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Thecus N5200: NAS mit PC-Funktionen
Inhaltsverzeichnis
- 1 – NAS, DAS, Switch und Backup-Meister in einem
- 2 – Speichern - aber wie, und wohin?
- 3 – Thecus N5200: NAS mit 5 Laufwerken
- 4 – Interner Aufbau
- 5 – Dienste und Features
- 6 – Setup-Assistent
Im Grunde handelt es sich beim N5200 von Thecus bereits um einen vollwertigen PC, denn neben der notwendigen Funktionalität für maximal fünf SATA-Festplatten tun ein Celeron-M-Prozessor samt Intel-Chipsatz, 256 MB DDR333-Speicher, ein 4-Port Gigabit-Switch, eSATA- und USB-Schnittstellen ihren Dienst. Software und Funktionsumfang sind Dank des zugrunde liegenden Linux 2.6 auf einem 64 MB Flash-Modul so umfangreich, dass nur die wenigsten Anwender alle Möglichkeiten ausschöpfen dürften. Wir haben dem Super-NAS auf den Zahl gefühlt und auch Schwächen ausgemacht.
Der Markt für Storage-Produkte wächst weiterhin ; gerade im Segment anspruchsvoller Power-User und kleiner Unternehmen mit Bedarf für überschaubare und funktionierende Lösungen ist gutes Geld zu verdienen. Thecus hat einen interessanten Werdegang. Ursprünglich als Spin-Off des Motherboard-Herstellers Abit hat sich das Unternehmen schnell einen hohen Bekanntheitsgrad erarbeitet und ist heute gut aufgestellt. Im Portfolio finden sich heute hochfunktionale NAS-Geräte für eine bis fünf Festplatten, ein paar professionelle Storage-Appliances sowie DAS-Produkte. Ende 2005 verglichen wir sieben NAS-Geräte, darunter die YESbox N2100 von Thecus für zwei Festplatten. Gleich vier Laufwerke unterstützt die NAS-Box N4100. Vor etwa einem Jahr fand dann das N2050 den Weg in unser Testlabor, welches zwei Festplatten per eSATA an Ihren Rechner anbindet. Mit dem YES Nano N1050 bietet Thecus auch ein USB-2.0-Gerät für 2,5”-Festplatten mit OTG-Funktionalität (On-the-go), um Daten kleinerer Speichermedien wie z.B. Flash per Knopfdruck auf das N1050 zu übertragen. Erst vor wenigen Wochen schließlich kombinierten wir das N1200 mit einer Hitachi Deskstar 7K1000, was zusammen ein Terabyte Speicherplatz im Netzwerk ermöglicht.
Das aktuelle N5200 stellt eine weitere Steigerung dar, da es fünf Laufwerke unterstützt und fast den gesamten Funktionsumfang aller anderen Geräte in sich vereint. Und das ist noch nicht alles : Thecus steht mit einer überarbeiteten Version, dem N5200 Pro, bereits in den Startlöchern, die auch noch als iSCSI Target in SANs dient. Technisch ist dies auch per Software-Update denkbar ; doch genaue Informationen darüber liegen uns noch nicht vor.
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Vielen Dank für den schönen Test,
ich kann dem Getesteten eigentlich nur beipflichten!
Ich hab den N5200 seit 4 Monaten mit fünf HD501LJ von Samsung im RAID5 am Laufen, momentan mit Firmware 1.00.12.3 und bin sehr zufrieden damit!
Allerdings gab/gibt es zwei kleine Wehrmutstropfen:
- Im RAID5 bekomme ich eine Nutzkapazität von 1,75TB, wobei komischerweise bereits am Anfang knapp 100GB als belegt gemeldet wurden obwohl keine einzige Datei darauf war. Thecus hat mir auf dieses Problem bis heute nicht geantwortet. Meine Vermutung wäre das Dateisystem, wobei 100GB dafür schon etwas krass wären (512k Stripe-Size).
- Ordner können nicht für READ BY ALL freigegeben werden, d.h. ohne User/Pw Lesezugriff gewähren. Entweder Public, dann aber auch mit Schreibzugriff für alle oder mit User/Pw. Sehr unpraktisch bei Media-Streamern die mit SMB-Freigaben ohne Authentifizierung arbeiten, wie etwa der Freecom Mediaplayer.
...an THG:
gern würde ich den ganzen Kommentar von "Wolfpack 17/07/2007 10:33" lesen
- aber ab "Wehrmutstropfen:-Im..." ist Schluss!
Könnt Ihr bitte mal den Link prüfen? Danke & Gruß, Holger
Hallo THG, auch ich würde gerne lesen, was Wolfpack geschrieben hat.
Offenbar wurde mein Kommentar massiv abgeschnitten, bis zur Behebung in Stichpunkten:
- Nach Initialisierung waren bereits 100GB grundlos belegt von 1,75TB, keine Reaktion von Thecus seit 4 Monaten
- Keine Lesefreigaben ohne User/PW, nur Public mit Schreibzugriff => Problem mit Mediastreamern über SMB oder Ordner für Allgemeinheit mit read-only.
Hallo THG,
vielen Dank für den tollen Testbericht. Ich hätte da nur mal eine kleine Bitte, und zwar würden mich bei solchen Geräten auch noch die Betriebslautstärke interessieren ! Ich habe nämlich bereits 2 NAS Geräte im Einsatz und eines ist so laut wie ein Staubsauger ! Ich bin von den Herstellern überaus enttäuscht, das solche Geräte für "Handwerksbetriebe" und "Privatnutzer" hergestellt werden, ich frgae mich da welcher Handwerker oder Privatmann einen Serverraum unterhält, der solche Lautstärken dieser Geräte zulässt ! Ein klares ( - ) an die Hersteller ! Ich habe zwischenzeitlich selbst ein Gerät "leise" gemacht obwohl es nicht sein kann, dass der Endverbraucher sich damit beschäftigen muss !!! Mein Kommentar : Traurige Angelengenheit
Grüße aus dem Schwäbischen
Alex
Hallo Zusammen,
Kann eventuell noch jemand etwas über die Betriebslautstärke sagen?
Danke und Gruss
iAge
Den positiven Test kann ich bestätigen. Wir haben selbst ein Gerät bei uns und einige Geräte bei unseren Kunden im Einsatz. Lautstärke, wie im Test aber auch erwähnt, für Einsatz in Büro-Umgebungen absolut geeignet. Nur die Geräte der ersten Serien waren zu laut, Thecus hat darauf aber schnell reagiert und neue Netzteile mit leiseren Lüftern verbaut. Zu zwei der Kritikpunkte im Test kann ich auch etwas sagen: Die Sleep-Funktion für die Festplatten funktioniert bei uns immer einwandfrei. Vielleicht liegt das an den verwendeten Festplatten-Typen? Wir bevorzugen Samsung oder Hitachi. Das NSync-Problem hatten wir auch. Es muss lediglich das NSync-Verzeichnis auf dem Zielsystem vorher von Hand angelegt werden. Vielleicht wird dies in einem der nächsten Firmware-Update noch verbessert. Womit wir bei einem nächsten positiven Punkt wären: Thecus verbessert die Produkte durch Firmware-Updates recht häufig. Dadurch erhält man z.T. Features, die das Gerät beim Kauf noch gar nicht hatte. Seit ca. 6 Monaten gibt es auch eine Niederlassung von Thecus in Deutschland, mit einem sehr freundlichen und kompetenten Support. Sicherlich auch nicht unwichtig...
Hallo zusammen!
Sehr schöner, ausführlicher Test. Interessant für mich wäre, ob man während des laufenden Betriebs täglich eine Festplatte austauschen kann, z.B. für externe Lagerung. Idee ist für jeden Wochentag eine Platte zu haben und dies für Backups zu nutzen.
Sind die Wechselrahmen dafür ausgelegt?
Bietet das Systen dazu Möglichkeiten?
Sind beim Festplattentausch Kabel an- und abzustecken oder ist es wirklich Plug-n-Play?
Vielen Dank vorab!
Grüße, Greldinard
...@Greldinard 06/11/2007 09:32:
Leider habe ich das Gerät nicht - aber auf den Bilder ist zu erkennen, das die Festplatten mit einem Tray eingeschoben werden. Aufgrund der Herstellerangaben denke ich, das somit eine HDD in die Aufnahme "geschraubt" werden muss. Wenn dem so wäre, würde es Sinn machen, für JEDE Tausch-HDD einen eigenen Tray zu kaufen - sicher KEINE Preiswerte Lösung...
@w_ing
Daher die Nachfrage!
Erstmal vielen Dank für die Antwort. Das mit den extra Trays für jede HDD ist mir bewußt, die Kosten in diesem Fall akzeptabel. Nur habe ich bereits auch Geräte gesehen, bei denen man trotz Tray noch Kabel an die Festplatte anstecken musste (wie unsinnig) - sowas will ich natürlich nicht
Noch interessanter ist für mich, wie sich das System in diesem Fall verhält, wenn man jeden Tag eine Festplatte austauscht... Was macht es mit der neuen ("alten") Platte, ist die Freigabe sofort verfügbar (gleicher Name auf allen HDDs)?
Vielleicht kennt auch jemand eine bessere Alternative...
... im RAID-Betrieb kann dieses Vorgehen nicht "sinnvoll" funktionieren - was ist genau mit "jeden Tage eine Platte tauschen" gemeint?
Klar, im Raid geht's nicht. Drei, vier eingebaute Platten sollen im Raid laufen. Die eine Position soll täglich neu besetzt werden und als eigene Freigabe zugreifbar sein. Dort sollen jede Nacht Backups raufkopiert werden. Für jeden Wochentag soll es eine andere Platte geben.
Die Anlage unterstützt mehrere Raid-Modi gleichzeitig. Also wäre eine Kombination aus vier Festplatten im Raid 5 und einer einzelnen wohl machbar. Zusätzlich ist das Gerät Hot-Swapable.
Ich denke das Vorhaben ist umsetzbar.
Ich selbst plane mir nächstes Jahr eine 5200 zuzulegen, fragt sich nur welche...
Am liebsten würde ich mir das Gerät mal live ansehen... In jedem Fall vielen Dank für die Antworten.
für ein kleines Video:
http://www.dailymotion.com/BJSINFO [...] 0_business
...
KEINE KABEL nötig - HDDs werden "einfach" eingeschoben
...
stromverbrauch?
...so:
Nun endlich habe ich mir das Gerät gekauft (o.k. - das Baugleiche Allnet All6600 - sind wirklich Platinen mit Thecusaufdruck eingebaut).
Spindown funktioniert (mittlerweile gab es ggü. dem Test ja auch ein paar Firmwareupgrades).
Mit der Lüfterlautstärke bin ich in meinem Büro noch nicht zufrieden - werde wohl den Lüfter selber tauschen.
-
@bkr:
Stromverbrauchsangaben sind im Artikel genannt und ist sicher auch HDD-Abhängig.
@ALLE:
Weitere Details/Erfahrungen schreibe ich im Forum unter http://nas-portal.org/ als wing z.Zt. auf http://nas-portal.org/showthread.php?t=1258 und demnächst im entsprechenden Wiki...
Was passiert denn, wenn das NAS selber kaput geht? So weit wie ich das jetzt verstehe, muss ich ein analoges compatibles GEraet vom selben Hersteller kaufen. Die Daten auf den Festplatten sind ohne weiteres einen Normalverbraucher nicht zugaenglich. Das Filesystem ist glaube ich ein Linuxfilesystem.
Ich stelle mir die gleiche Frage wie mein Vorgänger:
Was ist, wenn das gerät defekt ist?
Kann ich die Daten auf den HDDs an einem anderen RAID-Controller lesen oder muß ich genaus das gleiche Gerät wieder erwerben, um an die Daten zu kommen?
Seit einem Jahr habe ich das NAS. Die Idee und das Prinzip ist gut. Leider funktioniert die Kiste nicht zuverlässig. Nach dem Einschalten wird sporadisch aber regelmäßig eine oder mehrere Festplatten als defekt gemeldet und das System zeigt ab und zu auch Datenverlust an.
Es ist einfach zum Haare raufen und es macht auch keinen Spaß mehr, wenn man damit seine Daten wirklich zuverlässig speichern will !!!