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Jedem Anwender, der auch nur annähernd Ahnung von Hardware-Installation und Software-Einrichtung hat, bieten sich mit den Geräten von APC, Belkin und Eaton/Powerware drei sehr ausgereifte Produkte der Einstiegsklasse, die sich einfach installieren und einrichten lassen – selbst wenn Sie sich hier zum ersten Mal an unterbrechungsfreie Stromversorgung heranwagen. Das Anschließen der Stromkabel geschieht intuitiv; trotzdem wäre der Blick ins Handbuch vielleicht nicht unbedingt verkehrt – leider bietet lediglich APC ein entsprechend gedrucktes Exemplar. Bei Belkin und Eaton/Powerware müssen Sie da wohl oder übel auf die CD-ROM zurückgreifen.
Mit den umfangreichen Software-Paketen, die bei allen drei Geräten inklusive sind, kann der Anwender einen Notfallplan erstellen, so zum Beispiel die Benachrichigung per Email im Falle eines Stromausfalls und natürlich das Herunterfahren des Rechners. Die Smart-UPS von APC wird per seriellen Anschluss betrieben, bietet dem Anwender allerdings auch einen COM-zu-USB-Adapter. Bei Belkin und Eaton/Powerware läuft alles direkt über einen USB-Anschluss. Die Software wird üblicherweise auf dem USV-Client installiert, der als Batterie-Puffer dienen soll; lediglich APC gliedert seine PowerChute Software in mehrere Bestandteile, was Ihnen dann die Möglichkeit bietet, das Controller-Programm für die Netzwerkverwaltung auf einem anderen Rechner zu installieren. Weiterentwickelte USV-Produkte verfügen für diese Aufgabe über ein eigenes Netzwerk-Interface. Allerdings halten wir die Verwaltung des Netzwerks nicht gerade für die wichtigste Aufgabe im Bereich der Desktop/Workstation/Media-Server-Nutzung: Nach erfolgreicher Erstellung eines Notfallplans für das Herunterfahren des Rechners und eine entsprechende Zusammenfassung leisten alle drei Produkte hervorragende Arbeit.
Was die Leistung angeht, so verhalten sich alle drei Produkte mit einem Wert von 600 W bzw. etwas höher (und dem zügigen Herunterfahren bei Übersteigung der Ausgangsleistung) recht ähnlich. Bezüglich des Leistungsvermögens der Akkus sieht die Sache schon etwas anders aus. Unser Testrechner benötigte im Leerlauf in etwa 142 W, was uns bei der Smart-UPS von APC eine Akkulaufzeit von 41 Minuten verschaffte, fast 29 Minuten waren mit der Eaton/Powerware USV 5115 möglich und 17 Minuten mit dem Belkin F6C1000ei. Für die Anwendung im Small Business- oder Medien-Server-Bereich, wo Sie Ihr System bestimmt nicht sofort herunterfahren wollen, ist der APC somit zweifellos am besten geeignet.
Bei überraschend eintretenden Stromausfällen sollten 40 Minuten doch ausreichen. Die besten Desktop-Lösungen bieten Eaton/Powerware und speziell Belkin – hier soll Ihnen gerade soviel Zeit verschafft werden, dass Sie Ihre Arbeit speichern, alle Anwendungen beenden und das System herunterfahren oder in einen Ruhezustand versetzen können. Dabei sollten die Akkus noch genug Energie bieten, dass sich weder Ihr Telefon noch Ihre ISDN gleich mitverabschieden. Bei Belkin erhalten Sie eine größere Anzahl an Netzsteckern und zwei Netzsteckern mit Überspannungsschutz, während Eaton/Powerware die höchste Ausgangsleistung im Testfeld bietet. Leider ist das Gerät von Eaton/Powerware nicht nur lauter als das Produkt von Belkin, sondern kostet auch noch beinahe doppelt soviel.

wenn auch nicht üblich, mit einem handelsüblichen pc ( amd xp 2500+, geforce 6600gt und einer festplatte, inclusive stereoanlage usw
täglich im einsatz mit einer 1000va apc usv, ähnlich dem obigem modell
greetz
Ich blicke irgendwie überhaupt nicht durch, vielleicht kann mir jemand helfen...
Auf Seite 13 heißt es:
Dann im Fazit:
Vielleicht habe ich ja was wichtiges überlesen, aber wie kommen diese Werte zustande??
Desweiteren habe ich mehrere Minuten bei den Anschlüssen gegrübelt, wie man da wohl eine Stereoanlage oder Geräte mit Schuko/Euro-Stecker anschließt?! Bei den Kabeln die den USVs beiliegen, ist doch eins für die generelle Stromversorgung , wohingegen die Client-Kabel fürs Rechner Netzteil dienen, oder? Und wo kann man diese Client-Kabel (nach)kaufen?
normalerweise findet man an den meißten usv's nur kaltgeräte stecker, die man auch an rechnern usw. findet.
ich habe mir um mein restliches equipment anschließen zu können einen adapter gebaut, mit solch einem kaltgeräte stecker auf der einen und einer schuko dose auf der anderen seite, so kann mal problemlos auch handelsübliche steckerleisten anschließen
( NOTE: bitte diese art von arbeiten am 230v netz nur von einem elektriker machen lassen, da sonst im fall eines brandes z.b. die versicherung nicht haftet und lebensgefahr besteht )
die "client-kabel" sind normale kaltgeräte verlängerungen, die es in jedem pc-laden oder elektrofachhandel gibt ( www.reichelt.de / www.conrad.de )
ich nehme an der author / die authoren nehmen damit bezug auf die zu jeder usv üblicherweise mitgelieferten software.
normalerweise gibt es zu jeder usv eine software die den rechner nach einem stromausfall z.b. bei unterschreiten einer vorher eingestellten midenstrestlaufzeit oder batteriekapazität den / die rechner automatisch "sauber" herunterfährt
mfg
ah ok, danke erstmal.
BTW: Wie kann ich eigentlich Stromschwankungen möglichst günstig abfangen. Gerade wenn Geräte eingeschaltet werden gibt es manchmal das Problem, das z.B. eingeschaltetes Licht für einen Sekundenbruchteil dunkler wird bzw. erhellt (blitzt)?
@footas
das geht relativ einfach mit einem "Netzfilter". Eine gute info Seite gibts unter: http://www.hifi-regler.de/hifi/netzfilter.php
Preislich gibts das so ab ca. 50€ bis hin zu sündhaft teuren über 1000€, aber ich denke das sollte nur was für highend ultra Fetischisten sein.
Saddy
Hi, wie sieht es eigentlich mit dem Herunterfahren von Linuxsystemen aus? Steht zwar Linux bei "Unterstützte Betriebssysteme" da, aber ist die Software auch problemlos dort einsetzbar?
Und ist dann die Installation an einem Linuxrechner einfach? oder Muss man schon mehr als nur kleine Serverkenntnisse besitzen um das einwandfrei zum Laufen zu bringen?
Gruß
@Saddy
Cool Danke. Obwohl es da immer um Audio/Video geht, bei mir sind es eher Staubsauger und Laserdrucker. Aber ich werde wohl mal diese Leiste ausprobieren.
@footas:
Wenn der Staubsauger das Licht auch zum flackern bringt, wenn er an einer Wandstecktose betrieben wird, dann liegt es an der Verkabelung in der Wohnung/im Haus. Da hilft eine Steckdose mit Überspannungsschutz nicht. Die anderen Geräte, nicht der Staubsauger! bräuchten einen Unterspannungsschutz, und genau das ist eine USV.
Wenn also Netzschwankung (hier durch den Staubsauger) den Rechner zum Neustart bewegt.
Davon ausgehend, das die Steckleiste mit Überspannungsschutz nicht für den Staubsauger gedacht ist und ausschließlich PC-bezogene Geräte angeschlossen werden, ist sie trotzdem eine Empfehlung.
Hi, wie sieht es eigentlich mit dem Herunterfahren von Linuxsystemen aus? Steht zwar Linux bei "Unterstützte Betriebssysteme" da, aber ist die Software auch problemlos dort einsetzbar?
Und ist dann die Installation an einem Linuxrechner einfach? oder Muss man schon mehr als nur kleine Serverkenntnisse besitzen um das einwandfrei zum Laufen zu bringen?
mit apc kein Problem, meißt ist der zum betriebssystem mitgelieferte apcupsd allerdings eher zu verwenden als die von apc zur usv mitgelieferte software.
bei dem apcupsd ( http://www.apcupsd.org/ ) gibt es eine zentrale konfigurations datei ( /etc/apcupsd/apcupsd.conf )
sowie einige shell scripts, die z.b. beim stromausfall ausgeführt werden ( z.b. um eine mail an die/den admin zu schicken)
wir setzen auf unseren gentoo wie auch windows servern diese software ein, so hat jeder der server die usv informationen und die server werden im falle eines stromausfalls der reihe nach heruntergefahren ( wichtigstes System als letztes )
mfg
Zitat aus dem Artikel:

"Standby-Ferrero nutzt zusätzlich einen Transformator, der größtmögliche Verlässlichkeit und Filterung garantiert..."
Standby-FERRERO? Hui! Dann gibt's Küsschen, Hanuta oder Rocher beim Stromausfall.
@footas: Mit einer sogenannten "online USV" (ich fand die Erklärung mit dem Wechselrichter vor dem Akku furchtbar), geht soetwas, was Du meinst.
Erklärung von mir (kann Fehler enthalten):
Bei einer online USV wird die Netzspannung umgewandelt und damit der Akku geladen. Gleichzeitig wird durch einen weiteren Spannungswandler wieder eine saubere Sinusspannung für den Ausgang erzeugt.
Vorteil: Am Ausgang ist IMMER eine konstante Sinusspannung mit fester frequenz vorhanden. Es gibt weder Einbrüche noch Spitzen, die vom gewöhnlichen Stromnetz kommen. Alle Spannungs- oder Frequenzschwankungen werden herausgefiltert.
Nachteile: Diese USVs sind meistens sehr teuer. Die USVs werden aktiv gekühlt und sind meistens für 19" Serverschränke in Serverkellern gedacht. Mit anderen worten: Die Dinger sind laut und sollten am besten in einem 19" Schrank eingebaut werden, damit sie nicht auf dem Boden rumliegen.
Online-USVs haben den wohl schlechtesten Wirkungsgrad im normalen Betrieb. (Die Netzspannung wird einmal mit Verlust in Gleichspannung gewandelt zum Akku-Laden und danach zum zweiten Mal mit Verlust zurück in Wechselspannung gewandelt.) Das erhöht also Deine Stromkosten.
Ich habe zum Glück eine solche USV. Kostenlos erhalten, da in unserem Unternehmen ausgemustert. So mußte ich lediglich einen neuen Akkusatz (ca 120€) kaufen, was alle paar Jahre fällig sein kann. Dazu habe ich den original Lüfter durch zwei neue Lüfter ersetzt, wodurch das Teil leiser wurde, jedoch immernoch gut hörbar ist. Außerdem habe ich tatsächlich einen 19" Schrank, in den ich das habe einbauen können.
USVs sind eine nette Absicherung. Bevor Du soetwas anschaffst würde ich zu einer vernünftigen Backup-Lösung raten. Gute Streamer kosten auch mal eben 1000Euro. Bevor eine USV einen Hardwareschaden verhindert, ist es wahrscheinlicher, daß Du ein Backup wiederherstellen mußt.
... eine TapeLibrary ist bei mir ebenfalls vorhanden. Also RAID-5 im Server, Backup auf DLT, online USV. Ist vielleicht ein bisschen übertrieben für den Heimbedarf, aber durch schlechte Erfahrungen (kompletter Datenverlust) ist es mir das wert.