USB 3.0: Intel wehrt sich
Nächste NewsDer größte Chiphersteller wehrt sich gegen Vorwürfen seitens AMD, VIA und Nvidia. In Sachen USB 3.0 hält Intel nichts zurück und außerdem sei der Standard gar keine Intel-Entwicklung.
Erst vor wenigen Tagen meckerten die Intel-Konkurrenten VIA, Nvidia und AMD: Intel würde in der Entwicklungsphase der Version 3.0 des Universal Serial Bus keine beziehungsweise zu wenige Infos über Spezifikationen weitergeben (siehe »Zankapfel USB 3.0«). Das lässt sich der Chipriese nicht gefallen und hat Nick Knupffer im Intel-Blogeintrag USB 3.0 for the masses — Dispelling the myths dazu Stellung nehmen lassen.
»Intel kann und wird den USB-3.0-Standard nicht vor irgendjemanden zurückhalten«, erklärt Knupffer, der bekräftigt: »Für Intel wäre das auch schlichtweg unmöglich, denn der Standard wird von der USB Promoter Group verwaltet und weitergegeben«. Er legt Wert darauf, zwischen den eigentlichen USB-3.0-Spezifikationen — die allen Mitgliedern der Promoter-Group frei zur Verfügung stehen — und dem Host-Controller zu unterscheiden: Große Summen investiere Intel in dessen Entwicklung. Die Controller-Spezifikationen sollen eine Art Anleitung zur Herstellung USB-3.0-kompatibler Chips sein. Und die will Intel zu Beginn des zweiten Halbjahres 2008 gratis verfügbar machen.
Dass sich Nvidia, VIA und AMD gezwungen sehen, einen eigenen, offenen Standard für einen USB-3.0-Host-Controller zu entwickeln, lässt Knupffer ebenfalls kalt, denn das stehe ebenfalls jedem frei. Wer nicht bereit ist, hierfür weder Arbeit noch Geld zu investieren, müsse eben warten, bis das erste Mitglied einen solchen Standard herausgebe — und das ist bei USB 3.0 wie auch bei Version 1.1 und 2.0 nun mal Intel. »Die Ungeduld unserer Mitbewerber ist jedenfalls sehr ermutigend«, so Knupffer, »und ein Zeichen dafür, dass USB 3.0 schnell umgesetzt werden wird«.
Quelle: Tom's Hardware
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Naja, so ausgedrückt kann man Intel ja fast verstehen, das sie keine Lust haben, ihren teuer entwickelten Controller Vorschlag an andere freizugeben, bevor sie nicht selbst produziert und Geld verdient haben.
Es gibt noch einen viel besseren Standard als USB - nämlich Firewire!
Da Apple aber zu geizig war, hat sich dieser Standard nie durchsetzen können: Intel waren die paar Cent Lizenzgebühren zu teuer und entwickelte deshalb USB-Standard (mit einigen Nachteilen gegenüber Firewire)...
Du siehst also, wohin das führt prof, wenn man zu knausrig ist!
wenn ich mich nicht irre gab es usb schon lange vor firewire. und firewire hat sich nicht nur wegen intel nicht durchgesetzt. ist aber auch verständlich. warum ein "paar cent" lizenzgebüren bezahlen wenn auch ohne geht
So was hat es auch bei den DVD's gegeben, da waren die Lizenzgebühren für DVD-R auch einigen zu hoch und haben einfach DVD+R, mit anderer Orientierung des Lasers, eintwickelt.
FireWire kam 1995, USB 1996 raus, die beiden wurden praktisch gleichzeitig entwickelt. Aber welche Vorteile hat FireWire denn? Für USB gibt es einfach mehr Produkte, ohne Gegenpart auf der FireWire Seite, oder hast du schon mal einen WLAN FireWire Stick gesehen? Schneller ist FireWire zwar, aber nur in der 1934b Variante, und ich kenne keinen, der einen Rechner mit so einem Anschluss hat. Wozu auch, gibt es doch keine Geräte die das nutzen. Höchstens die Möglichkeit, längere Kabel zu nutzen besteht, aber wie gesagt, ohne gute Produkte. Auserdem hat USB Intel im Rücken, und damit haben sie praktisch schon gewonnen, das ist das gleiche wie mit dem eSATA Anschluss, ohne eine große Firma, die dahinter steht, kann sich so etwas niemals durchsetzen. Ich persönlich halte eine Menge von USB, bis auf die Tatasache, das USB Hostcontroller gern mal "über den Jordan wandern", hatte ich selten Probleme mit diesem Anschluss.
Ich habe Firewire und eSATA. Zweimal sogar am PC. ;_;
ist ja manchmal wie im kindergarten mit den konzernen ;-P aber wie sagt man so schön, wenn zwei sich streiten freut sich der dritte, und das sind wohl wir, die kunden :-P irgendeiner wird schon usb 3 rausbringen und irgendwann muß auch der konkurent mit dem preis wieder unterboten werden. uns kanns doch nur freuen
Ja, dieses ständige Apple vs. PC hin und her. Apple ist mir zu proprietär, dann lieber nur an das BS gebunden sein.
Bzgl. 1394 und USB.
Stimmt so nicht, BEIDE sind 1995 verabschiedet worden. Apple hat zwar den Firewire seit Mitte der 80er am Start, aber noch nicht ausspezifiziert.
Aber bei Apple ist immer Klotzen statt kleckern, schön, dass ich da über 64000 Geräte anschliessen kann und auf den Host mit 100 MByte Daten übertragen kann, ABER wohin? auf die langsame Platte die nicht mehr als 25-30MB/Sek. kann? Für eine RAMDisk wird sich das wohl auch nicht lohnen.
Also wieder mal Schwanzvergleich.
Ich habe mit USB2.0 HS schonmal 43MB Pro Sekunde von einer Raptor-Platte auf die externe Raptor-Platte kopiert.
Unsere Agenturlümmel schaffen das aber nicht mit ihren Apples.
Ergo - USB kann weniger, macht aber mehr ,-)
Hat schon mal jemand darüber nachgedacht was 3.0 mehr oder besser können sollte als 2.0? Die Schnittstelle soll dann anstelle von theoretischen 60MB 625MB mit LWL erreichen. Für was bitte?
Bezahlbare 10Gbit Hardware für den Heimbereich wäre mir da viel lieber.
es ist einfach der nächste schritt und gottseidank gibt es fortwährende entwicklung. man stelle sich vor, die entwicklungsingenieure würden mit derselben einstellung wie so manche pappnase hier an die sache herangehen.
"wozu einen neuen schnelleren standard entwickeln? mein alter usb-stick wird doch dadurch auch nicht schneller?!" um himmelswillen...
die übertragungsstandards liegen also höher als die tatsächlichen leistungen aktueller geräte. ein glück, daß es so ist und nicht umgekehrt!
vielleicht wird mit dem neuen usb-standard der einsatz von externen platten bald genauso interessant wie der von internen. wer weiß, was die zukunft bringt?
ein externes gehäuse mit 2 ssd im raidverbund, warum nicht? vielleicht gibt es etwas mehr stromversorgung so daß man zukünftig für externe 3,5" platten kein eigenes netzteil mehr braucht.