Partner
Tuning per Notebook: VW- und Audi-Fahrzeuge
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Elektronik ersetzt Mechanik: Einstellarbeiten am PC
- 2 – Einfache Funktionen: Serviceintervall zurücksetzen, Gurtwarner abschalten
- 3 – Ohne Werkzeug: Elektronische Tieferlegung bis 40 mm
- 4 – Funktionen: Leerlaufdrehzahl und Abgasrückführung beeinflussen
Die Verschmelzung von Computer- und Fahrzeugtechnik schreitet voran. Schon heute übernimmt die integrierte Rechnentechnik einen wichtigen Teil der Wertschöpfung in aktuellen Autos - zukünftige Konzern-Gewinne werden verstärkt mit IT-Systemen kalkuliert. Andererseits sind Besitzer aktueller Fahrzeuge mit immer komplexerer Technik konfrontiert, die schon bei kurzeitig auftretenden Fehlermeldungen im Cockpit einen Besuch in der Werkstatt erfordern. Und ein Werkstattbesuch außerhalb der Gewährleistung geht mehr denn je ins Geld, vor allem dann, wenn es sich um teure Vertragswerkstätten deutscher Autohersteller handelt. So kostet beispielsweise das Auslesen der Fehlercodes mittels VAS-Tester in Münchner VAG-Betrieben mindestens 25 Euro, ohne das der Fehler auf ein wirkliches Problem hinweisen muss. Denn oftmals geben die ausgewiesenen Fehlercodes keinen direkten Hinweis auf das eigentliche Problem. Hinzu kommt die Tatsache, dass Mechaniker und Meister zunehmend überfordert sind und wenig Affinität zu der in modernen Autos Einzug gehaltenen Computertechnik besitzen. So kommt es immer häufiger vor, dass der interessierte Laie und technisch versierte Privatanwender durchaus selbst Regie übernehmen kann – sei es zur Erkundung seines Fahrzeugs oder bei der Reparatur sowie Umrüstungsmaßnahmen. Im Umfeld von kleinen Werkstätten und Tuning-Betrieben kommt längst Software zum Einsatz, die die teuren Testgeräte (Hardware) der Autohersteller ersetzt.
Selbst in Fahrzeugen der unteren Mittelklasse, wie beispielsweise einem VW Golf, finden sich mittlerweile – in Abhängigkeit von der Ausstattung - mehr als 20 Steuergeräte, die sich mit entsprechender Software ansprechen lassen. Als einfacher Bus-Standard hat sich CAN seit vielen Jahren durchgesetzt. Für eine schnelle Datenübertragung sicherheitskritischer Komponenten im Fahrwerksbereich setzen einige Hersteller auf Flexray – siehe Artikel BMW X5: Erstes Auto mit FlexRay-Datenbus.
Seit Jahren gibt es die Software von Rosstech, die sowohl Laien als auch Spezialisten aus dem Chiptuning-Lager gleichermaßen nutzen. Der deutsche Entwickler und Programmierer Uwe Ross gründete in den USA die Firma Rosstech, die das Produkt VAGCOM vertreibt. Im Lieferumfang des Deluxe-Pakets (HEX+CAN-USB all in one Werkstatt-Koffer) befinden sich neben der Software selbst Kabel zur Verbindung von PC/Notebook und Diagnoseschnittstelle des Autos. Fahrzeuge ab 1995 sind prinzipiell diagnosefähig, so dass auch ältere Modelle wie beispielsweise VW Golf III und Audi A4 davon profitieren.
Von der technischen Seite her sind nahezu alle Fahrzeuge aus dem VW-Konzern mit dieser Software kompatibel: Audi, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Seat, Skoda und Volkswagen. Doch Bugatti und Lamborghini bleiben außen vor, dazu zählen auch die aus vielen Komponenten des Konzern-Regals aufgebauten Porsche-Cayenne-Modelle. Wer sich mit dem Thema aktueller Autotechnik etwas mehr auseinandersetzen will, dem sei der Artikel IAA Frankfurt 2007: Eco-Bluff und Exoten empfohlen.
- 1 / 2
- Weiter
-






einzigartig garantiert nicht:
RA Consulting verkauft ebenfalls Software für die Aktionen, die hier genannt wurden.
Sogar VW setzt Software von denen ein. (Diag RA)
Warum wird hier mehrfach darauf hingewiesen, wie toll man mit dem Set den Gurtwarner abschalten kann?
Ohne Gurt drohen im Falle eines Unfalls schon bei geringen Geschwindigkeiten schwerste Verletzungen. Hält THG es für OK, durch die Berichterstattung den Eindruck zu vermitteln, unangeschnallt zu fahren sei harmlos?
Ich musste einmal beruflich jemanden im Krankenhaus besuchen, der als Beifahrer in einer 30-Zone mitten in der Innenstadt (also wirklich niedriges Tempo) mit dem Kopf auf das Armaturenbrett geknallt ist, weil er nicht angeschnallt war. Ergebnis: Hirnquetschung, Pflegefall.
Ich denke, der bessere Tipp, den Gurtwarneralarm loszuwerden ist, sich anzuschnallen. An Ihrer Stelle würde ich über die potenziellen Folgen Ihres Artikels nachdenken. Was ist, wenn durch diesen auch nur eine Person zu schaden kommt? Wäre das OK für Sie?
Hi,
Bei der Sache mit dem Gurtwarner stimme ich meinem Vorposter zu, bei der Sache mit der AGR wirds ebenfalls kriminell: Die AGR ist abgasrelevant und Teil der ABE - manipuliert man daran herum, kann man rasch die ABE (allgemeine Betriebserlaubnis) verlieren. Wenn dann irgendwas passiert, dann kann das richtig teuer werden, denn mit einem Auto ohne ABE darf man nicht im öffentlichen Straßenverkehr rumfahren.
Ich frage mich, warum statt dessen nicht mehr auf wirklich sinnvolle Verwendungen von VAGCOM hingewiesen wird - z.B. kann man bei nahezu allen VAG-Autos mit E-Gas den Tempomaten freischalten und braucht dann nur noch die passenden Schalter - das spart hunderte von Euro und ist zudem auch legal. Oder die ebenfalls beliebte Aktivierung von Autolock (Verriegeln bei 15 km/h) - legal und viel sinnvoller als die Sache mit dem Gurtwarner, wenn man zusätzlich noch weiss, dass das Entriegeln bei Auslösen der Airbags (also bei schwereren Unfällen) automatisch passiert.
Auch das Beispiel mit den Service-Intervallen ist albern. Zum einen gibt es sehr wohl einen Sinn, warum die so sind, zum anderen verrät ein Blick in das Handbuch des Autos, wie man das Intervall ohne jedes Hilfsmittel zurücksetzen kann.
Das Problem ist halt, dass es eine Sache ist, an einem PC wild rumzubasteln und rumzumanipulieren (damit vernichtet man im schlechtesten Fall seine eigenen Daten und sein eigenes Geld), es ist aber eine ganz andere, so etwas an einem Auto zu tun, das potentiell lebensgefährlich für den Nutzer und andere sein kann. Da sollte man sich deutlich im klaren sein, dass manche Aktionen höchst gefährlich und teilweise sogar illegal sind. Einem Journalisten sollte das nicht nur klar sein, er sollte es auch dazuschreiben und statt reißerischer Beispiele solche nehmen, die harmlos und sinnvoll sind.
J.
Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Teile des Artikels sind mehr als fragwürdig und würde man so nur auf irgendwelchen zweitklassigen Tuning-Seiten erwarten.
Hallo,
als offizieller VAG-COM Distributor Deutschland freue ich mich erstmal über jeglichen Test bzw. Erwähnung von VAG-COM.
Allerdings hätte ich mir gewünscht, mehr auf die Stärken und den eigentlichen Zweck von VAG-COM einzugehen: nämlich Fehlersuche und Diagnose an allen Audi,Seat,Skoda und VW sowie OBD2-fähigen KFZ.
Sicher lässen sich mit dem 'Werkzeug' VAG-COM neben vielen anderen Konfigurationsparametern an den jeweiligen Steuergeräten auch Dinge wie Gurtwarner einstellen.
Nur sind die genannten Änderungen an Gurtwarner oder Abgasrückführung doch nur in bestimmten seltenen Einzelfällen sinnvoll und keineswegs als 'Standardmodifikation' im öffentlichen Straßenverkehr anzuraten! Mit 'Tuning' hat so etwas meiner Meinung nach nichts zu tun.
Zur Servicerückstellung ist leider zu sagen, daß diese nicht bei allen Fahrzeugen über Bordmittel erfolgen kann, von Umstellungen zwischen 'Longlife' und festen Serviceintervallen ganz zu schweigen. Daher ist diese Funktion von VAG-COM schon sehr sinnvoll und im Werkstattalltag auch notwendig.
Schade, daß die eigentlichen Einsatzzwecke der Diagnosesoftware VAG-COM so kurz kommen: Aufzeichnen der Echtzeitmeßwerte aus den Steuergeräten (z.B. Ladedruck, Einspritzbeginn, Lambdawerte, Kühlmitteltemperaturn, Abstemperaturen usw.), graphische Darstellung dieser Werte, Hilfe bei der Fehlersuche an Fahrzeugen über die Wissendatenbank des Herstellers Ross-Tech ( http://wiki.ross-tech.com )oder Unterstützung durch Anwendercommunities ( http://community.dieselschrauber.de , http://www.obd-info.de).
Ebenso natürlich Fehlerspeicher lesen / löschen oder Codierung/Anpassung beim Ersatz defekter Steuergeräte.
Fazit: Für Werkstätten und Autobesitzer, die Wartung und Reparatur ihres Fahrzeugs selbst in die Hand nehmen, ist VAG-COM z.B. mit KDataScope ein unverzichtbares Hilfsmittel. Meiner Meinung nach das Beste auf dem Markt für Fahrzeuge aus dem VAG Konzern.
Der getestete 'Koffer' ist zwar für Werkstätten nett, allerdings machen die enthaltenen Adapter für VW LT/Sprinter bzw. die 2x2 Anschlüsse für ältere Audi/VW für den Durchschnittsbenutzer gar keinen Sinn: Was soll jemand mit z.B. einem Golf 5 damit anfangen?
Da ist ein semiprofessionelles Diagnosesystem VAG CAN (Micro CAN) viel sinnvoller und satte 200 EUR inkl. MwSt. günstiger. D.h. für private Benutzer, die ja wohl die Zielgruppe auf Tomshardware sind, wäre je nach vorhandenen Fahrzeugen auch ein unterschiedliches Diagnosesystem angesagt.
Richtiges 'Tuning' kann man mit dem Werkzeug VAG-COM sowieso nicht machen, ich sehe schon wieder eine Lawine von Anfragen wie 'ich will mehr PS, was muß ich in VAG-COM anklicken' auf mich zukommen.
Einfache Antwort: Gar nichts. Denn konfigurierbare Leistungssteigerungen sind in den änderbaren Parametern der Steuergeräte vom Hersteller gar nicht vorgesehen, lassen sich daher mit Werkzeugen wie VAG-COM auch nicht einstellen.
Wer mehr PS will, kann bei mir auch Chiptuning bekommen, und das auch ganz legal mit TÜV-Gutachten zur Eintragung.
Viele Grüße, Rainer Kaufmann
Kaufmann KFZ-Diagnosesysteme und Tuning
http://shop.dieselschrauber.de
Guten Tag!
So, und nun beschwären Sie sich (@amdintelvia) dass THG Verleitet den Gurtwarner zu deaktivieren. Ist es nun also ungefährlich dein AIRBAG aus- und einzubauen?
Ich besitzte schon seit geraumer Zeit dieses Diagnose-Kabel von PCI-Tuning.
Leider muss ich mich meinen Vorrednern anschließen - allerdings nur bedingt, denn jeder der dieses Equipment nutzt (und das sind nicht sooo viele die gerne mal eben 349,-- nur für das Kabel & Software ausgeben) sollte auch eine gesunde Portion Vernunft besitzen. Den Gurtwarner habe ich bei mir nicht deaktiviert - schlicht und dergreifend aus Vernunft.
Leider sind viele andere Features die sich nachrüsten Lassen ausser acht gelassen worden.
Hier einige LEGALE Beispiele für den Golf V:
- GRA (Geschwindigkeitsregelanlage, Tempomat)
Wurde bereits von einem meiner Vorredner (amdintelvia) erwähnt, allerdings ist es nicht sooo einfach wie es geschlidert wurde. Zum einen muss ein kompatibles Lenksäulen-STG (STG=Steuergerät) verbaut sein (falls nicht mind. 100€) und es muss ein Massekabel zum Wasserkasten (ab Modelljahr 2006 ab Werk) verbaut sein. Das ist der einfache Teil. Zum Einbau muss aber erst mal das Lenkrad und der AIRBAG demontiert werden!!!
Aber wenn alle Voraussetzungen gegeben sind, ist es wirklich nur ein Lenkstockschalter (Blinkerhebel) sowie die Freischaltung in Lenksäulen-STG und Motor-STG via VAG-COM um die GRA nachzrüsten.
- RDK (Reifendruck-Kontrolle)
Notwendig ist dabei ein Taster und ein Kabelsatz sowie Freischaltung im ABS-STG. Hier wird über die Räderdrehzahl und ABS/ESP Sensoren der Radumfang berechnet, ändert sich dieser Leuchtet im KI (Kombiinstrument, Tacho) ein Warnsymbol auf.
- Coming Home, Leaving Home
Beides lässt sich im Bordnetz-STG umcodieren (ohne irgendwelche Gefahren für einen selbst oder andere Verkehrsteilnehmer)
- Fahrschulfunktion in RCD300 Radios
(= Anzeige von Gschwindigkeit und Blinkrichtung im Radio-Display)
!! Funktioniert leider nicht mit allen RCD300 !!
- AutoLock ab 15km/h - Auto schließt ab 15 km/h ab
(AutoUnlock bei der Gelegenheit nicht vergessen) Öffnet das Auto nach abziehen des Zündschlüssels wieder automatisch.
uvm. ist Mögich!
Toll finde ich, dass auf die Wirklich tolle Website von Sebastian Stange verwiesen wurde, dort findet mann IMMER hilfe (http://de.openobd.org)
Also das es sinnvoll ist sich anzuschnallen dürfte jedem klar sein.
Nur hier gebe ich THG vollkommen recht.
Mich nervt dieses Gurtsignal auch in den Autos.
Sobald man den Motorstartet und vielleicht noch kurz irgendwas schaut oder doch nochmal schnell rausmuss fängt das ganze an nervend zu hupen.
Auch z.B für Postautos finde ich dieses Signal nicht schön den ich denke nicht das sich ein Postbote wenn er von Haus zu Haus langsam fährt anschnallt und dann wieder abschnallt.
Ich finde die Gurtwarner Thematik hat den Artikel erst irgendwie lesenswert gemacht, da einem aufgezeigt wurde was man unter anderem mit dem Equipment anstellen kann. Es wurde weder eine Schritt-für-Schritt Anleitung angefügt noch explizit dazu aufgerufen den Warner zu deaktivieren, lediglich die Möglichkeit dazu wurde erwähnt, und das gehört nun einmal zu einer Berichterstattung bzw. zu den Features des VAG-COM dazu, wie übrigens auch alles Andere was hier schon mehrmals beschreiben wurde.
Darüber hinaus sollte man auch nicht vergessen, dass man gegenwärtig noch als Autofahrer (Mensch) für das führen des PKW im Straßenverkehr verantwortlich ist, und nicht irgendein Elektronik-Firlefanz. Außerdem gibt es keine gesetzliche Pflicht zur Umsetzung der Warner, so dass die Hersteller diesen wohl eher, mehr oder weniger, freiwillig einsetzen (ich vermute mal wegen der Crashtests, um möglichst viele Punkte zu erhalten). Darum ist es schon erschreckend, welch hohe Priorität der Gurtwarner für einige bereits besitzt.
Ich finde daran sieht man auch deutlich, wie schnell einem die eigene Meinungs- und Entscheidungsfreiheit entzogen wird: Leuchtet ein Lämpchen, das auf einen nicht angelegten Gurt hinweist, kann man dieses zur Kenntnis nehmen und dann selber entscheiden wie man weiter vorgeht. Bei einer penetranten Geräuschbelästigung, tut man alles Mögliche damit gerade diese wieder aufhört, ganz egal um was es dabei geht. Man handelt also nicht wegen der Gurtanlgegepflicht, sondern benutzt das Anlegen vielmehr als Mittel zum Zweck. Dadurch könnte sich auch eine Langzeitproblematik herauskristallisieren, nämlich, dass dieses Vorgehen derart routiniert und instinktiv vorgeht, dass es bei nicht funktionieren des Warners, aus welchen Gründen auch immer, zu keiner Reaktion mehr kommt, sprich, der Gurt bleibt unangelegt. Ähnliches spielt sich gerade in Österreich ab, in Bezug auf die so sicherheitsrelevante Tagfahrlicht-Pflicht, wo man mittlerweile festgestellt hat, dass im Lichtermeer nicht beleuchtete "Gegenstände" schlecht bis garnicht mehr wahrgenommen werden.
Ich bin mal gespannt wie lange sich die Leute das entziehen der Gewalt über das Auto noch gefallen lassen. Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen Unterstützende Helfer, aber wie ich schon beschrieben habe, wird aus Unterstützung verdammt schnell Bevormundung, weshalb mich der Gurtwarner regelrecht ankotzt. Ich kann andi nur zustimmen.
Wenn ich als Mitglied der Solidargemeinschaft die Behandlungskosten im Falle eines Unfalls eines Gurtmuffels nicht mittragen müsste, könnte es mir ja eigentlich egal sein, ob die Leute unangeschnallt fahren oder nicht. Erwachsen sind sie ja.
Traurig wird es nur, wenn die dann noch Familie haben und diese zurücklassen, nur weil sie zu cool waren oder es nicht glauben wollten, dass man bei einem Auffahrunfall nur angeschnallt gute Chancen hat, ohne ernsthafte Verletzungen davon zu kommen.
Ganz schlimm wird es aber, wenn Eltern ihre Kinder nicht anschnallen und auf der Rückbank herumturnen lassen, was man immer wieder sieht. Dafür gibt es keinerlei Entschuldigung. Auch dass das Kind sich selbst abschnallt, zählt nicht. Das kriegt man auf jeden Fall mit Erziehung in den Griff. Ich habe selbst ein Kind, so dass ich mir diese Behauptung erlaube.
@footas bin ich ganz deiner Meinung das eine Anzeige mit dem Gurt auch genügt.
Zum Tagfahrlich sehe ich genauso.
Früher sollten es nur die Motorrad fahrer haben, damit die Autofahrer wissen das ein Motorrad kommt, wenn aber jeder das Licht anhat kann man wieder nicht zwischen Auto und Motorrad unterscheiden.
@rkaufman: Sehr geehrter Herr Kaufmann, die von uns aufgezeigten Beispiele sind nur exemplarisch, ansonsten würde ein Test von VAGCOM sämtliche Rahmen sprengen. Auch sollten Sie bedenken, dass viele Leser an das Thema PC-beeinflusst-Funktionen-im Auto erst einmal herangeführt werden müssen. Deshalb verstehe ich Ihre Reaktion auch nicht ganz, zumal wir greifbare Hinweise geben. Und als Tuning kann man diese Maßnahmen schon bezeichnen - auch wenn es nichts mit dem Datenkennfeld im Motorsteuergerät zu tun hat. Zudem stammt die Teststellung von einem Mitbewerber - PCI Tuning- der wie wir nicht nur rein private Nutzer anspricht. Auch das Thema legale Modifikationen führt auf schmalen Grat, oder wissen Sie wie viele Leute echtes Chiptuning eintragen lassen?
Mit freundlichen Grüßen
Frank Völkel
www.tomshardware.com/de
Die Automobilindustrie wird gerügt, dass sie es nicht schafft, die Abgasemissionen der Verbrennungsmotoren zu senken - gleichzeitig schlägt man hier eine Maßnahme vor, die solche Entwicklungen in der Wirkung reduziert oder aufhebt. Weiterhin ist es fast schon fahrlässig, in dem Artikel zu schreiben, dass mit dem System auch der Laie die Einstellungen in den Steuergeräten überprüfen und anpassen kann. Der Laie soll also an dem komplexesten Massenprodukt der Menschheit überprüfen und optimieren, was tausende von Entwicklern in monatelanger Arbeit erschaffen - irrwitzig und gefährlich!
Ein Fahrzeughersteller verbaut nur das, was notwendig ist um das Auto sinnvoll verkaufen und nutzen zu können. Alles was keinen Sinn macht, wird auch nicht appliziert, da es Geld kostet. Scheinbar sind viele Menschen die sich ein Fahrzeug aus dem VAG Konzern kaufen nicht in der Lage sich anzuschnallen ohne einen Hinweis zu bekommen. Und da der Mensch nur reagiert wenn er sich genötigt fühlt, reicht wohl ein optisches Signal allein nicht aus.
Gruß
Jetzt mal ehrlich,
weder der Laie, noch der technisch versierte Hobbyschrauber haben an der Bordelektronik eines Fahrzeugs herumzuschrauben. Genausowenig darf jemand ohne die entsprechende Ausbildung mit Schraubenschlüssel oder anderen Werkzeugen am Fahrzeug herumschrauben. Egal wo und egal wie.
Macht "der Heimwerker" es trozdem, hat er im schlimmsten Falle nicht nur sein eigenes Leben gefährdet sondern auch das von Anderen.
THG, übertaktet doch bitte wieder Prozessoren, reitzt PC´s bis zu letzten aus, baut euch Kompressorkühlungen oder übertaktet Grafikkarten bis zum Exzess. Und bringt bitte nicht Leute auch nur auf die Idee mit dem Laptop an ihren Kraftfahrzeugen herumzudoktoren. Irgendwo hört der Spass auf, THG habe ich soeben aus meinen Favoriten gelöscht.
Dies war der erste und damit auch letzte Beitrag in diesem Forum.
Rein prinzipiell möchte ich mich den Vorpostern zum Thema Gurtwarnung anschließen. Ich habe Fahrgästen in meinem Auto schon mitten unter einer Fahrt angeboten, auszusteigen und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen oder sich anzuschnallen. Ich liebe die Kontrolllampe, aber ich hasse den Warnton.
Denn ich hatte auch schon Passagiere, denen es viel Spaß bereitete, auf der Autobahn den Gurt eines freien Sitzplatzes auf der Rückbank zu schließen und wieder zu öffnen. Da gibt es bei einem Citroen C5 dann genau zwei Möglichkeiten, das Geschrei des Bordcomputers wieder zu beenden: den Gurt wieder schließen - worauf man als Fahrer recht wenig Einfluss hat - oder eine der hinteren Türen zu öffnen - worauf man als Fahrer ebenfalls wenig Einfluss hat. Tolle Situation, nicht?
Des weiteren stört mich noch ganz etwas anderes am Aufjaulen diverser "Autoexperten": ich traue mich, mich selbst als Hardware-Experten zu bezeichnen (wenn auch leider nicht allwissend). Mich schreckt nichts mehr, als mitzuerleben, wie Automechaniker - Meister ihrer Zunft wohlgemerkt - Steuergeräte mit PCs (oft in der Form industrietauglicher Tablet-Notebooks) programmieren und servicieren - ein Werkzeug, mit dem sie oft nicht einmal mäßig umzugehen wissen. Von der in Form diverser Steuergeräte verbauten Digitaltechnik möchte ich da noch gar nicht sprechen.
Ich habe mit einem Freund, der einige Jahre für eine englische Autofirma mit Raubkatzenlogo gearbeitet hat, CanBus-Datenblätter gewälzt, damit er die Kommunikation der Steuergeräte untereinander versteht. Er hatte nämlich in der Firma niemanden, der ihm das erklären konnte. Wer bitte findet so etwas Vertrauen erweckend?
@tobgoe: Dieser Beitrag schießt wohl etwas über das Ziel hinaus. Die Software VAGCOM wird als Diagnose-Tool verkauft, um dem IT-interessierten Autofreak mehr Einblick in das Innenleben seines Fahrzeugs zu gestatten. Zudem ist VAGCOM eines der am meisten genutzten Tools weltweit in diesem Bereich. Ihre Aussagen und Vorstellungen entsprechen jedoch nicht der Realität und Praxis, wo fachkundige Anwender entsprechende Modifikationen am Fahrzeug vornehmen. Und von Gefährdung anderer kann gar keine Rede sein, da sicherheitskritische Funktionen unangetastet bleiben.
Viele Grüße
Frank Völkel
www.tomshardware.com/de
Fragt man nach der Kompetenz in Sachen Automobiltechnik des THG Teams, so wird dies gleich aus dem Beitrag gelöscht. Da weiß man doch sofort, dass keine vorhanden zu sein scheint. Getroffene Hunde bellen - nennt man dies doch...
Also wiederum keine Arbeitsweise die Ingenieuren und oder Journalisten gerecht wird! Scheinheilig!
Gruß
Das schöne an diesem Forum: Jeder kann seine Meinung sagen. Meine Meinung: Jahrzehnte lang sind wir ohne Gurt (-warner) in der Gegend herumgefahren. Klar, früher war die Fahrzeugdichte nicht so hoch wie heute. Aber auch heute gibts noch viele, die prinzipiell ohne Gurt am Steuer sitzen. Ist natürlich verantwortungslos und dass ein Bußgeld für "oben ohne" fällig ist, finde ich völlig OK. Wenn ich mich für oder gegen den Gurt (angesichts der Gefahr für schwere Verletzungen/Bußgeld) entscheiden kann, dann darf ich auch das dämliche Gurtgebimmel deaktivieren. Was ist schon dabei, wenn THG erklärt, dass das vergleichsweise einfach möglich ist (wie auch diverse anderen Einstellmöglichkeiten)? Der Artikel zwingt keinen dazu, ohne Gurt zu fahren oder beim Einsteigen ins Auto sein Hirn zu Hause zu lassen.
@audience: Das ganze Thema über VAG-Com hier auf THG schießt wohl auch etwas über das Ziel hinaus!
Mir persönlich kommt der Anschein, das Sie vom Hardwarebeschaffer gesponsert werden.
Anders kann ich mir einfach nicht vorstellen was dieses Thema hier auf THG zu suchen hat.
Wenn einer sich mit PC und Autodiagnose befassen will, findet er genügend kompetente Hilfe im Welt weiten Netz.(Es gibt genügend hinweise in Fahrzeug eigenen Foren zu VAG-COM)
Da braucht es nicht hier erwähnt werde.
Denn die Menschen die hier über THG dies erfahren sind alles andere als Hobbyschrauber.
Wenn die Ihren PC hinbekommen reicht dies alle mal.
Aber bitte nicht an Autos basteln lassen.
Zum Gurtwarner sag ich nichts mehr da ist genug drüber gesagt.
Aber eine GRA einbauen zu wollen ohne die Risiken zu kennen, da schüttel' ich nur den Kopf.
Um dies nachzurüsten, muss man an den Airbag.
Diesen darf aber noch nicht einmal ein Kfz-Meister ohne den entsprechenden Lehrgang.
Und die Vorgehensweise findet man bestimmt nicht bei VAG-COM.
Genau so wenig ist dies ein Tool für einen Hobbyschrauber. 350-500,-€ ist bei weiten auch für die meisten viel zu teuer.
Also treibt ihr kleiner Beitrag die Unerfahrenen wieder zu ebää. Und dort sind viel zu viele Fälschungen im Umlauf die alles auslesen nur nicht das was sie sollen.
Das dies dann ein 1000,-€ Steuergerät zerschießen kann brauchen Sie ja nicht hier erwähnen.
Sie werben ja hier eher als mit Ihrem Beitrag auf zu klären.
Dann schreibt doch lieber über die Fahrzeugnavigation oder MP3 Technik im Auto.
Aber ratet bitte nicht jedem so indirekt zu VAG-COM.
( Ich sag nur 25,-€ in München! )
Denn wenn schon einer so etwas, so teuer kaufen soll, sollte er doch wenigstens für seine Winterreifen, vorher doch lieber das Geld in einen Ordentlichen Drehmomentschlüssel von namhaften Herstellern ausgeben. (ab ca.150,-€)
Ich sehe immer wieder Leute an der Strasse stehen die dies ohne oder mit einem aus dem Baumarkt versuchen.
Gruß Chris.
(Der sich auch schon mal mit UWE darüber unterhalten hatte, ob für einen Hobbyschrauber, der Preis nicht etwas zu hoch ist.)
Warum kommt bei einigen Diskussionsbeiträgen so die moralische Sichtweise der Gesetzeshüter und Firmen durch? Ist es denn völlig korrekt, einen Prozessor günstig zu einzukaufen und zu übertakten anstatt das teure Exemplatr zu nehmen? Warum soll man nicht Wege aufzeigen, wie man Werkstattkosten spart indem die moderne Technik genutzt wird. Kopfschüttel sag ich nur.
greywolf, dessen Auto noch keine OBD-Unterstützung anbietet (leider!)
Das mit den Abgasen stimmt wirklich das es eine Art Tuning Maßnahme ist.
Hat mir auch jemand aus einer Fachwerkstatt erklärt.
Wenn man ein altes Auto mit 130 PS und ein neues Auto mit 130 PS betrachtet dann hat das neue Auto spürbar weniger Leistung, das bei jedem Gasgeben erstmal die Abgase berechnet werden und falls zuviele Abgase entstehen würden, würde das ganze abgeregelt.
So ist es doch eine Tuning-Maßnahme, wenn man das mit der ganzen Abgasregelung abstellt und wieder seine echten 130 PS geniessen kann.