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Verarbeitung
Auf den ersten Blick macht das Gehäuse zwar einen robusten Eindruck, offenbart aber auch einige Schwächen. Die Seiten des Displayrahmens sind beispielsweise zwar erfreulich hart, doch in der Länge fällt er zu weich aus. Verkantet man das Display, zeigt sich, dass es sich in seinem Rahmen bewegt. Drückt man von hinten auf den Deckel, wölbt sich der untere Rahmenrand hervor, wodurch eine Lücke zwischen ihm und dem Panel entsteht. Erfreulicherweise schützt der Deckel das Display dennoch gut vor punktuellem Druck. Will man ein Störmuster sehen, muss man es schon drauf anlegen.
Die Plastikverschalung des Chassis leistet in der S10-Serie der Tecras weniger gute Dienste als bei der alten A9-Reihe. Gerade im Bereich der Handballenauflage gibt der Kunststoff auf Druck nach. Über dem optischen Laufwerk fehlt offenbar auch eine Stabilisierung, denn hebt man das Notebook so an, dass man seitlich greift, drückt man Laufwerkslade und Gehäuse klappernd zusammen. Die hintere Gehäusehälfte ist dafür um so stabiler. Dennoch: Verkantet man das Gehäuse (bei geöffnetem Deckel), gibt es zu leicht nach. Insgesamt ist das S10 nicht schlecht verarbeitet, doch machte das Tecra A9 vor einem Jahr eine bessere Figur.
Gewicht
Mit eingestecktem 6-Zellen-Akku wiegt das Tecra S10 3028 Gramm, wovon 322 auf die Batterie entfallen. Das Netzteil bringt weitere 466 Gramm auf die Waage, so dass man dann knapp 3,5 kg mit sich trägt. Das ist für ein 15-Zoll-Geräte nicht unbedingt wenig.
Tastatur und Trackpad
Die Tastatur folgt dem Standardlayout und ihre Tasten sind normal dimensioniert. Nur Bild Auf/Ab und Pos1/Ende liegen am rechten Außenrand an ungewohnter Position. Der Druckpunkt wirtkt undefiniert. Die Tasten an sich sind zwar flach, doch haben sie einen Hub, der länger als erwartet ausfällt. So drückt man erst tiefer als erwartet, stoppt dann beim Tippen aber abrupt ab, wenn die Taste auf das Tastenbett trifft. Um die mittlere Tastengruppe T/Z/G/H/B biegt sich die Tastatur bei härterem Tippen ein wenig.
Per Fn-Tastenkombination lassen sich viele Funktionen direkt aufrufen, so der Standby Mode, die Bildschirmhelligkeit und WLAN. Die Auswahl wird per Overlay auf dem Desktop visuell noch einmal bestätigt.
Das Trackpad sitzt vertieft in der Handballenauflage, womit ein versehentliches Berühren beim 10-Finger-Tippen ausgeschlossen ist. Es arbeitet sehr präzise und bietet eine horizontale Scrollfunktion, die allerdings sehr unempfindlich ausfällt. Eine Vertikale soll es eigentlich auch geben, wollte bei unserem Gerät aber partout nicht mitspielen. Alternativ gibt es noch einen freien Bewegungsmodus, den man durch gleichzeitiges Drücken beider Tasten aktiviert.
Obwohl der Platz vorhanden wäre, fällt es aber klein aus. Durch die Vertiefung in der es sitzt, wird der Effekt ein wenig verstärkt, da der "tote Winkel" entlang der vertikalen Ränder größer ausfällt. Die Tasten lösen zuverlässig aus und geben dabei ein klares akustisches Feedback. Zusätzlich spendiert Troshiba dem Tecra S10 auch noch einen Trackpoint, der über eigene Maustasten verfügt. Sie sind ebenfalls sehr genau, wenn auch weicher. Da er nicht sehr hoch hervorsteht, stört der Trackpoint beim Tippen nicht.
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ausser das dem matten und hochauflösenden Display und dem stolzen Preis, ist daran aber auch so gar nichts business. schon 15,4 ist eigentl. multimedia.
klares fail!
mfg