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Intel: Fortschritt bei USB 3.0

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16:40 - 14. August 2008 von Thomas Kretschmann

Chipriese Intel hat nun den ersten Entwurf für die Einführung von USB 3.0 veröffentlicht. Noch im Juni musste sich Intel Vorwürfe anhören, nun sind sich die Beteiligten, daunter auch AMD, wieder einig.

Der von Intel vorgelegte Spezifikationsentwurf zu USB 3.0 beschreibt freilich nicht den kompletten, künftigen USB-Standard. Intel prescht mit dem Entwurf für die auch »SuperSpeed USB« genannte Datenübertragungstechnik deshalb vor — deutlich früher als etwa das USB-Implementers-Forum — um bereits jetzt die Entwicklung passender Software zu fördern.

Trotzdem soll die USB-Variante, die Übertragungsraten von bis zu 5 GBit pro Sekunde verspricht, bereits 2009 auf den Markt kommen. Wichtigste Komponente der jetzigen Teilspezifikation ist der Host-Controller, der selbstverständlich eine Abwärtskompatibilität zu früheren USB-Varianten und somit auch älterer Hardware bieten muss. Im Entwurf mit der Versionsnummer 0.9 beschreibt Intel das Extensible Host Controller Interface (xHCI). »Jeder, der will, kann die Spezifikation verwenden — und das kostenlos«, so Intel-Sprecher Martin Strobel. Nötig ist allerdings ein Lizenzabkommen — mit dem beispielsweise Microsoft natürlich kein Problem hat, denn auch »Microsoft plant eine Windows-Unterstützung für Hardware, die der xHCI-Spezifikation entspricht«, erlärt Chuck Chan, Microsoft General Manager Windows Core OS.

Dass Intel nun das USB-Implementers-Forum, welches für den finalen Standard zuständig ist, rechts überholt, hat einen simplen Grund: »Das ist notwendig, damit entsprechende Produkte bald auf den Markt kommen können«, so Intel-Sprecher Strobel. Zudem hat auch AMD nun das Kriegsbeil wieder eingegraben: »AMD glaubt nachhaltig an offene Industriestandards und unterstützt daher eine gemeinsame xHCI-Spezifikation«, so Phil Eisler, bei AMD Corporate-Vize und General Manager der Chipset Business Unit. Noch im Juli warfen AMD, Nvidia und Via der Intel-Konkurrenz vor, keine beziehungsweise nicht genügen Informationen über die künftige USB-Spezifikation weiterzugeben. Sie erklärten sogar, einen eigenen offenen Standard für einen USB-3.0-Host-Controller zu entwickeln.

Die Veröffentlichung der nächsten xHCI-Spezifikationen ist für das vierte Quartal diesen Jahres geplant, dann steht Version 0.95 an. Erste »SuperSpeed«-Hardware verspricht Intel für Ende 2009.

Mehr zu USB 3.0 bei Tom’s Hardware:

Quelle: Tom's Hardware

Kommentare zum Beitrag
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KatSeiko 15/08/2008 00:45
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-0+

Kostet FireWire eigentlich Lizenzgebühren, oder weshalb hat sich das deutlich langsamere USB durchgesetzt? Da kann man nur hoffen, dass USB auch tatsächlich diese Geschwindigkeit erreichen wird.

Nur was anschließen? USB-Geräte teilen sich die Bandbreite - da kann man also gern einen Verbund von 10 Festplatten mit voller Geschwindigkeit anklemmen...

f1delity 15/08/2008 09:11
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-0+

Jein. Die USB-Geärte teilen sich den SPeed nur, wenn ein Controller wie bei USB-PCI-Karte mehrere USB-Slots hat. Und selbst wenn die dann nur einen Controller haben auf 6USB-Slots dann wären immernoch 100MB/sec übrig und das ist schon ein guter Wert.

InVisual 15/08/2008 12:03
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-0+

ja klar kostet firewire lizenzgebühren - apple verlangte zu beginn 1 dollar pro controller. das war den großen hardware-herstellern schlichtweg zu teuer und man nahm den deutlich günstigeren usb von intel (keine lizenzgebühr oder nur extrem geringe). somit hat sich apple selbst ins knie geschossen *g*. und bei der hohen datenrate ist in 98% der fälle etwaige vorteile von firewire absolout egal. es bleibt also bei usb als standard die nächsten jahre.

Scour 15/08/2008 14:37
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-0+

Weil Aplle damals soviel für FW verlangte, stampfte Intel sogar die Chipsatze mit FW ein und entwickelte dafür das recht lahme USB

InVisual 16/08/2008 11:30
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-0+

du darfst nicht nur motherboard rechnen - auch die geräte mit dem anschluß fallen darunter. wenn du mal überlegst jeder drucker, handy, pc, notebook, externe fetsplatte, usb(Firewire*g*)stick, navi, mp3, autoradio, tv, dvd-player, ... - kostet dich als firma 1 dollar gebühr - das sind jährlich millionen dollar bei dell, sony, toshiba, ..., ... die mit usb gesparrt werden.

Anonymer Nutzer 16/08/2008 18:33
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-0+

naja dann kam noch e-ata hinzu und schwubs wurde firewire total sinnlos.
um ehrlich zu sein hat firewire auch noch dazu den nachteil das es keine langen kabeln gibt.

somit ist eine kombination aus USB und e-ata am besten.

harlekeen 17/08/2008 16:22
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-0+

Und wie schließt du dann deine Videokamera an? Per eSATA ? =D

Anonymer Nutzer 18/08/2008 13:08
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-0+

Im Prinzip kein Problem wird einfach als externe Platter erkannt. Ne aber Firewire hat vorallem im Profibereich seinen Sinn, Audioaufnahmetechnik und so. Da kommt man mit USB wegen den Latezen nicht weit wenn es um realtime Bearbeitung oder Nutzung von mehrspur Audiosignalen geht.

Kommentare auf dieser Seite geschlossen.