Centrino-System wählt eigene Kommunikationswege

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18:00 - 02/11/2005 von Harald Thon
Tja und wie lief Dells Latitude D610 während der vergangenen 72 Stunden? Nun das Centrino-System rechnete die gesamte Distanz fröhlich vor sich hin und ging auch nicht aus. Dafür benahm es sich aber auch ein wenig eigenartig: Obwohl der Ethernet-Schnittstelle des Systems für die Kommunikation mit dem Steuerungsrechner eine feste IP-Adresse (10.0.0.x) zugeordnet ist, und der gesamte versuchsrelevante Datenverkehr (Nutzdaten) eigentlich über das WLAN-Modul erfolgen soll, entschied sich das Centrino-System wie schon des Öfteren plötzlich ALLE Daten (Steuer- und Nutzdaten) über das WLAN-Modul zu schicken. Und das obwohl wir dem WLAN-Modul auch eine eigene, andere feste IP-Adresse (172.17.7.x) zugewiesen haben. Wie wir aber bei unseren Messungen zu Episode 3: Maximierung der Akkulaufzeit eines Notebooks gelernt haben, verbraucht der Datenverkehr via WLAN-Modul erheblich weniger Strom. Die Ergebnisse der vergangenen 72-Stunden des Dell Notebooks sind also auch nur bis zu dem Zeitpunkt aussagekräftig, bis zu dem ausschließlich der Nutzdaten-Verkehr über das WLAN-Modul lief. Wir möchten an dieser Stelle aber klarstellen, dass dieses Verhalten nicht dem Gerät selber zu Lasten zu legen ist. Dieses Problem gab es mit der Originalinstallation von Dell nicht. Erst seit wir eine frische Windowsinstallation, selbst verständlich auf nackter, frisch formatierter Platte inklusive aller Intel-Originaltreiber für den Test vorgenommen haben, taucht dieses Phänomen sporadisch immer wieder auf.
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