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CeBIT - Green IT ist erst am Anfang
Nächste NewsDie CeBIT 2008 hat sich der Green IT verschrieben. Doch wirklich »grün« in Sachen Umwelfreundlichkeit ist laut Greenpeace noch keines der auf der IT-Messe gezeigten Produkte.
Zwar »ist die IT-Branche auf dem richtigen Weg, doch ein wirklich grünes Produkt können uns die Hersteller noch nicht präsentieren«, kommentiert Ulrike Kallee von Greenpeace die Veröffentlichung einer Umweltverträglichkeits-Studie auf der CeBIT. Anlässlich der weltgrößten IT-Messe sammelte die Umweltschutzorganisation Informationen zu
Schadstoffen in PCs, Handys und PDAs. Anstoß für die Untersuchung ist die Tatsache, dass laut Greenpeace weltweit pro Jahr 50 Millionen Tonnen Elektroschrott anfallen, von denen nur etwa 25 Prozent recycelt werden — in den USA sogar nur maximal 20 Prozent und in Indien lediglich 1 Prozent.
Bewertet wurden neben den enthaltenen Schadstoffen auch Energieeffizienz und die Wiederverwertbarkeit der insgesamt 37 PCs, Handys und PDAs von 14 Herstellern. Am besten schnitten dabei Sonys Vaio TZ11 sowie von Sony Ericsson das T650i und der PDA P1i ab. Im »grünen« Bereich der Ergebnisse finden sich auch das Dell-Notebook Optiplex 755, HPs Desktop-PCs der DC5750-Serie und Nokias N95. Allerdings würden alle diese Geräte nur rund die Hälfte aller von Greenpeace geforderten Kriterien erfüllen.
Wie aussagekräftig die Studie jedoch wirklich ist, bleibt unklar: Greenpeace verlässt sich bei den Daten auf Angaben der einzelnen Unternehmen. Auf die Anfrage von Greenpeace gleich gar nicht reagiert haben zudem wichtige Hersteller wie unter anderem Acer, Apple, Microsoft, Nintendo und Sharp.
Greenpeace auf der CeBIT 2008: Halle 19/Stand G55
Quelle: Tom's Hardware DE
