»Die 5-Prozent-Hürde knacken« – Die Piratenpartei im Interview
Thomas Melchinger, Direktkandidat der Piratenpartei, über Ziele bei der Bundestagswahl, die Berichterstattung in den Medien und den Möglichkeiten seiner Partei nach einem Scheitern bei den Bundestagswahlen. Mehr
-
Gaming-Performance auf 6 Windows-Generationen im Vergleich
Mit jeder neuen Windows Version erfährt das Betriebssystem mal mehr, mal weniger starke Veränderungen. Wir haben untersucht, wie sich diese Veränderungen auf die Gaming-Performance auswirken und haben Spiele auf mehreren Windows-Versionen getestet. Mehr
-
Pcvisit: Fernhilfe für XP und Vista
Wer die PC-Probleme anderer Menschen lösen will, muss nicht unbedingt zu ihnen hinfahren. Fernhilfe übers Internet ist da deutlich effizienter. Der Helfer holt sich die Windows-Oberfläche des Hilfesuchenden auf seinen Rechner und zeigt, wie es geht. Mehr
Partner
Nvidia setzt Tegra gegen Intels Atom
Nächste NewsNicht nur Intel will MIDs und UMPCs mit Chips bestücken. Auch Nvidia drängt ins Segment der Mini-Alleskönner-PCs. Auf der Computex zeigt der Hersteller zwei CPUs, die mit Intels Atom konkurrieren sollen.
»Complete Mobile Computer on a Chip« lautet der Slogan, mit dem Nvidia seine Tegra-CPUs bewirbt. Einen Tag vor der Computex hat der Hersteller den Start der Tegra-Fertigung bekannt gegeben. Der Chip enthält eine ARM-CPU samt Grafikprozessor (GPU) und einige weitere Komponenten. Im Vordergrund steht eine geringe Energieaufnahme, wodurch die Tegras ganz klar in Konkurrenz stehen zu Intels Atom-Plattform.
Zwei Modelle gibt es vorerst: Den Tegra 600 und eine 650er-Version. Beide Prozessoren basieren auf der ARM11-Architektur und sollen nur ein Zehntel so groß sein wie ein Intel-Atom-Prozessor. Der Tegra 600 taktet mit 600 MHz, der Tegra 650 mit 800 MHz. Stromaufnahme laut Nvidia: Lediglich ein Watt. Konzipiert hat Nvidia die Chips für MIDs (Mobile Internet Devices) mit Windows Mobile als Betriebssystem. Erste Handhelds mit Tegra-Herz sind für Ende diesen Jahres geplant. Und die sollen richtig durchstarten: Laut Nvidia bietet Tegra die »zehnfache Energieeffizienz im Vergleich zu Konkurrenzprodukten« und ein ultimatives Grafikerlebnis »auf zahlreichen Geräten«.
Ein weiterer Konkurrenz-Kandidat zum Tegra ist Asus’ EeePC, der mit einer Intel-Celeron-M-CPU (900 MHz) ausgestattet ist. Beim Vergleich der Ruhemodi soll auch hier der Nvidia-Chip 10-mal so wenig Energie benötigen als der EeePC. Wird laut Nvidia auf einem EeePC und einem Tegra-befeuerten MID ein 720p-Video wiedergegeben, steigt zwar der Energieverbrauch bei beiden um 30 Prozent, doch soll der Tegra das Video flüssig darstellen, während der Asus EEE-PC nur alle paar Sekunden ein Bild liefert.
Schon abgestimmt? Sie haben das Wort!
Einfach mitmachen bei unseren Computex Design Awards 2008
Quelle: Tom's Hardware

Ich hätte den gern in irgendeinen Notebook mit 12,1" oder 13,3" mit Slim BluRayLaufwerk, guter passiver Kühlung und einer Festplatte oder SSD.
Vollkommend wurscht eigentlich die Festplattengröße 60 Gigabyte HDD oder >4 GB SSD sollten reichen, daheim kommt dann die eSATA angebunden und los gehts mit Media.
für nen 12" notebook ist das teil völlig ungeeignet
was willste mit nem popeligen arm11?
da bekommste ja auch kein vernünftiges OS drauf, ist ja kein x86
das teil ist für smartphones und handhelds gedacht
Wer ist "Nvidias"? :-)
Hört sich irgendwie griechisch an.
egal was ! Konkurrenz belebt das Geschäft ! Klasse ! Hoofentlich mehr als VIA es damals in der Lage war !
"Beim Vergleich der Ruhemodi soll auch hier der Nvidia-Chip 10-mal so wenig Energie benötigen als der EeePC."
Entweder "zehnmal so wenig wie" oder "zehnmal weniger als", aber nicht "zehnmal so wenig ... als".
Wobei "ein zehntel der Energie" viel einfacher und garantiert korrekt wäre.
"Zehnmal so wenig" ist, nebenbei bemerkt, eine merkwürdige Formulierung, die mal viel zu häufig liest. "Zehnmal mehr" ist sinnvoll, "zehnmal so wenig" ist mathematisch betrachtet schon ehr ein Widerspruch, da "0,1-mal so viel" oder "1/10" gemeint ist, aber etwas anderes (*10) gesagt wird.
Zahlen bis einschließlich zwölf werden außerdem ausgeschrieben!
hmm... gescheite prozessoren für windows mobile geräte...
nächstes Jahr ist mal wieder eine neues Gerät fällig bei mir, mal sehen was es dann so gutes gibt 
find ich gut
@Bensen Dann würde ja auch auf modernen 64Bit Prozessoren kein vernünftiges Betriebssystem laufen...is natürlich alles Quatsch, der ARM ist wie jede andere Nachfolgegeneration kompatibel zum x86 Standard.
@noskill:
Ich bin mir nun nicht so sicher, ob der ARM ein x86er ist... oder ehr gesagt: Ist er nicht!
http://www.arm.com/products/CPUs/f [...] amily.html
Der ARM11 versteht ARMv6 Instruktionen. Von "x86 instructions" steht in den Spezifikationen nichts.
AMDs und Intels x86er mit 64bit-Erweiterung sind etwas GANZ anderes.
Und ja: Windows-Mobile ist für diese nicht-x86er geeignet. Nur weil "Windows" drauf steht, muß noch nicht x86er drunter sein!
Windows gab es schon früher für MIPS, Alpha und andere CPUs. Heute "eigentlich" nur noch für X86er (und x86 mit AMD64). Der IA64-support ist defacto eingestellt. Neue Versionen wird es für Itanium wohl nie mehr geben.
der ARM ist nen RISC prozessor uns somit nicht x86 kompatibel
deshalb ist die überschrift hier auch totaler mist
weiss auch nicht was jetzt x86-64 cpus damit zu tun haben sollen
@bensen:
Intern sind auch X86er RISC-Prozessoren. Den ARMs fehlt einfach nur die Übersetzung der x86-Instruktionen.
Davon abgesehen ist es einfach ein völlig anderes CPU-Design, was ganz andere Stärken und schwächen hat. Mit DSP können diese kleinen Teile jeden X86er in Grund und Boden rechnen - in ihrem Spezialgebiet. DSPs sind nunmal sau schnell für das, für das sie entworfen wurden.
X86er können einfach nur ungefähr "alles". Zwar kaum etwas umwerfend gut, aber eben von allem ein bisschen.
das ist mir klar, hab nie was anderes behauptet
ändert nichts dran das der arm nicht x86 kompatibel ist und kein xp o.ä. drauf läuft sondern nur so ein win ce quatsch
und für nen laptop ist sowas absolut unbrauchbar
für handhelds etc. dagegen sehr gut da die funktionen direkt auf die cpu abgestimmt werdenkönnen
Ja, da stimme ich Dir zu. Daher finde ich den Vergleich in diesem Artikel auch nicht so gelungen. Außer für ein Linux sehe ich kaum Verwendung bei einem kleinen PC.
Intel ist in dieser Hinsicht besser aufgestellt. (Siehe auch heutige Heise.de Berichte)
Ohne genauere Auskünfte über die Architektur (Pipelines, Tiefe der Pipes, sonstige Funktionseinheiten) kann man die Leistung nicht bewerten. Gut finde ich, dass der Grafikkern integriert ist, der könnte bei cleverer Programmierung auch mit eingespannt werden. Und wenn der sogar 720p flüssig abspielen kann - alle Achtung. Jedenfalls unter dem Gesichtspunkt der Leistungsaufnahme.
@derGhostrider
Die Aussage, dass ein x86 eine RISC-Architektur hat ist schlichtweg falsch. Intel hat nur mal bemerkt, dass RISC performanter als CISC ist und deshalb um ca. 1997 angefangen die CISC-Befehle in RISC-verdauliche Häppchen zu spalten und so ein wenig von den RISC-Vorteilen zu profitieren. Seither sind die neuen x86 eine Art Hybride. Die x86-Struktur von einst ist dagegen eine astreine CISC-Struktur.
Der riesige Vorteil der ARM-Struktur liegt meiner Meinung nach einfach darin, dass das CPU-Design rund 15-20 Jahre neuer ist als das des x86. Damals gabs noch keine Pipelines, keine DSP-Funktionalität usw. Dazu kommt noch, dass der ARM für mobile Anwendungen konzipiert ist und dagegen sämtliche x86er beschissene Wärmekraftwerke sind - auch die ach so tollen Core 2 Duo und wie sie so heißen. Dazu kommt noch, dass x86-Intels absolut untauglich für Anwendungen fernab des Heim-PC sind, beispielsweise bei Temperaturen >85°C.
Sowohl ARM als auch z.B. PowerPCs haben eindeutig das ausgereiftere CPU-Konzept, es fehlt nur an der marktbeherrschenden Stellung die Intel (leider) inne hat.
Sogar Microsoft selbst wendet sich mehr und mehr vom x86 ab, mal abgesehen vom PC-Sektor. Siehe X-Box 360. Siehe Windows Mobile (mehrheitlich für ARMs).
@Brotschimmel:
Lies den ersten Satz meines Beitrages lieber nochmal.
Denn da steht:
Und das stimmt spätestens seit den ersten Pentiums. ALLE Befehle werden in x86er CPUs heutzutage von RISC-Kernen bearbeitet. Extern x86er CISC Befehlssätze, intern 100% RISC.
Nirgendwo habe ich behauptet, daß eine x86 CPU eine reine RISC-Architektur darstellen würde. Das sind ehr Merkmale von POWER und PowerPC (wobei wohl beide erweiterte Befehlssätze verwenden, aber das geht nun etwas weit).
Leider ist der Rest Deines Artikels rückhaltloses Bashing, wie ich gerade sehe.
Fangen wir mal hinten an: Microsoft hatte früher schonmal ein Windows für MIPS, Alpha und PowerPC auf dem Markt. Zwischenzeitlich auch noch für IA64.
Wo soll da eine Abkehr von x86 zu erkennen sein? Der Trend sieht ehr anders aus:
Die ersten Mobiltelefone und Smartphones hatten überhaupt gar nichts mit x86 gemeinsam. Die ersten Windows-Mobile-Versionen waren ausschließlich für nicht-x86 CPUs. Inzwischen gibt es dafür aber kleine x86er CPUs, die man zumindest nutzen kann (ob das nun besonders gut ist oder nicht, ist eine ganz andere Frage). Also geht der Trend viel ehr in Richtung x86. (Leider?!) Etwas mehr Abwechselung im Desktopmarkt wäre durchaus wünschenswert. Dafür müsste aber Windows mehrere Architekturen unterstützen, die dem User auch irgendeinen Vorteil bieten.
DSPs sind in x86ern überhaupt nicht integriert. Das ist ehr ein Einsatzgebiet für ARMs:
http://www.arm.com/products/CPUs/cpu-arch-DSP.html
Du schreibst scheinbar von Sachen, von denen Dir das Fachwissen fehlt, ansonsten würdest Du es ja nicht genau falschherum erzählen.
ARMs sind recht spezialisiert und gibt es in unterschiedlichen Ausführungen für unterschiedliche Einsatzzwecke.
Echte POWER Prozessoren haben einen recht tüchtigen Stromhunger, dafür sind sie Leistungsstark und bieten Vektor-Einheiten. Jedoch sind diese CPUs nicht für den Desktopeinsatz konzipiert. PowerPC-CPUs sind auch nicht so umwerfend toll, wie Du es nun hinstellst. Allerdings gibt es viele angepasste PowerCPUs, die ihre ganz besonderen Stärken haben. Diese werden dann gerne in Embedded-Systemen genutzt (Router, Steuerungssysteme, etc).
Es stimmt zwar, daß x86 Altlasten mit sich herumschlörrt, andererseits werden diese inzwischen von den CPU-Herstellern nur noch mit einem Lächeln quittiert. Das, was für die Rückwärtskompatibilität noch nötig ist, nimmt nichtmal mehr 5% der Die-Fläche ein. Vermutlich nichtmal mehr 1%. Dennoch gibt es natürlich einiges, was man vermutlich aus heutiger Sicht gerne anders hätte und besser gestalten könnte.
Aber aus heutiger Sicht würde man gleich bei 64bit anfangen - allein daher ist eine solche Argumentation bereits irrelevant.
Die Stärken der x86er Architektur sind z.T. auch ihre Schwächen: Die CPUs können ungefähr alles, dafür sind sie nicht spezialisiert.
Überdenke Deinen Beitrag lieber nochmal.
Hallo Ghostrider,
Alles klar, dann sind wir da ja einer Meinung, denn die ersten Pentiums kamen ja so um 1994-1997. Dennoch wird in der Literatur - zumindest war es so in meinem Informatikstudium vor gut einem Jahr - mehrheitlich von CISCs bei der x86-Struktur gesprochen.
Mit Kritik umzugehen und andere Meinungen zu akzeptieren, zählt nicht zu deinen Stärken oder? Nungut.
Ich wüsste gar nicht, dass ich das behauptet habe? Schaden würde es sicherlich nicht, wenn es Intels - zumindest für spezielle, z.B. mobile Anwenungen vom Prinzip "System on a Chip" mit dieser Funktionalität gäbe - beispielsweise für Audio und Video. Statt mit MMX und SSE## die CPU immer weiter aufzublasen, wäre das vielleicht eine Alternative.
Ich kann leider nicht ganz erkennen, worauf sich diese Aussage konkret bezieht. Auf die angeblichen DSPs in Intel?
80% Zustimmung. Der ARM ist eigentlich noch recht breit gefächert, beispielsweise bei kleinen bis mittleren Embedded Systemen. Aber genau das ist doch der Bereich dieser "MIDs" auf die Intels Atom und auch dieser Tegra abzielen: SoC-Struktur, Multimedia-Funktionen, niedriger Stromverbrauch.
Naja auch ein schlafender Dinosaurier wacht irgendwann mal auf. Immerhin war Intel so schlau mit dem XScale auf den ARM-Zug aufzuspringen. Ich bleibe dabei: x86 ist für solche mobilen Kleingeräte einfach eine Vergewaltigung. Indirekt stimmst du mir da sogar in einem früheren Post zu:
Ok, weiter:
Hierzu bitte meine Aussage
Auf meine Aussage zur X-Box 360 erfolgte dagegen keine Reaktion. Vielleicht ein wenig Off-Topic: Aber der Cell-CPU der PS3 ist ebenfalls eine PowerPC-Struktur. Und eine Spielekonsole als "Spezialanwendung" abzutun ist heute eigentlich nicht gerechtfertigt. Mittlerweile sind die Übergänge zwischen Konsole und Media-PC doch mehr als fließend.
Rechenleistung geht eben einher mit höherem Stromverbrauch, dennoch verläuft dieser Kurve bei PowerPCs lange nicht so ineffizient steil wie bei Intels x86. Neispielsweise bei diesen glücklicherweise abgekündigten Pentium 4-Blockheizkraftwerken um die 100W Abwärme. Sorry, aber das war einfach nur Schrott. Mag sein, das Intel inzwischen dazugelernt hat und mit ihren neuen Core x Duo/Quatro und wie sie heissen auf Basis des Pentium 3 einen besseren Weg gefunden hat. Der Weißheit letzter Schluss ist das aber bei weitem nicht.
Ich bin sicherlich kein PowerPC-Fanboy (was du ja auch nicht behauptet hast), doch ist es keine so überfrachtete Struktur wie die des x86.
Okay, es mag vielleicht der kleinste Teil der Die-Fläche sein. Dennoch müssen sämtliche Compiler diesen Mist immer noch mitschleppen. Das macht die entwickelte Software durch hausgemachte Probleme schon nicht so effizient wie sie eigentlich sein könnte.
[Quote]Alles klar, dann sind wir da ja einer Meinung, denn die ersten Pentiums kamen ja so um 1994-1997. Dennoch wird in der Literatur - zumindest war es so in meinem Informatikstudium vor gut einem Jahr - mehrheitlich von CISCs bei der x86-Struktur gesprochen.[/quote]
Ja, das mußt Du aber auch im richtigen Kontext verstehen!
Die echten x86er waren natürlich CISCs. Ebenso sind die heutigen keine reinen RISCs. Nur intern. Für die Ansteuerung ist das erstmal herzlich egal. Das wird wohl in den Büchern gemeint sein.
Zu den DSPs:
Ich habe (offensichtlicher fälschlicher Weise) das "damals" in Deinem vorletzten Posting auf den Entwicklungszeitpunkt der ARMs bezogen und nicht auf den Entwicklungszeitpunkt der x86er. Für mich klang es beim ersten Lesen so, als wenn Du damit sagen wolltest, daß es es ein Vorteil der ARMs wäre, daß in diesen keine DSPs enthalten wären.
DAS hat mich wiederum zu der Aussage verleitet, daß Du es genau falschherum beschreiben würdest - was dann aber wohl gar nicht der Fall war. Ich habe es nur falsch aus Deinem Text gelesen. Passiert schonmal.
---
Cell: Ich würde das nicht als PowerPC-Struktur bezeichnen. Das Teilchen besteht aus einem stark abgespeckten PowerPC-Kern mit einigen zusätzlichen hochgradig spezialisierten Recheneinheiten (SPEs). Je nach Ausführung des Cells schwankt deren Anzahl (und inzwischen auch können), bei den XBOX-Cells handelt es sich aber immer um die gleichen, sozusagen der Ausschuß aus der normalen Produktion mit 8 funktionstüchtigen SPEs.
So oder so ist es weder ein vollständiger PowerPC noch eine komplett eigenständige Architektur. Kann vorteile haben, muß es aber nicht.
Aber das ist dann auch das einzige, was MS neuerdings unterstützt, was man mit sehr viel Wohlwollen als "Abkehr von x86" bezeichnen könnte.
Wie gesagt: Bei allen anderen mobilen Geräten gab es vor kurzem noch keine x86er Alternativen, die kommen erst jetzt und die werden auch von MS wohlwollend unterstützt.
Es ist also, insgesamt, ehr der Trend zu x86 zu erkennen.
Nunja, Power CPUs mit weit über 100W Abwärme und ebenso aktuelle Core2Quads, Xeons und AMD-Phenoms machen leider keine wirklich gute Figur.
Einerseits gibt es zwar Energieeffiziente CPUs, andererseits sind die Top-Modelle teilweise mit TDPs von über 130W spezifiziert!
Ein Wert, über den man beim P4 noch lauthals gelacht hat (ich natürlich auch...) ist heute schonwieder normal. :-(
Die Altlasten sind so eine Sache. Ich glaube, daß die größten Probleme in den Betriebssystemen auftreten, die auch steinalte Software unterstützen müssen.
In Deinem Compiler kannst Du normalerweise Flags setzen, welche Befehlssätze verwertet werden sollen.
Das Problem ist dabei dann allerdings, daß es immer irgendwo irgendwen gibt, der Hardware aus der Jungsteinzeit einsetzt oder ein OS, welches noch nichts mit neueren Befehlen anfangen kann, und somit die Software dort nicht laufen wird.
Man halt also als Entwickler auch die Wahl: User ausschließen, die keine aktuellen CPUs haben, den Code aufblähen, indem optimierter Code für alle erdenklichen CPU-Generationen vorhanden ist oder die Optimierungen vergessen und alles auf der breitesten Basis compilieren lassen: Hauptsache es läuft, die CPUs sind eh schnell genug.
Außerdem wird heute erstaunlich wenig ernsthaft optimiert. Das sieht man schon daran, wie groß selbst erstaunlich funktionsarme Programme heute sind und wie stark auch komplexere Programme anwachsen. Hauptsache die Entwickler werden schnell fertig, denn Zeit ist Geld.
Ob nun ausgerechnet die Rückwärtskompatibilität der CPUs da das entscheidende Etwas ist, wage ich doch sehr zu bezweifeln.
@ Ghost und Brotschimmel: gepflegte diskussion, informativ und recht sachlich. mehr davon, bietet ja mehr information ald der Hauptartikel.