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Lenovo: Sperrbefehl per SMS

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11:00 - 26. November 2008 von Thomas Kretschmann

Lenovo führt eine Fernabschaltung für seine Business-Notebooks ein. Wird ein solches Gerät entwendet oder verloren, können Besitzer es per Mobilfunk-SMS von Ferne sperren.

Ein neues Sicherheits-Feature für seine Thinkpad-/Business-Notebooks kündigt Lenovo an: Der Besitzer schickt ein Kommando zum Sperren per SMS, wenn der Laptop beispielsweise gestohlen wurde oder sonstwie abhanden gekommen sein sollte.

Erhält das Gerät den Befehl, schaltet es sich selbstständig ab und ist danach ohne einen Aktivierungscode nicht mehr zu booten. Der Besitzer erhält eine SMS-Nachricht, wenn die Sperrung erfolgreich war. In Verbindung mit einer Festplattenverschlüsselung soll es — zumindest nach dem Abschalten — vor allem Business-Anwendern die Sicherheit geben, dass auf die eventuell sensible Daten nicht zuzugreifen ist. »Das erzwungene Abschalten gibt der Festplatten-Verschlüsselung mehr Biss«, erklärt Stacy Cannady von Lenovos Security-Abteilung.

Hundertprozentige Sicherheit bietet die Funktion aber nicht: Ein solches Notebook sollte natürlich einen Breitband-Mobilfunkanschluss an Bord haben, sonst wird es mit dem SMS-Empfang nichts. Entsprechend sollte sich das Gerät nach einem eventuellen Diebstahl auch in der Reichweite eines Mobilfunknetzes befinden — und eingeschaltet sein.

Lenovo führt die SMS-Sperre in den USA zu Jahresbeginn 2009 kostenlos ein, in Europa ist damit erst ab April zu rechnen.

Quelle: Tom's Hardware

Kommentare zum Beitrag
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Weltenspinner 26/11/2008 11:43
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-0+

Gute Idee! :)

Anonymer Nutzer 26/11/2008 12:05
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-0+

Naja, jeder "industriespion" wird das schon vorher wissen und sich mit dem notebook in das 3te untergeschoss einer tiefgarage setzen oder den empfänger schlicht entfernen.

metal_alf 26/11/2008 13:17
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Defragg 26/11/2008 13:50
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-0+

genau soetwas in der Art muss es sein, ansonsten wäre es ja für die Katz... aber echt mal ´ne gute Idee.

Bringt zwar nichts gegen Langfinger der "normalen" Sorte aber die Daten sind wenigstens relativ sicher.
Schön wäre es wenn das ganze Notebook sich rot färben und dem vermeindlichen Dieb dadurch zeigen würde das es dort nichts zu holen gibt *Augenzwinker*
Gruss

auser 26/11/2008 14:09
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-1+

das ist mal ne sehr gute idee und extrem nützlich für folgendes, realistische szenario:

man ist eingeloggt am laptop, aber abgelenkt und siehe da, weg is es. man hat zwar platten und co verschlüsselt, aber da man eingeloggt ist nützt das nicht viel.
schnell per sms den rechner runterfahren lassen. selbst wenn man ihn neu starten könnte greift dann die passwort abfrage der encrypteten platten z.b.

johannes_franke 27/11/2008 09:42
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-0+

hmm.. Einer, der einen Laptop klaut, kann damit rechnen, dass es mindestens 30 Minuten dauert, dass der Diebstahl auffällt. In der halben Stunde muss er zumindest die SIM-Karte, die aktuell im Notebook ist, online deregistrieren (wofür er evtl. ein Passwort braucht, das nur der Besitzer kennt), und seine eigene SIM-Karte registrieren, weil es sehr wahrscheinlich ganz ohne SIM-Karte auch nicht geht. Für den Registriervorgang muss er wahrscheinlich ebenfalls Dinge wissen, die nur der Besitzer weiß. So weit so gut.
Das ganze hat aber Schwachstellen. Was ist, wenn der Besitzer sein Passwort (oder was auch immer er zur Authentifizierung bei Dell braucht) vergisst? Es muss ja eine Rücksetz-Funktion geben. Wenn die lediglich bedeutet, dass die Daten auf dem Notebook gelöscht werden, spielt man den Schurken in die Hände.
Außerdem wird mit keinem Wort erwähnt, auf welche Weise das Notebook im Zweifelsfall technisch deaktiviert wird. Wird es lediglich per BIOS gesperrt? An welcher Stelle gibt man das Aktivierungskennwort ein? Muss dazu Windows gebootet und eine Online-Verbindung hergestellt sein? Wenn ja, wie/wieso kommt man trotz Deaktivierung so weit?
Was mir ebenfalls nicht gefällt: wenn das Notebook permanent mit einer SIM-Karte ausgestattet sein muss, kann man davon ausgehen, dass es auch rege Gebrauch davon macht. Kann man das 100% kontrollieren als Anwender? Und wer darf's bezahlen? Wer garantiert, dass damit z.B. keine Daten über den Standort des Benutzers oder zurückgelegte Wege gespeichert werden?

Carsten 9punkt13 28/11/2008 00:33
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johannes_franke, dann nimmste halt den akku raus ;) aber recht hast du! man wird immermehr überwacht, wird einem nur geschickt verkauft.

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