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Stern-Algorithmus für Reinigungsprozess

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12:10 - 24/08/2004 von Frank Völkel

Ein interessanter Aspekt ist der Steuerungsalgorithmus, nach dem der Trilobite den Raum abtastet und die Reinigung vornimmt. Allerdings gibt es zu diesem Thema keine offiziellen Angaben des Herstellers - auch auf Nachfrage nicht. Dem Steuerungsalgorithmus liegt das Fuzzy-Logik-Prinzip zugrunde, indem Sensoren Informationen aus der Umgebung aufnehmen. Dieses Prinzip hat gegenüber anderen Steuerungssystemen den Vorteil, dass die Reinigung ausgeführt werden kann, ohne vorher die Grundfläche des Raums zu kennen. Trilobite 2 kann von einem beliebigen Ausgangspunkt starten, der beispielsweise auch wieder der Endpunkt ist. Das System folgt dem Prinzip möglichst viele Raumpunkte zu erreichen. Eine mathematische Herleitung lässt sich über Vektorrechnung der Raumgeometrie beschreiben, aus der sich der Reinigungsvorgang ableitet. Wichtig ist, dass trotz sternförmiger Reinigungsfahrten auch an den Endpunkten eine Überdeckung der Reinigungsfläche gesichert ist. Bei dieser Lösung reagiert die Fahrprogramm-Steuerung situativ auf die eintreffenden Ereignisse. Jegliche Änderungen des Wohnumfeldes während und vor dem Reinigungsstart verarbeitet die Steuerung sofort.

Keine Angst vor dem Absturz: Während des

Keine Angst vor dem Absturz: Während des "alte" Modell noch vor Absätzen und Treppen geschützt werden musste, erkennt Trilobite 2 diese Situation automatisch per Infrarotsensoren.

Potenzial für Verbesserungen

Während des Aufenthalts im Münchner THG-Labor erntete der Trilobite viel Lob und sorgte beim Team für permanente Aufmerksamkeit. Dennoch gibt es Punkte, die uns während des Betriebs aufgefallen sind und in zukünftigen Geräten einfließen können. Wünschenswert wäre eine Sprachausgabe, welche gleichzeitig den Unterhaltungswert enorm steigern würde. Wie beispielsweise mit der Wortmeldung "Ich schaue mir jetzt den Raum an und fange dann an zu reinigen..." Oder die Integration einer reduzierten Spracherkennung, um beispielsweise bei einem Telefonanruf den Roboter für kurze Zeit zu stoppen. Auch eine Platzierung von superhellen LEDs die sich wahlweise einschalten (und den Akku kaum belasten), könnte die Attraktivität bei der entsprechenden Käuferklientel steigern.

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