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Überspannungsschutz
Im Wechselstrombetrieb müssen Sie aber nicht nur auf Spannungsabfall und kurze Phasenausfälle gefasst sein (die sollte jedes USV-Gerät problemlos auffangen können); es sind vielmehr so genannte Spannungsspitzen, die für Ihren Rechner wirklich gefährlich sind. Sie sollten also unbedingt zumindest Steckerleisten mit Überspannungsschutz benutzen. USV-Geräte verfügen fast alle über Schutzschaltkreise, die bei Überspannung Geräte im Betrieb schützen. Manche Produkte, wie z.B. das die USV von Belkin, bieten zusätzliche Anschlüsse, die zwar nicht über den Akku-Puffer arbeiten, aber sehr wohl vor Überspannung schützen. Solche Anschlüsse sind gut für den Anschluss von Peripheriegeräten wie Drucker, bestimmte Netzwerkgeräte etc. geeignet, die Sie bei einem Stromausfall nicht unbedingt brauchen.
Ausgleich von Stromschwankungen
Ein anständiges USV-Gerät schützt aber nicht nur vor Spannungsspitzen, sondern der integrierte Überspannungschutz kann noch mehr: Etwaige Unregelmäßigkeiten im Stromnetz gleicht er aus, wodurch Ihren Geräten ein dauerhafter und konstanter Wechselstrom von 50-60 Hz zur Verfügung steht.
Schutz von Netzwerkanschlüssen und Telefonleitungen
Computer, die sich mithilfe sämtlicher Querverbindungen in alle möglichen Netzwerken einloggen, sind besonders anfällig für Überspannungen. Moderne USV-Geräte verwenden so genannte Suppressordioden (auch Transient Voltage Suppression-Diode oder TVS-Diode), um Netzwerkgeräte und Telefonanschlüsse vor Überspannungsimpulsen (Spannungstransienten) zu schützen. Fast alle USV-Geräte bieten einen RJ45-Netzwerkanschluss mit Transientenschutz, andere verfügen zusätzlich über einen RJ11-Anschluss. Da Telefonleitungen im heutigen Internet aber keine große Rolle mehr spielen, gibt es derartig geschützte Telefonanschlüsse nur noch bei wenigen USV-Geräten.
Software und Schnittstelle
Wie Sie gleich genauer sehen werden wird jedes USV-Gerät mit einer entsprechend umfangreichen Software geliefert, mit der Sie das Gerät problemlos selbst einrichten und verwenden können. Mit dieser Software können Sie nicht nur den USV-Status überwachen, sie übernimmt auch die Konfiguration des größtmöglichen Horrorszenarios: Was tun bei einem kompletten Stromausfall? Die meisten Programme protokollieren System- und USV-Daten und verständigen den Administrator per E-Mail und akkustisch, wenn ein Stromausfall bevorsteht. Ältere Modelle und Spitzen-USVs nutzen noch immer einen serielle Anschluss, während das Management vieler neuerer USV-Geräte über den USB-Anschluss läuft.
Formfaktor: Tower oder Rackmount
Produkte sämtlicher USV-Hersteller können in allen möglichen Bereichen eingesetzt werden – ganz egal, ob es sich dabei um Ihren Heimserver oder ein Data Center handelt. USV-Geräte für die Nutzung Zuhause oder in kleinen Unternehmen sind oft kleine Stand-Alone-Geräte, während man industrielle USV-Geräte üblicherweise in Rackmount-Server installiert. Die SmartUPS-SC von APC kann sogar auf beide Weisen verwendet werden.
Art und Anzahl der Anschlüsse
Alle USV-Geräte sind mit einer bestimmten Anzahl an Netzsteckern ausgestattet. Unsere Testgeräte bieten mindestens vier Netzstecker mit Akku-Puffer. Andere Hersteller wie z.B. Belkin versorgen ihre Geräte mit zusätzlichen Netzsteckern ohne Akku-Puffer, aber mit Überspannungsschutz. Weiter oben haben wir Netzwerk- (RJ45) und Telefonanschluss (RJ11) bereits kurz angesprochen. Damit Sie auch alle vorhandenen Stecker entsprechend nutzen können, benötigen Sie natürlich die entsprechenden Kabel, doch die sind bei den USV-Herstellern üblicherweise nicht im Lieferumfang enthalten. Bei keinem unserer Testgeräte war das Kabel für den Anschluss des USV-Gerätes im Lieferumfang enthalten.

wenn auch nicht üblich, mit einem handelsüblichen pc ( amd xp 2500+, geforce 6600gt und einer festplatte, inclusive stereoanlage usw
täglich im einsatz mit einer 1000va apc usv, ähnlich dem obigem modell
greetz
Ich blicke irgendwie überhaupt nicht durch, vielleicht kann mir jemand helfen...
Auf Seite 13 heißt es:
Dann im Fazit:
Vielleicht habe ich ja was wichtiges überlesen, aber wie kommen diese Werte zustande??
Desweiteren habe ich mehrere Minuten bei den Anschlüssen gegrübelt, wie man da wohl eine Stereoanlage oder Geräte mit Schuko/Euro-Stecker anschließt?! Bei den Kabeln die den USVs beiliegen, ist doch eins für die generelle Stromversorgung , wohingegen die Client-Kabel fürs Rechner Netzteil dienen, oder? Und wo kann man diese Client-Kabel (nach)kaufen?
normalerweise findet man an den meißten usv's nur kaltgeräte stecker, die man auch an rechnern usw. findet.
ich habe mir um mein restliches equipment anschließen zu können einen adapter gebaut, mit solch einem kaltgeräte stecker auf der einen und einer schuko dose auf der anderen seite, so kann mal problemlos auch handelsübliche steckerleisten anschließen
( NOTE: bitte diese art von arbeiten am 230v netz nur von einem elektriker machen lassen, da sonst im fall eines brandes z.b. die versicherung nicht haftet und lebensgefahr besteht )
die "client-kabel" sind normale kaltgeräte verlängerungen, die es in jedem pc-laden oder elektrofachhandel gibt ( www.reichelt.de / www.conrad.de )
ich nehme an der author / die authoren nehmen damit bezug auf die zu jeder usv üblicherweise mitgelieferten software.
normalerweise gibt es zu jeder usv eine software die den rechner nach einem stromausfall z.b. bei unterschreiten einer vorher eingestellten midenstrestlaufzeit oder batteriekapazität den / die rechner automatisch "sauber" herunterfährt
mfg
ah ok, danke erstmal.
BTW: Wie kann ich eigentlich Stromschwankungen möglichst günstig abfangen. Gerade wenn Geräte eingeschaltet werden gibt es manchmal das Problem, das z.B. eingeschaltetes Licht für einen Sekundenbruchteil dunkler wird bzw. erhellt (blitzt)?
@footas
das geht relativ einfach mit einem "Netzfilter". Eine gute info Seite gibts unter: http://www.hifi-regler.de/hifi/netzfilter.php
Preislich gibts das so ab ca. 50€ bis hin zu sündhaft teuren über 1000€, aber ich denke das sollte nur was für highend ultra Fetischisten sein.
Saddy
Hi, wie sieht es eigentlich mit dem Herunterfahren von Linuxsystemen aus? Steht zwar Linux bei "Unterstützte Betriebssysteme" da, aber ist die Software auch problemlos dort einsetzbar?
Und ist dann die Installation an einem Linuxrechner einfach? oder Muss man schon mehr als nur kleine Serverkenntnisse besitzen um das einwandfrei zum Laufen zu bringen?
Gruß
@Saddy
Cool Danke. Obwohl es da immer um Audio/Video geht, bei mir sind es eher Staubsauger und Laserdrucker. Aber ich werde wohl mal diese Leiste ausprobieren.
@footas:
Wenn der Staubsauger das Licht auch zum flackern bringt, wenn er an einer Wandstecktose betrieben wird, dann liegt es an der Verkabelung in der Wohnung/im Haus. Da hilft eine Steckdose mit Überspannungsschutz nicht. Die anderen Geräte, nicht der Staubsauger! bräuchten einen Unterspannungsschutz, und genau das ist eine USV.
Wenn also Netzschwankung (hier durch den Staubsauger) den Rechner zum Neustart bewegt.
Davon ausgehend, das die Steckleiste mit Überspannungsschutz nicht für den Staubsauger gedacht ist und ausschließlich PC-bezogene Geräte angeschlossen werden, ist sie trotzdem eine Empfehlung.
Hi, wie sieht es eigentlich mit dem Herunterfahren von Linuxsystemen aus? Steht zwar Linux bei "Unterstützte Betriebssysteme" da, aber ist die Software auch problemlos dort einsetzbar?
Und ist dann die Installation an einem Linuxrechner einfach? oder Muss man schon mehr als nur kleine Serverkenntnisse besitzen um das einwandfrei zum Laufen zu bringen?
mit apc kein Problem, meißt ist der zum betriebssystem mitgelieferte apcupsd allerdings eher zu verwenden als die von apc zur usv mitgelieferte software.
bei dem apcupsd ( http://www.apcupsd.org/ ) gibt es eine zentrale konfigurations datei ( /etc/apcupsd/apcupsd.conf )
sowie einige shell scripts, die z.b. beim stromausfall ausgeführt werden ( z.b. um eine mail an die/den admin zu schicken)
wir setzen auf unseren gentoo wie auch windows servern diese software ein, so hat jeder der server die usv informationen und die server werden im falle eines stromausfalls der reihe nach heruntergefahren ( wichtigstes System als letztes )
mfg
Zitat aus dem Artikel:

"Standby-Ferrero nutzt zusätzlich einen Transformator, der größtmögliche Verlässlichkeit und Filterung garantiert..."
Standby-FERRERO? Hui! Dann gibt's Küsschen, Hanuta oder Rocher beim Stromausfall.
@footas: Mit einer sogenannten "online USV" (ich fand die Erklärung mit dem Wechselrichter vor dem Akku furchtbar), geht soetwas, was Du meinst.
Erklärung von mir (kann Fehler enthalten):
Bei einer online USV wird die Netzspannung umgewandelt und damit der Akku geladen. Gleichzeitig wird durch einen weiteren Spannungswandler wieder eine saubere Sinusspannung für den Ausgang erzeugt.
Vorteil: Am Ausgang ist IMMER eine konstante Sinusspannung mit fester frequenz vorhanden. Es gibt weder Einbrüche noch Spitzen, die vom gewöhnlichen Stromnetz kommen. Alle Spannungs- oder Frequenzschwankungen werden herausgefiltert.
Nachteile: Diese USVs sind meistens sehr teuer. Die USVs werden aktiv gekühlt und sind meistens für 19" Serverschränke in Serverkellern gedacht. Mit anderen worten: Die Dinger sind laut und sollten am besten in einem 19" Schrank eingebaut werden, damit sie nicht auf dem Boden rumliegen.
Online-USVs haben den wohl schlechtesten Wirkungsgrad im normalen Betrieb. (Die Netzspannung wird einmal mit Verlust in Gleichspannung gewandelt zum Akku-Laden und danach zum zweiten Mal mit Verlust zurück in Wechselspannung gewandelt.) Das erhöht also Deine Stromkosten.
Ich habe zum Glück eine solche USV. Kostenlos erhalten, da in unserem Unternehmen ausgemustert. So mußte ich lediglich einen neuen Akkusatz (ca 120€) kaufen, was alle paar Jahre fällig sein kann. Dazu habe ich den original Lüfter durch zwei neue Lüfter ersetzt, wodurch das Teil leiser wurde, jedoch immernoch gut hörbar ist. Außerdem habe ich tatsächlich einen 19" Schrank, in den ich das habe einbauen können.
USVs sind eine nette Absicherung. Bevor Du soetwas anschaffst würde ich zu einer vernünftigen Backup-Lösung raten. Gute Streamer kosten auch mal eben 1000Euro. Bevor eine USV einen Hardwareschaden verhindert, ist es wahrscheinlicher, daß Du ein Backup wiederherstellen mußt.
... eine TapeLibrary ist bei mir ebenfalls vorhanden. Also RAID-5 im Server, Backup auf DLT, online USV. Ist vielleicht ein bisschen übertrieben für den Heimbedarf, aber durch schlechte Erfahrungen (kompletter Datenverlust) ist es mir das wert.