterschiedlichen Kandidaten befasst. Zeit für ein Gesamtfazit, in dem wir noch einmal einen kurzen Blick auf die jeweiligen Probanden werfen und eine Kaufempfehlung geben wollen.
Gehen wir zeitlich rückwärts unsere Kandidatenliste durch und fangen bei Lenovos ThinkPad X200t an: Der flexible Chinese punktete mit hervorragender Verarbeitung, einer erstklassigen Tastatur, einem sehr guten und präzisen Touch-Display, brauchbarer Ausstattung inklusive UMTS-Modul und schnellem WLAN, überraschend gutem Klang, guter Performance, großer Festplatte und der guten ThinkVantage-Software. Dem standen allerdings der hohe Straßenpreis und die kurzen Batterielaufzeiten mit dem Standard-Akku gegenüber, womit sich das X200t für den längeren mobilen Betrieb disqualifiziert oder eben Zusatzkosten fällig werden. Für die getestete Variante verlangt Lenovos in seinem Online-Shop knapp 2095 Euro, bemüht man eine Preissuchmaschine, findet man dasselbe Modell ab etwa 1750 Euro.
Unseren zweiten Kandidat stellte uns Dell in Form eines Latitude XT2. Leider hatte das Gerät von vornherein mit Konfigurationsproblemen und fehlenden Treibern zu kämpfen, die laut Dell aber nur die Testgeräte betreffen. Die maue Ausstattung in der Basisvariante, die nicht einmal WLAN oder Bluetooth umfasst, überzeugt nicht. Der mit 1,4 GHz langsamste Prozessor des Testfeldes reicht für die Alltagsaufgaben, doch fragt man sich, warum Dell ihm bei unserem Testgerät eine schnelle SSD an die Seite stellt, die ihr Potential nicht entfalten kann. Bei der Verarbeitung gab sich das Dell eine weitere blöße, sowohl beim knarzenden und beigsamen Chassis als auch bei der klappernden Tastatur. Die Laufzeiten sind durchschnittlich, mehr nicht. Dafür ist das Dell das leichteste und preiswerteste Gerät im Test. Nutzt man dann das Baukastensystem, um fehlende Optionen zu ordern, steigt der Einstiegspreis von 1449 Euro allerdings in vergleichbare Regionen wie bei HP und Lenovo - bzw. überrundet diese, wenn man sich nach preiswerten Angeboten im Web umschaut.
Die Kaufempfehlung geht schließlich an unseren ersten Prüfling: Das Hewlett-Packard Elitebook 2730p überzeugte im Test mit einer sehr guten Verarbeitung mitsamt hochwertigen Materialien, der besten Akku-Laufzeit, einem hellen Display mit weiten Blickwinkeln, einem flinken Prozessor und einer sinnvollen Ausstattung inklusive UMTS-Modul. Der Touchscreen funktionierte gut und zuverlässig, subjektiv hat hier allerdings Lenovo die Nase vorn. Kritikpunkte gibt es aber auch bei HPs Tablet-PC: So hat dieses Notebook nur zwei USB-Ports, und das Trackpad fällt recht klein aus. Der Hersteller bietet das Elitebook 2730p im eigenen Webshop für 2023 Euro an. Hier lohnt ein Blick in Preissuchmaschinen, die das getestete Modell mit der Bezeichnung FU442EA schon für unter 1500 Euro finden.
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Wie schaut es im Vergleich mit Netbooks aus (z.B. Gigabyte T1028)?
MfG