IFA-Trends 2008: Heiße Produkte auf der Messe
Die Internationale Funkausstellung Berlin 2008 (IFA) mutiert zur weltweit größten Consumer Electronics Messe. Neben Fernsehern und Digitalkameras findet der Besucher dieses Jahr auch Haushaltsgeräte. mehr lesen
CeBIT - Tamagotchis Erben
Quelle : Tom's Hardware DE – Kategorie : Weiteres aus Consumer Electronics
Tags: Tamagotchi, PLEO, Künstliche-Lebensform 2 Kommentare
High-Tech-Spielzeug mit Suchtfaktor: Pleo ist ein »intelligenter« Roboter in Form eines Dinosaurier-Babys.
Pleo soll einem Camarasaurus Sauropoden nachempfunden sein und legt einfache Züge autonomen Lebens an den Tag. Die Bewegungsplattform von Ugobe ermöglicht es Pleo, sich flüssig und naturgetreu zu bewegen. Dabei verhält sich der Roboter-Dino völlig autonom: Er verfügt über 38 Sensoren, darunter auch Infrarot- und Akustik-Module und interagiert selbstständig mit seinem Besitzer und dem Umfeld.
Verantwortlich dafür ist das Betriebssystem Life Form Operating System des Herstellers, das die Signale mehrerer Sensoren gleichzeitig verarbeitet und auswertet. Pleo ist in der Lage, Emotionen — wenn man sie denn so nennen möchte — wiederzugeben und sich selbst und seine Umgebung wahrzunehmen.
Frisch aus dem Ei oder besser: der Verpackung geschlüpft soll sich Pleo wie ein neugeborenes Kind verhalten, das alles lernen muss. Ähnlich dem virtuellen Tamagotchi-Küken aus den 90er Jahren wird Pleo mit der Zeit reifer, benötigt aber viel Aufmerksamkeit. Auch soziale Elemente haben die Entwickler nicht vergessen: Entdeckt Pleo einen Artgenossen, spielen die beiden miteinander.
Pleo kann Emotionen wie Freude oder Neugier ausdrücken. Erschreckt er sich, wimmert er. Wird er lange alleine gelassen, so wird Pleo traurig und lässt den Kopf hängen. Schon nach kurzer Zeit soll man laut Hersteller das Gefühl bekommen, dass der Dinosaurier "lebt".
Die wichtigsten Fähigkeiten von Pleo:
- 14 Servogelenke (Torso, Kopf, Schwanz, Hals, Beine) mit Force-Feedback
- 38 Berührungs-, Geräusch-, Licht- und Neigungssensoren, einschließlich neun Berührungssensoren (Maul, Brust, Kopf, Schultern, Rücken, Füße) und acht Fuß- und Zeh-Sensoren
- flüssige, vierfüßige Bewegung
- Fähigkeit, Hindernissen auszuweichen und Absturzkanten zu meiden
- Tonausgabe, akustische Stereosensoren und Takterkennung bei Musik
- Update-fähiges Betriebssystem
- Speichererweiterung per SD-Karte
- Kommunizieren mit anderen Lebensformen von Ugobe
- aufladbarer Akku
Zudem verfügt Pleo über eine USB-Schnittstelle und einen SD-Karten-Slot. Dinosaurier-Eltern sollen darüber Updates oder neue Funktionen aus einspielen können. Die Software basiert auf einer Open-Source-Plattform, so kann jeder das Life-Form-Betriebssystem weiterentwickeln.
Interaktion mit dem Besitzer und seinem Umfeld:
- Husten
- Augenblinzeln
- Kauen
- Seufzen
- Niesen
- Schnüffeln
- Magenknurren
- Schwanzwedeln
- Gähnen
Unter anderen damit drückt Pleo Stimmungen aus wie Zorn, Langeweile, Munterkeit, Jagdfreude, Behutsamkeit, Verschmustheit, Abscheu, Verwirrung, Verzweiflung, Angst, Neugier, Freude, Kummer, Verwunderung, Müdigkeit sowie Hunger oder einfach das Bedürfnis nach sozialer Interaktion. Pleo ist ab Anfang Juni für 299 Euro erhältlich.
Der Pleo auf der CeBIT 2008: Halle 25, Stand D40 (C119)
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Interessant. Wenn das System mindestens so leistungsfähig wie Aibo ist, können wir bald Pleo in der Fussball WM (ROBO-Cup) sehen.
Günstiger ist Pleo schon mal.
hi
ich , und nach meinen infos wohl auch die Firma UGoBe sehen die Vorteile
des ganzen wohl nicht in der entwicklung eines neuen spielzeugs,
sondern eher darin das eine art Open Surce Projekt in Bezug auf
AI geschaffen wurde.
Das würde sich auch in der Gameindustrie positiv bemerkbar mache da
die entwicklung der KI in den letzten Jahren doch mehr oder weniger still stand