Nicht nur die Leistung ist entscheidend, sondern auch der Wirkungsgrad. Gerade wenn die Leistungen immer höher werden, gewinnt die Effizienz der Testgeräte immer mehr an Bedeutung, so dass wir dem Wirkungsgrad einen hohen Stellenwert einräumen.
Warum ist der Wirkungsgrad so wichtig? Zum einen ist es die Ersparnis an Stromkosten. Bei einer Leistungsabgabe von 600 Watt würde ein Netzteil mit 80% Wirkungsgrad ganze 750 Watt dem Netz entnehmen. Bei einer Effizienz von nur 60% wird für die gleiche Ausgangsleistung hingegen ein Kilowatt dem Stromnetz entnommen!
Neben der Stromerparnis gibt es aber auch weitere Gesichtspunkte: Die Leistung, die nicht abgegeben wird, wandeln die Schaltungen in Wärme um. Je geringer also der Wirkungsgrad, umso ineffizienter arbeitet das Gerät und umso wärmer wird es. Viel Wärme bedeutet allerdings auch erhöhten Kühlaufwand und gute Kühlung erreicht man nur durch größere und schneller drehende Lüfter. Grob gesagt: Ein Netzteil mit geringer Effizienz ist meist lauter als ein Pendant mit hoher Effizienz. Und auch die Lebensdauer kann von der Effizienz abhängen: Je wärmer die Komponenten werden, desto kleiner wird die Lebensdauer derselben. Sicher ist ein solcher Punkt nicht unbedingt ein Kaufgrund für ein hocheffizientes Netzteil, doch alle Faktoren zusammen machen ein solches Produkt doch wesentlich interessanter.
