Das Tecra A9 ist ein solides aber letztendlich einfallsloses Officegerät mit wenigen wirklichen Schwächen aber auch ohne herausragende Stärken. Es erfüllt alle Aufgaben im angepeilten Einsatzgebiet ohne Murren und bietet jederzeit ausreichend Leistung. Darüber hinaus gibt es aber eigentlich nichts, was es zu einem Must-Buy Gerät machen würde. An Besonderheiten bietet es nur den zusätzlichen Trackpoint, die serielle Schnittstelle, den elegant gelösten Assist Bereich mit Einblendung und (derzeit) die Doppelgarantie.
Die Akkulaufzeit fällt gemischt aus - im Worst Case Szenario hält das Tecra keine Stunde durch, läuft aber im Reader Test brauchbare 3 Stunden. Bei DVDs ist es mit knapp 2 Stunden mit dabei. Verarbeitung, Tastatur und Display sind gut, aber das darf man in dieser Preis- und Geräteklasse eigentlich voraussetzen - immerhin steht das Tecra A9 auch mit 1.299 Euro in Toshibas Preisliste.
Bietet es im Netzwerkbereich und bei den inneren Werten eine gute Ausstattung, so enttäuscht das Tecra beim Schnittstellenangebot. Nur 3 USB Ports, von denen schlimmstenfalls nur zwei nutzbar sind, und kein Firewire sind mau. An der Größe kann es nicht liegen - Platz für weitere Schnittstellen wäre genug. Ebenso ist unklar, warum an einem Gerät, das zur Präsentation auch mal an einen Beamer oder Fernseher angeschlossen werden könnte, weder S-Video noch DVI zu finden sind. Es beschleicht einen der Verdacht, Toshiba schaffe damit Kaufargumente für seinen Port Replicator.
Das Design ist klobig, funktional, schnörkellos - man könnte auch sagen: langweilig und groß. Mit einem Gewicht von 2,9 kg empfiehlt das Tecra sich dann auch eher für den Einsatz am Tisch mit Mitnahmeoption denn als wirklicher Mobilrechner, zumal wenn man das Netzteil dazurechnet.
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"Es erfüllt alle Aufgaben im angepeilten Einsatzgebiet ohne Murren und bietet jederzeit ausreichend Leistung."
Das ist, in meinen Augen, auch Ziel des Herstellers gewesen. Und nicht mehr.
Sorry, aber von der Zielgruppe dieses Notebooks habt ihr nicht wirklich Ahnung, oder ? Diese Leute brauchen ein robustes, aber dennoch einfaches Notebook für immer und überall beim Kunden... es soll nach nichts aussehen, damit keiner Interesse daran hat, es zu klauen, etc...
Zweifellos ein gutes Gerät, das sich allerdings aufgrund seiner mickrigen Auflösung schon bei der Produktvorstellung ad absurdum führt (feinere Auflösungen als WXGA+ sind weder bei der A-, noch bei der M-Serie im Programm).
Wenn ein "Businessman" mit WXGA+ zufrieden ist, greift er zu einem 12,1" Subnotebook - die gibts zum selben Preis mit derselben Leistung und ebenfalls mit Dockingport und das noch 1 kg leichter.
Bei 15,4" Widescreen darfs dann schon wenigstens WSXGA+ oder besser WUXGA sein.
Irgendwo muß sich die Größe und das Gewicht schließlich auch rentieren, wenn mans oftmals täglich durch die Gegend trägt.
Ich kann nur sagen, dass ich dieses Notebook bereits 10 oder 11 mal für Kunden installiert habe und es als gutes Gerät jedem weiter empfehlen würde, der es als Langzeit Arbeitsnotebook braucht.
Die Kritik mit dem Display kann ich nur bestätigen, bei solch einem Gerät sollten 1440 x 1024 schon möglich sein, wenn nicht gar 1600x ...
Das Einzige, was mir aufgefallen ist, ist das "wacklige" Display.
Ich kann den Rand an der Innenseite des Displays, als rund um das Display herum sehr weit dehnen bzw. würde auch eine 1? Münze hinter dem Rand verschwinden, wenn einer das wollte... Das sollte in dieser Preisklasse nicht der Fall sein.
An Tomshardware:
Ich verstehe, dass Ihr dieses Notebook getestet habt, es ist schließlich weit verbreitet und auch an sich ein tolles Gerät, aber warum liefert Ihr einen Test zu diesem Gerät, wenn es bereits ein halbes Jahr auf dem Markt ist, oder gar noch länger? Wäre da ein Test zum Acer Aspire One oder einem anderen neuen Notebook nicht interessanter?
MfG Alex
Sorry, aber von der Zielgruppe dieses Notebooks habt ihr nicht wirklich Ahnung, oder ? Diese Leute brauchen ein robustes, aber dennoch einfaches Notebook für immer und überall beim Kunden... es soll nach nichts aussehen, damit keiner Interesse daran hat, es zu klauen, etc...
Mag sein, dass das Styling nicht ausschlaggebend ist. Als "immer dabei" Notebook disqualifiziert es sich in meinen Augen aber mit einem Gewicht von fast 3,3 kg mit Netzteil...
Es ist schon ein wenig eine Preisfrage. Für 1.300 Euro (Liste) kann man mehr als eben nur die Basics erwarten, meine ich.
An Tomshardware:Ich verstehe, dass Ihr dieses Notebook getestet habt, es ist schließlich weit verbreitet und auch an sich ein tolles Gerät, aber warum liefert Ihr einen Test zu diesem Gerät, wenn es bereits ein halbes Jahr auf dem Markt ist, oder gar noch länger? Wäre da ein Test zum Acer Aspire One oder einem anderen neuen Notebook nicht interessanter?MfG Alex
Ja, das Toshiba ist nicht mehr ganz neu - aber wie du sagst, ist es weit verbreitet und wird nach wie vor verkauft. Insofern ist es für den einen oder anderen vielleicht noch von Interesse.
Den 1-Euro-Münztest unterschreibe ich so auch. Das denkt man gar nicht, dass so was geht.
Was das Acer Aspire One angeht - das steht derzeit auf meinem Schreibtisch.
Kann nicht ganz nachvollziehen, wie sich Toshibas Produktpalette im Tecra-Bereich in letzter Zeit so entwickelt - ich tippe hier auf einem Tecra M2 (weiß nicht mehr genau, aus welchem Jahr, auf jeden Fall mit nem Centrino 1,6) - das Teil wiegt gesamt 2200g, ohne Cd-Laufwerk (lasse ich oft zuhause) genau 2000g. Sehr stabil verarbeitet mit Magnesiumgehäuse, S-Video und Firewire - gut, nur zweimal USB, aber mir reicht´s ... verstehe nicht, wieso ein Tecra nun 2,9 kg wiegt mit nahezu gleicher bzw. weniger Ausstattung. Oder macht ein Magnesium-Gehäuse soviel aus?
wir haben ein solches gerät im betrieb und für uns ein seegen: die serielle schnittstelle. für unsere veraltete software die immer noch keine usb ports unterstützt wird es immer schwieriger passende hardware zu finden deswegen: danke toshiba für dieses geile laptop
Also ich arbeite jetzt seit über einem Jahr täglich mit der 2,2 Ghz Variante und bin sehr zufrieden. Habe es täglich auf den Beinen liegen und finde es sehr angenehm und das trotz - gerade wegen dem Gewicht. Trackpad greift sehr gut sodaß ich mittlerweile komplett auf Maus verzichte. Display und Tastatur in meinen Augen spitze. Was mir persönlich sehr weh tut ist der fehlende Firewire Port. Das die 2 USB Ports übernander liegen hat mir noch nie Probleme bereitet obwohl ich eine große USB Perephie habe.
Meine Erfahrung weicht von dem Test in 2 Punkten ab:
1. Der Akku hält bei mir Maximal nur eine Stunde
2. Die Performace ist sehr gut im vergleich zu ähnlichen Rechnern.
Allerdings arbeite ich mit einer angepassten XP Version. Unter Vista oder Standart XP Version hat der Akku seltsamerweise auch länger gehalten und die Performance war natürlich auch schlechter. Denke gerade das Deaktivieren diverser Toshiba Tools kann da schon was ausmachen.
Ein sturz im laufendem Betrib hat es auch mit wenig Kratzern extrem gut überlebt. Für mich ist es - im Einsatz als Arbeitstier ohne Videoleistung - perfekt.
Hi,
also ich habe das Tecra A9 nun schon ca. 16 Monate. Sprich seit Juli 07. Das mit dem Display kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe eine Auflösung von 1680x1050 und das Ding läuft.
Wenn ich nur ein wenig mit Office etc arbeite und WLAN aus ist komme ich schon auf ca. 3 Stunden Laufzeit.
Ansonsten bin ich zufrieden mit dem Gerät - allerdings wirklich nichts für immer hin und hertragen.
lg