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Belkin Battery Backup F6C1000ei

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12:22 - 05/11/2007 von Patrick Schmid

USV Belkin

Belkins USV-Gerät hört auf den Namen F6C1000ei. Sein Formfaktor ähnelt dem der Smart-UPS von APC. Zwar können Sie das USV-Produkt von Belkin nicht in einen Rackmount-Server einbauen, aber es lässt sich horizontal und vertikal aufstellen; dadurch wirkt es fast wie ein Slim-Line Desktop-Rechner. Das Produkt ist als Sicherungseinheit für Desktop-Rechner und Server gedacht, da es einen gefilterten RJ11-Eingang sowie zwei Ausgänge für Telefon und Fax bietet. Das Gerät filtert zudem den Netzwerkanschluss.

Laut Angabe liegt die Leistung des Gerätes bei 1000 VA und es bietet eine Höchstnennleistung von 615 W – immerhin 15 W mehr als das Gerät von APC, allerdings ganze 55 W weniger als die maximale Ausgangsleistung des Eaton/Powerware-Produktes. Nach unseren Tests war dieser Akku verglichen mit dem der anderen Testgeräte am schnellsten leer, was sich leicht durch die geringste Batteriekapazität von 2x 5 Ah erklären lässt. Im Vergleich dazu bieten die Kontrahenten je zwei 7 Ah- und 9 Ah-Akkus, was bedeutend längere Schutzzeiten für unseren Testrechner mit einer Leerlaufleistung von 142 W zur Folge hat. Der Strombedarf des USV-Gerätes liegt bei 20 W, was in etwa dem Verbrauch des APC Smart-UPS mit 21 W entspricht. Während es seiner Aufgabe unnterbrechungsfreier Stromversorgung gewissenhaft nachkommt, verbraucht das Produkt von Powerware im Testfeld am wenigsten Strom.

Der fliegende Batteriewechsel ist hier ebenfalls kein Problem, also müssen Sie auch hier keine Host-Geräte herunterfahren. Für den Anschluss diverser Geräte bietet dieses USV-Produkt sechs akku-gepufferte Netzstecker. Hinzu kommen zwei weitere Netzstecker, die überspannungsgeschützt und gefiltert sind, allerdings nicht durch den Akkupuffer-Schaltkreis geleitet werden. Bei einem Einsatz im Desktop-PC/Workstation-Bereich scheint uns die passive Kühlung vorteilhaft.

Das Belkin-Produkt wurde als einziges im Testfeld in einer Schachtel geliefert, die sich sogar für den Verkauf im Laden eignen würde. Bei APC und Eaton wird das Gerät in eine Kiste verpackt, die eher an Großhandel erinnert, was in den Regalen von Saturn und Media Markt nicht gerade ansprechend aussehen würde. Das Belkin-Gerät bringt zudem mit 9 kg das geringste Gewicht auf die Waage. Ein gedrucktes Handbuch werden Sie zwar vergeblich suchen, allerdings steht Ihnen die Beschreibung als gerade einmal zweiseitiges Dokument auf der Software-CD zur Verfügung. Belkin hätte sicherlich mehr zu den technischen Daten sagen können, aber abgesehen davon war die Beschreibung der ersten Schritte sonst in Ordnung. Doch selbst auf der Belkin-Webseite fanden wir kein detailliertes Datenblatt, geschweige denn eine Hilfestellung bei der Auswahl des passenden USV-Gerätes. Die Software von Belkin informiert Sie über den Zustand des Akkus und den Auslastungszustand des USV-Gerätes. Neben dieser grundlegenden Informationen können Sie zudem Benachrichtigungen, Alarme und Protokollierungen einrichten. Sie entscheiden, ob der Client im Falle eines Stromausfalls Ihren Rechner komplett herunterfahren oder ihn lediglich in einen Ruhezustand versetzen soll.

USV BelkinUSV Belkin

USV BelkinUSV Belkin

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Kommentare zum Beitrag
rababerkuchen 05/11/2007 15:43
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-0+

Zitat :Bei Belkin haben Sie lediglich etwa vier Minuten zur Verfügung, bei APC sind es ungefähr neun – hören Sie also ganz schnell mit allem auf, was Sie gerade am Rechner machen sobald Ihr USV-Gerät anfängt zu piepsen.


wenn auch nicht üblich, mit einem handelsüblichen pc ( amd xp 2500+, geforce 6600gt und einer festplatte, inclusive stereoanlage usw :) ) kann man noch für ca . 40 minuten weiterspielen oder surfe oder eben seine backups machen was auch immer :)

täglich im einsatz mit einer 1000va apc usv, ähnlich dem obigem modell

greetz

footas 05/11/2007 16:55
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-0+

Ich blicke irgendwie überhaupt nicht durch, vielleicht kann mir jemand helfen...

Auf Seite 13 heißt es:

Zitat :Unser Testrechner benötigte in etwa 142 W bei niedriger Last (nur Windows-Dienste). Bei Belkin haben Sie lediglich etwa vier Minuten zur Verfügung, bei APC sind es ungefähr neun [...]

Dann im Fazit:
Zitat :Unser Testrechner benötigte im Leerlauf in etwa 142 W, was uns bei der Smart-UPS von APC eine Akkulaufzeit von 41 Minuten verschaffte, fast 29 Minuten waren mit der Eaton/Powerware USV 5115 möglich und 17 Minuten mit dem Belkin F6C1000ei.

Vielleicht habe ich ja was wichtiges überlesen, aber wie kommen diese Werte zustande??

Desweiteren habe ich mehrere Minuten bei den Anschlüssen gegrübelt, wie man da wohl eine Stereoanlage oder Geräte mit Schuko/Euro-Stecker anschließt?! Bei den Kabeln die den USVs beiliegen, ist doch eins für die generelle Stromversorgung , wohingegen die Client-Kabel fürs Rechner Netzteil dienen, oder? Und wo kann man diese Client-Kabel (nach)kaufen?

rababerkuchen 05/11/2007 17:12
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-0+

normalerweise findet man an den meißten usv's nur kaltgeräte stecker, die man auch an rechnern usw. findet.

ich habe mir um mein restliches equipment anschließen zu können einen adapter gebaut, mit solch einem kaltgeräte stecker auf der einen und einer schuko dose auf der anderen seite, so kann mal problemlos auch handelsübliche steckerleisten anschließen

( NOTE: bitte diese art von arbeiten am 230v netz nur von einem elektriker machen lassen, da sonst im fall eines brandes z.b. die versicherung nicht haftet und lebensgefahr besteht )

die "client-kabel" sind normale kaltgeräte verlängerungen, die es in jedem pc-laden oder elektrofachhandel gibt ( www.reichelt.de / www.conrad.de )

Zitat :Unser Testrechner benötigte in etwa 142 W bei niedriger Last (nur Windows-Dienste). Bei Belkin haben Sie lediglich etwa vier Minuten zur Verfügung, bei APC sind es ungefähr neun [...]


ich nehme an der author / die authoren nehmen damit bezug auf die zu jeder usv üblicherweise mitgelieferten software.
normalerweise gibt es zu jeder usv eine software die den rechner nach einem stromausfall z.b. bei unterschreiten einer vorher eingestellten midenstrestlaufzeit oder batteriekapazität den / die rechner automatisch "sauber" herunterfährt

mfg

footas 05/11/2007 17:36
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-0+

ah ok, danke erstmal.
BTW: Wie kann ich eigentlich Stromschwankungen möglichst günstig abfangen. Gerade wenn Geräte eingeschaltet werden gibt es manchmal das Problem, das z.B. eingeschaltetes Licht für einen Sekundenbruchteil dunkler wird bzw. erhellt (blitzt)?

Saddy 06/11/2007 09:25
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-0+

@footas
das geht relativ einfach mit einem "Netzfilter". Eine gute info Seite gibts unter: http://www.hifi-regler.de/hifi/netzfilter.php

Preislich gibts das so ab ca. 50€ bis hin zu sündhaft teuren über 1000€, aber ich denke das sollte nur was für highend ultra Fetischisten sein.

Saddy

LonnegaN 06/11/2007 10:39
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-0+

Hi, wie sieht es eigentlich mit dem Herunterfahren von Linuxsystemen aus? Steht zwar Linux bei "Unterstützte Betriebssysteme" da, aber ist die Software auch problemlos dort einsetzbar?
Und ist dann die Installation an einem Linuxrechner einfach? oder Muss man schon mehr als nur kleine Serverkenntnisse besitzen um das einwandfrei zum Laufen zu bringen?

Gruß

footas 06/11/2007 13:25
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-0+

@Saddy
Cool Danke. Obwohl es da immer um Audio/Video geht, bei mir sind es eher Staubsauger und Laserdrucker. Aber ich werde wohl mal diese Leiste ausprobieren.

daimonion81 06/11/2007 16:28
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-0+

@footas:
Wenn der Staubsauger das Licht auch zum flackern bringt, wenn er an einer Wandstecktose betrieben wird, dann liegt es an der Verkabelung in der Wohnung/im Haus. Da hilft eine Steckdose mit Überspannungsschutz nicht. Die anderen Geräte, nicht der Staubsauger! bräuchten einen Unterspannungsschutz, und genau das ist eine USV.
Wenn also Netzschwankung (hier durch den Staubsauger) den Rechner zum Neustart bewegt.

Davon ausgehend, das die Steckleiste mit Überspannungsschutz nicht für den Staubsauger gedacht ist und ausschließlich PC-bezogene Geräte angeschlossen werden, ist sie trotzdem eine Empfehlung.

footas 06/11/2007 19:49
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-0+

Zitat :Wenn der Staubsauger das Licht auch zum flackern bringt[...]
Naja so schlimm ist es nicht. Es ist lediglich ein kurzzeitiges Abdunkeln einer z.B. Lampe zu beobachten, was lediglich einige ms dauert. Das kann man nicht abfangen, weils an der Hausverkabelung liegt? Beim Laserdrucker (an einem anderen Ort) ist genau das Gegenteil zu beobachten. Immer wenn er kurz vorm Drucken anläuft gibt es einen kurzen Lichtblitz der Raumbeleuchtung, also es wird für ein paar Millisekunden heller. Auch da kann man mit ner USV oder eben Filtern nichts machen?

rababerkuchen 07/11/2007 08:48
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-0+

LonnegaN schrieb :

Hi, wie sieht es eigentlich mit dem Herunterfahren von Linuxsystemen aus? Steht zwar Linux bei "Unterstützte Betriebssysteme" da, aber ist die Software auch problemlos dort einsetzbar?
Und ist dann die Installation an einem Linuxrechner einfach? oder Muss man schon mehr als nur kleine Serverkenntnisse besitzen um das einwandfrei zum Laufen zu bringen?




mit apc kein Problem, meißt ist der zum betriebssystem mitgelieferte apcupsd allerdings eher zu verwenden als die von apc zur usv mitgelieferte software.

bei dem apcupsd ( http://www.apcupsd.org/ ) gibt es eine zentrale konfigurations datei ( /etc/apcupsd/apcupsd.conf )
sowie einige shell scripts, die z.b. beim stromausfall ausgeführt werden ( z.b. um eine mail an die/den admin zu schicken)

wir setzen auf unseren gentoo wie auch windows servern diese software ein, so hat jeder der server die usv informationen und die server werden im falle eines stromausfalls der reihe nach heruntergefahren ( wichtigstes System als letztes )

mfg

derGhostrider 18/11/2007 00:41
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-0+

Zitat aus dem Artikel:
"Standby-Ferrero nutzt zusätzlich einen Transformator, der größtmögliche Verlässlichkeit und Filterung garantiert..."

Standby-FERRERO? Hui! Dann gibt's Küsschen, Hanuta oder Rocher beim Stromausfall. ;)

@footas: Mit einer sogenannten "online USV" (ich fand die Erklärung mit dem Wechselrichter vor dem Akku furchtbar), geht soetwas, was Du meinst.

Erklärung von mir (kann Fehler enthalten):
Bei einer online USV wird die Netzspannung umgewandelt und damit der Akku geladen. Gleichzeitig wird durch einen weiteren Spannungswandler wieder eine saubere Sinusspannung für den Ausgang erzeugt.
Vorteil: Am Ausgang ist IMMER eine konstante Sinusspannung mit fester frequenz vorhanden. Es gibt weder Einbrüche noch Spitzen, die vom gewöhnlichen Stromnetz kommen. Alle Spannungs- oder Frequenzschwankungen werden herausgefiltert.
Nachteile: Diese USVs sind meistens sehr teuer. Die USVs werden aktiv gekühlt und sind meistens für 19" Serverschränke in Serverkellern gedacht. Mit anderen worten: Die Dinger sind laut und sollten am besten in einem 19" Schrank eingebaut werden, damit sie nicht auf dem Boden rumliegen.
Online-USVs haben den wohl schlechtesten Wirkungsgrad im normalen Betrieb. (Die Netzspannung wird einmal mit Verlust in Gleichspannung gewandelt zum Akku-Laden und danach zum zweiten Mal mit Verlust zurück in Wechselspannung gewandelt.) Das erhöht also Deine Stromkosten.
Ich habe zum Glück eine solche USV. Kostenlos erhalten, da in unserem Unternehmen ausgemustert. So mußte ich lediglich einen neuen Akkusatz (ca 120€) kaufen, was alle paar Jahre fällig sein kann. Dazu habe ich den original Lüfter durch zwei neue Lüfter ersetzt, wodurch das Teil leiser wurde, jedoch immernoch gut hörbar ist. Außerdem habe ich tatsächlich einen 19" Schrank, in den ich das habe einbauen können.
USVs sind eine nette Absicherung. Bevor Du soetwas anschaffst würde ich zu einer vernünftigen Backup-Lösung raten. Gute Streamer kosten auch mal eben 1000Euro. Bevor eine USV einen Hardwareschaden verhindert, ist es wahrscheinlicher, daß Du ein Backup wiederherstellen mußt.

... eine TapeLibrary ist bei mir ebenfalls vorhanden. Also RAID-5 im Server, Backup auf DLT, online USV. Ist vielleicht ein bisschen übertrieben für den Heimbedarf, aber durch schlechte Erfahrungen (kompletter Datenverlust) ist es mir das wert.

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