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Golf fährt elektrisch - 50 km weit

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00:10 - 9. Juli 2008 von Frank Völkel

Nach wie vor tut sich die Automobilindustrie schwer, Fahrzeuge mit rein elektrischem Antrieb in die Praxis umzusetzen. Konzepte gibt es genug, doch das Festhalten an Konventionen und dem nach wie vor bestehenden Handicap der effizienten Energiespeicherung bremsen die Entwicklung. VW unternimmt jetzt einen Flottenversuch, um 2010 mit einem rein auf Elektroantrieb basierenden Fahrzeug auf den Markt zu kommen. Zur gleichen Zeit will Smart ein Fahrzeug serienreif haben - siehe Artikel Elektro-Smart fährt mit Li-Ionen-Akku.

VW setzt beim Antrieb der verschiedenen Golf auf Lithium-Ionen-Batterien, die besonders langlebig und kostengünstig sein sollen und so den Durchbruch des elektrischen Antriebs in der Großserie zu ermöglichen - siehe Artikel Entwickelt Apple das Bedienkonzept für VW? Mit den Testfahrzeugen soll der erste Schritt auf dem Weg zum vollständig elektrisch betriebenen Auto vollzogen werden. Der Golf TwinDrive bietet eine maximale Reichweite im Elektrobetrieb von 50 Kilometern - bei zur Neige gehenden Akkus springt der Verbrennungsmotor an.

Elektro-auto Twindrive Lithium-Ionen-Batterie

Unternehmen wie GAIA und Evonik/ Li-Tec steuern für das Projekt die Batterietechnik bei. Aus dem Bereich Forschung bringen die Fraunhofer Gesellschaft, das Heidelberger Institut für Energie- und Umweltforschung, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Westfälische Wilhelms-Universität Münster ihr Wissen ein.

Elektro-auto Twindrive Lithium-Ionen-Batterie

VW betont: Während bei einem Hybridmodell der E-Motor den Verbrennungsmotor ergänzt, ist es beim TwinDrive genau umgekehrt: Hier ergänzt der Diesel oder Benziner den Elektromotor. Die Techniker wollen nichts schönrechnen: Beim Testbetrieb auf der Strecke von Potsdam nach Berlin und zurück – einer typischen Pendlerstrecke – soll der Golf TwinDrive lediglich acht Kilowattstunden Strom und 2,5 Liter Kraftstoff verbrauchen.

Elektro-auto Twindrive Lithium-Ionen-Batterie

Etwas visionäre Zukunftsmusik ist auch dabei: Der Stromkonzern E.ON verkabelt Autos mit seinem Stromnetz und stellt die Infrastruktur, so dass sich die Versuchsfahrzeuge direkt an der Steckdose laden lassen. Hier müssen öffentliche und private Parkplätze und Parkhäuser entsprechend ausgestattet werden.

Weitere Testberichte und Artikel zum Thema Automotive und Elektro-Auto:

Quelle: Tom's Hardware

Kommentare zum Beitrag
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Anonymer Nutzer 09/07/2008 01:54
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--2+

wowow,
daß Leute um diese Zeit noch Arbeiten und News schreiben.
Die tun mir entweder leid wegen ihrer Arbeitszeiten,
oder ich beneide Sie, weil Sie so viel spass an ihrem Job haben.

Carsten 9punkt13 09/07/2008 02:18
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-0+

Jo da stimmt ich zu... also da konnte jemand ned schlafen..

aber ich finde 50km etwas wenig..also so ne karre würde ich mir ned kaufen... bei der reichweite braucht man wahrscheinlich einiges an benzin wenn man ned alle 50km nen holte suchen will um erstma ne nacht zu pennen bis der akku wieder voll ist

RMacGyver 09/07/2008 02:32
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-0+

ja stimmt 50 km reichweite is nicht viel. ich hab zwar auch n golf 5 aber meinen nicht auf elektro sondern autogas umrüsten lassen. habe im kofferraum einen 50 liter tank und komme damit je nach fahrweise 400-600 km weit. die umrüstung ist inzwischen knapp 3 jahre her und in dieser zeit hat sich der preis für einen liter autogas, wenn ich mich richtig errinnere von 62 cent der liter auf 69 cent erhöht(von 65 auf 69 nach der umsatzsteuererhöhung).

seeigel 09/07/2008 07:29
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-0+

der Perfekte Platz für eine Batterie . Da stört es immer sobald man was einladen will.
Konnte man da nicht einen besseren Platz finden bzw auf mehrere Stellen verteilen ? zB auf den Radläufen im Heck? Bei dem was der Golf mehr kostet sollte so was doch möglich sein notfalls das Blech anders zu formen

HoW1607 09/07/2008 07:32
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-2+

da es ein testwagen sien dürfte ist die reichweite doch erstmal vollkommen egal. alles was zählt ist das se sich weiter damit beschäftigen. was mir nur net in den kopf will ist warum se immernoch nen verbrennungsmotor einbauen, der die karre nur sinnlos schwerer macht und somit die reichweite weiter sinken lässt. den benziner raus die karre kleiner gemahct oder eben den freigewordenen platz mit weiteren speicherzellen bestcken. somit könnte man ihn zumindestens mit na reichtweite von bis zu 100km als stadtauto nutzen.

checkmate 09/07/2008 07:37
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-2+

@ SeIgel

Ist doch erstmal ein Versuch (-sauto), nicht gleich in Details verlieren...

@ topic

Das das aber überhaupt nicht vorangehen will mit den E-Cars!? Wenn man sich jetzt für die nä. 5-10 Jahre einen Benziner (oder Diesel) kauft, wer soll in 5-10 Jahren den Sprit bezahlen können!? Aber egal, die Regierung will ja die Atomkraftwerke abschalten, Strom wird durch fossile Brennstoffe für Kraftwerke auch nicht billiger.

Anonymer Nutzer 09/07/2008 08:19
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-1+

Nunja, ist jetzt nichts neues. Toyota hat mit seinen HybridSynergy-Motoren in diesem Segment schon lange den Hut auf! Und 50km sind ein Witz, der Toyota fährt, dank intelligenter Energieausnutzung gute 400Km mit dem Elektroantrieb.
Die deutschen Automobilbauer hinken dem Trend mal wieder knappe 10 Jahre hinterher. Wie immer...

Anonymer Nutzer 09/07/2008 08:49
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-0+

@Toyota: Also ich habe noch keinen Toyota Hybrid gefahren aber ist es beim Prius nicht so das der E-Antrieb den Verbrennermotor nur unterstützt und daher großenteils mit Benzin gefahren werden muss? Meine sogar mal gehört zu haben das der Prius auf 100km dennoch 5Liter Benzin benötigt... Was bringt einen dann überhaupt der E-Motor?

Riven 09/07/2008 08:57
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-1+

50 Km sind für so ein "schweres" Auto schonmal nicht schlecht, wenn man überlegt wieviele alltägliche fahrten unter 20km sind (einkaufen etc.) finde ich das schon echt interessant vor allem für pendler, wenn jetzt noch beim arbeitsgeber die Möglichkeit besteht das Auto wieder zu laden wird die Reichweite quasi auf 100KM erhöht was wohl 80% der Pendler passen sollte

h4xx0r 09/07/2008 09:10
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-0+

Wiederspricht sich das nich irgendwie mit der Tatsache das man Akkus schnell kaputt laden kann?
Akku leer machen -> neu laden = richtig
Akku ständig bissel aufladen ohne ihn leer zu machen = falsch
?!?!

Soso 09/07/2008 09:16
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-1+

@Flash613
So viel ich mitbekommen habe fährt der Toyota Prius bis 50km/h mit Elektromotor und wenns mal schneller sein soll schaltet er den Verbrennungsmotor dazu.

@h4xx0r
Lithium-Ionen-Akkus sollen ja diese Probleme nicht mehr haben.

Anonymer Nutzer 09/07/2008 09:21
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-0+

.. und wenn man mal mehr als 50km fahren möchte, z.B. in den Urlaub und dann mal 500-1000 km fährt, steht man entweder länger am Strompfosten oder verbraucht viel mehr Benzin, da diese Batterien ja nicht so leicht sein sollen....

....Weltidee....

50km ist nen witz...

skylang 09/07/2008 10:07
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-0+

Solche Autos sind auch nicht für hunderte von Kilometern gedacht. Die größte Umweltbelastung sind immer noch Pendler, welche durch mangelnde Nahverkehrsverbindungen mit dem Auto fahren. Die anderen sind die LKW Transporte! 50km nur mit Strom finde ich gut.

@weiter gedacht (eher kurz gedacht)
wer schreibt dir vor in den Urlaub zu FAHREN? Kannst doch auch den Zug nehmen!

Mal echt für Pendler die bis 25km fahren, ist das doch super!

michael21 09/07/2008 10:09
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-0+

Ich find die Idee super. Am besten die Reichweite auf rund 150km Erhöhen und für Urlaubsfahrten einen kleinen Diesel mit rein. Oder wie lange soll das Laden dauern?

Wenn ich mir vorstell soein auto bei uns am Haus an die Elektro Solar anlage anschließen, das wär doch Perfekt.

Weltenspinner 09/07/2008 10:09
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-1+

Das ist bisher alles nur halbherziges Umrüsten.
Wann hat endlich mal ein Konzern in den Arsch in der Hose seine Ingenieure und Designer an einem reinem Elektroauto arbeiten zu lassen und das auf dem Markt zu bringen? Die Karosse muss leichter werden, die Motoren gehören in die Radnaben und der Akkumulator so untergebracht, dass der nicht stört. am besten da, wo der Motor mal war. Da ist nämlich Platz und die Kunden müssen sich nicht an ein völlig neues Gesicht gewöhnen. Denn mal ehrlich: Für die meisten hat ein Auto nur mal eine Schnauze.
Der Smart 4four wäre hier eine gute Grundlage, wenn man doch nicht auf einem weißen Blatt anfangen will.

mnyut 09/07/2008 11:40
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-0+

h4xx0r :
Wiederspricht sich das nich irgendwie mit der Tatsache das man Akkus schnell kaputt laden kann?Akku leer machen -> neu laden = richtigAkku ständig bissel aufladen ohne ihn leer zu machen = falsch?!?!


Also ein Li-Ionen-Akku möchte gerne immer, sagen wir, über 50% gehalten werden damit er sich wohl fühlt. Vorteil bei so einem Akku ist, dass nicht jedes einzelne laden ein Zyklus ist, sondern damit wirklich ein mal von 0% auf 100% gemeint ist. Es geht also auch 2x von 50% auf 100%. Das gilt auch für Handys usw... also immer schön regelmäßig laden => immer bereit und Akku geht nicht so schnell kaputt.

checkmate 09/07/2008 11:57
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-0+

Zitat :Ich find die Idee super. Am besten die Reichweite auf rund 150km Erhöhen und für Urlaubsfahrten einen kleinen Diesel mit rein. Oder wie lange soll das Laden dauern?

Wenn ich mir vorstell soein auto bei uns am Haus an die Elektro Solar anlage anschließen, das wär doch Perfekt.



Ja, nachts per Solarstrom laden, ist klar! :ouch: Wieviel Leistung hat so eine Solaranlage? Schafft man es in 10 Tagen den Akku voll zu bekommen?


Zitat :Motoren gehören in die Radnaben


Radnabenmotoren verschlechtern durch mehr ungefederte Masse das Fahrverhalten enorm. Das (verschlechterte Fahrverhalten) akzeptiert (noch) kein Kunde! :non:

DHAmoKK 09/07/2008 12:15
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-1+

Moin

@VW
Schaut euch doch mal den "Venturi Fetish", "Tesla Roadster" oder den "Lightning GT" an. Und dann bringt was raus, was 400km Reichweite hat, 650-Radnabenmotor-PS auf die Straße bringt und deutlich cooler aussieht, als ein Golf. Und damit wärt ihr lediglich auf der Höhe der Zeit.

Was VW da auf die Beine gestellt hat ist schon fast lachhaft. Das schafft ja bald jeder Physik-LK.

//edit
Was wirklich sinnvolles wäre zB 200PS, Kombi und 1000km Reichweite. Das ganze für 50000€ und serienreif.

LL77 09/07/2008 12:23
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-0+

ja dann schau doch mal hier rein:
Tesla Roadster
www.teslamotors.com/
de.wikipedia.org/wiki/Tesla_Roadster
350 km Reichweite!
109.000 $



Weltenspinner :
Das ist bisher alles nur halbherziges Umrüsten.Wann hat endlich mal ein Konzern in den Arsch in der Hose seine Ingenieure und Designer an einem reinem Elektroauto arbeiten zu lassen und das auf dem Markt zu bringen? Die Karosse muss leichter werden, die Motoren gehören in die Radnaben und der Akkumulator so untergebracht, dass der nicht stört. am besten da, wo der Motor mal war. Da ist nämlich Platz und die Kunden müssen sich nicht an ein völlig neues Gesicht gewöhnen. Denn mal ehrlich: Für die meisten hat ein Auto nur mal eine Schnauze.Der Smart 4four wäre hier eine gute Grundlage, wenn man doch nicht auf einem weißen Blatt anfangen will.


seeigel 09/07/2008 12:28
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-0+

checkmate schrieb :

@ SeIgel

Ist doch erstmal ein Versuch (-sauto), nicht gleich in Details verlieren...


Wenn es nicht mal im Versuch geschafft wird eine Vernünftige Lösung zu finden , wie soll es dann später gehen? (ich arbeite im Versuch und Entwicklung)

Ich lese immer wieder Auto sollten leichter werden für Elektro . Weshalb sind denn alle Autos nur so schwer? Wegen 20 Airbags , 5 Bremsassistenten , Servolenkung elekr. Fensterheber Sicherheit... Vor 10-15 Jahren hatte so ein Golf keine 1,5 Tonnen sondern nur 800 kg . Baut mal ein Auto mit der heutigen Motortechnik und dem Gewicht von gestern dann verbrauchen sie auch weniger und aus den 50km werden über Nacht 100km
Ich finde es schön wenn ich hier lese das die Mehrheit kein 50 km am Tag fährt . Nur was mache ich wenn ich mal 200 300 oder mehr Km fahren muss? 2.Auto zulegen ?
ps ich hatte bereits vor 28 Jahren einen Manta (A) BJ.71 mit 1,9 Liter Motor bei dem ich im Notfall auf 6,5 Liter auf der Autobahn gekommen bin .
wenn ich mir das überlege ist sind die 5 Liter des Toyota Prius Hybrid ein Armutszeugnis und die Verbräuche der anderen Hersteller eine Pleite

Idleking 09/07/2008 13:01
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-0+

Grundsätzlich positiv, dass mal wieder was in die Richtung getan wird, wenn auch nur zaghaft.

Allerdings sollte man nie vergessen, dass der Strom, mit welchem dieses Fahrzeug betrieben wird, stets nur so "umweltfreundlich" sein kann, wie es die Art und Weise ist, mit der er erzeugt wird.

Ein Elektroauto ist gut, aber wenn der Strom dafür aus'm Kohlekraftwerk kommt... :sarcastic:

leanproduction 09/07/2008 13:05
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-0+

Ich habe mal eine ganz andere Frage.... Was kostet mich der Strom der verbraucht wird??? Strom kommt aus der Steckdose schon klar. Aber wenn viele Autos mit strom fahren, wird dieser dann nicht schweinteuer??? Siehe Dieselpreisentwicklung... Heißt das, dass meine Nebenkosten für meine Wohnung auch teurer werden? Bin deshalb was Stromautos angeht etwas skeptisch....

Idleking 09/07/2008 13:29
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-1+

Durchaus ein interessanter Ansatz...
Dann würden EnBW & Co erst recht zuschlagen.

Und der Staat ist ja sowieso der erste, der auf der Matte steht, wenn es darum geht, die Leute abzuzocken.
Dann wird auch der Strom Vierfach besteuert und anstatt High-End-PCs werden dann bald Treträder mit Dynamo in den Zimmern stehen...

checkmate 09/07/2008 13:43
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-0+

checkmate schrieb :


Zitat :@ SeIgel
Ist doch erstmal ein Versuch (-sauto), nicht gleich in Details verlieren...


Zitat :Wenn es nicht mal im Versuch geschafft wird eine Vernünftige Lösung zu finden , wie soll es dann später gehen? (ich arbeite im Versuch und Entwicklung)
Ich lese immer wieder Auto sollten leichter werden für Elektro . Weshalb sind denn alle Autos nur so schwer? Wegen 20 Airbags , 5 Bremsassistenten , Servolenkung elekr. Fensterheber Sicherheit... Vor 10-15 Jahren hatte so ein Golf keine 1,5 Tonnen sondern nur 800 kg . Baut mal ein Auto mit der heutigen Motortechnik und dem Gewicht von gestern dann verbrauchen sie auch weniger und aus den 50km werden über Nacht 100km
Ich finde es schön wenn ich hier lese das die Mehrheit kein 50 km am Tag fährt . Nur was mache ich wenn ich mal 200 300 oder mehr Km fahren muss? 2.Auto zulegen ?
ps ich hatte bereits vor 28 Jahren einen Manta (A) BJ.71 mit 1,9 Liter Motor bei dem ich im Notfall auf 6,5 Liter auf der Autobahn gekommen bin .
wenn ich mir das überlege ist sind die 5 Liter des Toyota Prius Hybrid ein Armutszeugnis und die Verbräuche der anderen Hersteller eine Pleite


Wenn du in der Entwicklung arbeitest, solltest du wissen das Versuchsaufbauten einfach sind. Im Fall des Elektro-Golfs geht es um eine Machbarkeitsstudie und nicht darum wo man den Akku hin pferchen kann. Und das die Autos doppelt so schwer sind wie vor 10 Jahren, weil (Sicherheits-) Technik drin steckt ist nichts unbekanntes oder sonderlich bemerkenswertes. Man wird aber keine Masse an potentiellen E-Car Käufern finden die auf "alle" diese Qualitäten verzichten wollen. Und heutige Hybridautos sind nur der Weg in die richtige Richtung und können natürlich nicht für sich beanspruchen die Verbrauchswunder und Alle-Problemlöser zu sein. Wiederum nichts unbekanntes oder sonderlich bemerkenswertes. :ouch:

seeigel 09/07/2008 14:30
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-0+

Ich hatte mal einen Chef der sagt : die Probleme bekommen wir in der Produktion in den Griff. Das Produkt wurde nie hergestellt.
Wenn ich nicht mal bei einem Versuchsträger eine Blechschere in die Hand nehmen kann und Platz schaffen bzw die Batterie zu teilen , wie soll das denn später gehen. Das ist doch kein Auto von der Stange . Egal wo der E-Motor steckt da waren nicht geringe Umbauten notwendig . Weiterhin mussten durchs kp Auto neue Kabel verlegt werden und die liegen garantiert nicht auf dem Teppich sondern sind sauber drunter verlegt. Einen halbwegs sinnvollen Platz für die Batterie zu finden hätte da auch nicht mehr viel ausgemacht. Vor allem wenn ich mir überlege das der Wagen für Kurzstrecke sein soll . Dazu zählt Getränkekisten zu holen.
die Batterie macht auf mich den Eindruck das den Machern erst hinterher einfiel das da eine Batterie benötigt wird.
Selbst direkt am Rücksitz währe sie besser gewesen.

checkmate 09/07/2008 15:02
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-0+

Da fällt mir gad ein/auf. Im Artikel steht nichts von Energierückgewinnung. Ein essentieller Vorteil eines E-Cars. :ouch:

Anonymer Nutzer 09/07/2008 15:08
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-0+

Hm also wenn ich bedenke das ich einen Weg zur Arbeit bald nur noch 6 km sind dann ist das doch Perfekt. Wenn die Entwicklung ja nur nich so träge wäre könnten wir alle der Umwelt ein bissel mehr gutes tun. Was passiert eigentlich mit "verbrauchten" Akkus? - Wie ist da die Umweltbelastung zu sehen?

mfg
bugb

Carsten 9punkt13 09/07/2008 16:04
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-0+

vielleicht sollen man kleine atomreaktoren bauen und die in autos einbauen^^

radnabenmotoren finde ich auch ned schlecht aber kenn mich da ned so aus

ja das mit der stromerzeugung is auch so ne sache, da gehen die leute aufs laufband um ihr auto zu tanken und ned um fitt zu werden :D

Carsten 9punkt13 09/07/2008 16:08
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-0+

sry wegen doppelpost, aber mir is grad eingefallen:

kann der große akku dann mit der lichtmaschine aufgeladen werden wenn das auto dann auf benzin fährt??

legdocheinei 09/07/2008 16:52
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-0+

der grundgedanke ist nicht verkehrt. für alle situationen, in denen das auto nicht spaßobjekt sondern sindern mittel zum zweck, also zum einkaufen oder zur arbeit fahren, wäre so ein auto (der e-smarkt konsequenterweiser noch eher) perfekt. wichtig ist nur, wie der strom gewonnen wird.

das wäre für mich aber nur als zusätzliches auto zum "richtigen" interessant. aber selbst wenn man den wagen direkt aus der steckdose mit nachtstrom wieder auffüllt, wäre das schon der richtige schritt.

und ob in einem versuchtträger die batterien in den kofferraum geschmissen oder mit klebeband auf's dacht gepappt werden, darüber mögen sich andere deppen den kopf zerbrechen.

gut das die industrie endlich in diese technik einsteigt.

ChrisA4 09/07/2008 17:13
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-0+

Es hat auch schon im Jahr 1997 eine Serienversion eines solchen Antriebskonzept in einem Audi A4 Avant gegeben.

War zwar aufgrund des Preises nicht allzu erfolgreich, aber wenn man jetzt bedenkt, dass das schon 11 Jahre her ist, dann müsste man denken, dass die Autoindustrie schon um einiges weiter sein müsste, als sie sind. Denn 50 Km Reichweite mit Elektro sind nicht besonders viel

http://der-b5.de/Audi_A4_Avant_DUO [...] ljahr_1998


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