[CES] Intel bringt CPUs für Subnotebooks

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19:00 - 12. Januar 2009 von Thomas Kretschmann

Chipriese Intel wird wohl 2009 weitere ULV-Prozessoren für extrem dünne Notebooks auf den Markt bringen – dies sollen »Intel-nahe Quellen« auf der CES ausgeplaudert haben.

Unter anderem InfoWeek und Cnet berichten über Intels Pläne. Demnach soll der Chip-Marktführer dieses Jahr weitere Ultra-Low-Voltage-Prozessoren (ULV) auf den Markt bringen. Laut »Intel-nahen Quellen« auf der Consumer Electronics Show CES sind die CPUs für Notebooks mit einer Gehäusedicke von unter 2,5 Zentimetern konzipiert. Mit den weiterentwickelten ULV-CPUs bestückte Subnotebooks könnten zwischen 500 und 1500 Dollar kosten. Die Chips sollen aber nicht in Konkurrenz zu Intels Atom-Prozessoren stehen.

Konkurrieren werden die neuen Intel-ULVs allerdings mit AMDs erst kürzlich vorgestellten Neo-Prozessoren. Sie sind ebenfalls für »Ultra-Thin«-Notebooks gedacht, die die Lücke zwischen Mini-Laptops mit magerer Leistung und teureren, aber performanten Ultra-Mobile-Laptops schließen sollen. Dass sich AMD nicht für die Gerätekategorie der günstigen, von Asus mit dem EeePC begründeten Geräteklasse der Netbooks interessiert, hat AMD-Senior-Vizepräsident Randy Allen ebenfalls auf der CES klargestellt: Laut der Nachrichtenagentur dpa würden diese Geräte in Allens Augen mit den billigsten Komponenten gebaut, weshalb Zulieferer damit kaum Geld verdienen könnten.

Quelle: InfoWeek

Kommentare zum Beitrag
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mindhack 12/01/2009 19:51
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"weshalb Zulieferer damit kaum Geld verdienen könnten"

Wenn Preis Leistung stimmt legen die Kunden gerne mehr Geld auf den Tisch, aber dennoch muss man den Kunden nicht gleich das Geld aus der Tasche ziehen.

HaiFlo 12/01/2009 20:19
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Ich glaube auch nicht, dass sich viel geld damit verdienen lässt.
Aber Intel ist wohl dabei sehr Werbungsbewusst. Wer dabei sein Namen präsentiert, kann auch bei anderen Produkten also teureren sich verkaufen.

Gruß Flo

jehaa 12/01/2009 21:25
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wenn sich nach aussage amd's damit kein geld verdienen ließe warum gibt es denn inzwischen so viele netbookhersteller???

was macht amd richtig und die ganzen anderen nobohersteller falsch in ihren analysen???

denke da hat amd gepennt und versucht jetzt dinge schön zu reden

snooze 12/01/2009 22:22
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@mindhack:
"Wenn Preis Leistung stimmt legen die Kunden gerne mehr Geld auf den Tisch, aber dennoch muss man den Kunden nicht gleich das Geld aus der Tasche ziehen."
Nunja, wenn du dir mal die Verluste von AMD anschauen würdest, dann würdest du erkennen, dass es bei AMD nichts mit "Geld aus der Tasche ziehen" zu tun hat - dass ist der blanke Überlebenswillen...

@jehaa:
Ne ist klar! Kennst du den Unterschied zwischen einem Chiphersteller (Zulieferer) und einem OEM (Endmontage)?
Intel verdient mit jedem Atom knapp 30$ (das ist der Umsatz, nicht der Gewinn!) - der Kosten für eine HL-Fabrik belaufen sich auf etwa 5 Milliarden. Jetzt kannst du schnell deinen Taschenrechner herausholen und nachrechnen, ob es sich lohnt, die wertvollen Fabrik-Kapazitäten an einen solchen Chip zu verschwenden. ;)
Intel hat scheinbar mehr als genung Kapazitäten...

Anonymer Nutzer 12/01/2009 22:29
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welch dumme Aussagen! Denn:

mit "Micro"-Beträgen sind schon so einige reich geworden....eBay, Aldi, Lidl, und viele viele andere......die sollte er auch kennen....und wenn nicht, dann sage ihm doch bitte jemand, dass die dahinter stehenden Personen heute steinreich sind....

am ende gewinnt der mit der best-angenommensten Idee...nicht der der meint eine starke Meinung zu haben...

derGhostrider 13/01/2009 01:48
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An den Netbooks verdient aber das fertigende Unternehmen und die Zwischenhändler am meisten.
Mal im Ernst: Ist ein pisseliger Atom mit winzigem Display, kleiner Festplatte und keinem relevanten Extra. Dafür zum stolzen Preis von teilweise bis 500 Euro.
Das passt irgendwie nicht zur gebotenen Hardware, wird trotzdem verkauft, da es gerade in ist.

Ursprünglich sollten Netbooks besonders günstig sein. Inzwischen ist es Geldschneiderei, nur daß die Zulieferer wohl kaum dadurch besonders große Gewinne haben.

MaxTheCB 13/01/2009 13:30
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hmm... ich denke mal, daß ich genau die Zielgruppe von AMD bin... ich wünsche mir ein vollwertiges Notebook mit 11 Zoll, ultradünn und akzeptabler CPU-Leistung... die Netbooks sind mir ein Graus!

Klamsi 13/01/2009 14:31
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AMD im Atom-markt wäre ziemlicher Blödsinn. Die Merktverhältnisse sind schon lange geklärt. Bis AMD mit einem neu entwickelten Prozessor da einsteigen könnte wär bereits alles vorbei.
Nicht mal VIA hat eine Chance gegen intel - und die haben bereits ein Produkt auf dem Markt.

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