Web-Oberfläche und Test-Setup

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11:10 - 11/06/2009 von Marcel Binder

Ruft man die IP-Adresse des NS4600 auf, so landen Anwender nicht direkt auf der Konfigurationsoberfläche, sondern auf einer sogenannten Landing-Page. Hier darf man sich entscheiden, ob man auf die Administrationsoberfläche oder die auf dem NAS gespeicherten Mediendateien zugreifen möchte.

Administrationsoberfläche

Auch beim NS4600 kommt die Web-Oberfläche zum Einsatz, die auch beim Promise NS4300N und Promise NS2300N Verwendung findet. Die in zehn Sprachen verfügbare Oberfläche ist klar strukturiert und auch weniger versierte Anwender in der Konfiguration von NAS-Geräten sollten sich auf Anhieb zurechtfinden. Auf die Konfiguration des NS4600 mit Googles Webbrowser Chrome sollte man allerdings verzichten, da wir Probleme mit der DHTML-Darstellung hatten. Auch ist beim Anmelden zwingend der Button mit der Aufschrift "Login" zu verwenden, da die Bestätigung des Benutzernamens und Passworts mittels der Eingabetaste nicht erkannt wird.

Wie auch das NS4300N wird das NS4600 im Markt für Heimanwender sowie für kleine und mittlere Unternehmen platziert. Die Funktion "NAS Replication" dürfte somit vor allem für Unternehmen interessant sein, die auf mehrere Geräte zurückgreifen und damit Daten automatisch an unterschiedlichen Orten speichern können.

Web-Zugriff auf Mediacenter

Der Zugriff auf gespeicherte Musikstücke, Videos oder Bilder kann nicht nur im lokalen Netzwerk, sondern auch wie erwähnt über den Browser und somit über das Internet erfolgen - entsprechend konfigurierte Port-Weiterleitung des Routers vorausgesetzt. Wie für die Administrationsoberfläche müssen sich Anwender zuerst durch Benutzername und Kennwort authentifizieren. Promise hat sogar an die Nutzung des Media-Centers durch mobile Geräte gedacht und stellt hier eine etwas simplere, aber dafür für Mobilgeräte angepasste Web-Oberfläche zur Verfügung, die bei der Anmeldung ausgewählt werden kann.

Die Media-Center-Oberfläche ist wie die Administrationsoberfläche einfach zu bedienen und selbsterklärend.

Test-Setup und Benchmarks

System Hardware 
Intel-Plattform 775 Asus P5E3 Deluxe, Rev.1.03G 

Intel X38, BIOS: 0810 (02/11/2007) 
CPU Intel Core 2 Duo E6750 (65 nm Conroe core)
RAM 2x 1024MB Crucial Ballistix DDR3-1600 
eSATA-Controller JMicron JMB363 
System-Festplatte Seagate Barracuda 7200.9, 160 GB 

7.200 U/Min, SATA/300, 8 MB Cache 
Test-Festplatten Samsung Spinpoint HD321KJ, 320GB 

7.200 U/Min, SATA/300, 16 MB Cache 
DVD-ROM Samsung SH-D163A , SATA150 
Grafikkarte Gigabyte Radeon HD 3850 GV-RX385512H 

GPU: 670 MHz 

Speicher: 512 MB DDR3 (830 MHz, 256 Bit) 
Netzwerkkarte Marvell Yukon 88E8056 PCI-E Gigabit Ethernet Controller 
Soundkarte Integriert 
Netzteil Coolermaster RS-850-EMBA, ATX 12V V2.2, 850 Watt   


System-Software & Treiber 
Betriebssystem Windows Vista Enterprise SP1 
DirectX 10 DirectX 10 (Vista-Standard) 
DirectX 9 Version: April 2007 
Grafiktreiber ATI Radeon Version 7.12 
Netzwerktreiber 9.0.32.3 (Vista-Standard) 
Intel Chipsatz-Treiber Version 6.9.1.1001 (20/02/2008) 
JMicron Chipsatz-Treiber Version 1.17.15.0 (24/03/2007) 

Die auf dem NAS verwendete Firmware trägt die Versionsnummer 02.00.0000.15.

Intel NAS Performance Toolkit

Wir haben das Promise NS4600 mit dem Intel NAS Performance Toolkit getestet. Eine genauere Beschreibung des Benchmarks erhalten Sie im Artikel NAS-Grundlagen und Testverfahren.

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Kommentare zum Beitrag
sasfan 12/06/2009 17:19
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-1+

und wiedermal ein NAS, welches den Gigabitport nur zu einem viertel ausnutzt....
und für 48W Idle kann ich mir schon nen PC mit 780G+4850e hinstellen.

traldors 27/08/2009 12:29
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-0+

Das ist genau mein "Schreiben" auch wenn es den ein oder anderen "stört" und ein wenig "getrollt" wird, aber genau dies ist der Knackpunkt. Übertragungsraten weit unter der von "mittelalter" PC-Hardware und Kosten weit jenseits davon. HotSwap lässt sich Dank einiger guter Gehäuse und leichter Bastelarbeiten auch fix erledigen. Aufgrund der frei am Markt verfügbaren Systeme sind diese "low performer" einfach nur unnötige Kosten und allenfalls im Bereich der "counsumer" ohne Skill eine echte Lösung. Auch die Flagschiffe von QNAP bieten zwar eine schier unerschöpfliche Zahl an Funktionen, geht es aber um die Anbindung in einem Rechenzentrum (mit veritablen Bandbreiten) erweist es sich als "lahme Ente". Wie gesagt, für den Hobbyeinsatz 1a, wenn man darauf angewiesen ist definitiv ein "no go".

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