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Der Trilobite 2 ist nichts anderes als ein Service-Roboter und kein Homunkulus - ein künstlicher Mensch, wie ihn etwa Altmeister Goethe in seinem Faust II beschreibt. Dabei begann die Entwicklung solcher Systeme schon in den sechziger Jahren, als die Autoindustrie massiv auf den Roboter (zum Schweißen, Fräsen und Lackieren) als universell einsetzbares Werkzeug setzte. Schon damals sagten Marktforscher voraus, dass der Trend zum Einsatz von Robotern auch in den privaten Bereich vordringen werde. Diese mechanischen Helfer sollten im Haushalt Aufgaben erledigen und im Extremfall Einkäufe organisieren und vornehmen. Doch auf die anfängliche Euphorie folgte erst einmal die Ernüchterung - der Roboter blieb ein Wunschtraum und die entsprechenden Hersteller investierten kein Geld mehr in die Entwicklung. Erst durch die sinkenden Gewinnmargen im Maschinen- und Werkzeugbau Anfang der 90er Jahre wurde des Thema Service-Roboter für andere Bereiche attraktiv. Es entstand ein neues Konzept: Serviceroboter sollten das Leben erleichtern und die verwöhnten Menschen in der westlichen Welt entlasten. Potenzial sahen Experten vor allem in der Medizintechnik, Rehabilitation, im Baugewerbe sowie im Hotel- und Gaststättenbereich. Allerdings wurde die Komplexität der erforderlichen Technik zu diesem Zeitpunkt stark unterschätzt: Zur Abtastung und Wahrnehmung der Umgebung sind spezielle Sensoren - beispielsweise Ultraschall und Infrarot - im Zusammenspiel mit angepasster Steuerungssoftware notwendig. Erste Erfolge konnte die Firma Friendly Machines mit dem automatischen Rasenmäher "Robomow" sammeln.

Absätze und Teppiche sind für den Trilobite 2 kein Problem

