Die Handhabung des ViBook ist selbsterklärend. Wie bei USB-Geräten üblich erledigt man zuerst die Installation der Software und Treiber, danach verbindet man das USB-Gerät mit dem Computer. Das ViBook erscheint daraufhin im Gerätemanager als USB-Grafikkarte und steht dem System zur Verfügung. Das ViBook verzichtet auf eine externe Stromversorgung und wird nur über den USB-Anschluss mit Energie versorgt. Hierbei bewegt sich die aufgenommene Leistung innerhalb der Spezifikationen, weshalb das ViBook an allen standardkonformen USB-Anschlüssen betrieben werden kann.
Monitorsteuerung mit VT-Multidisplay
Das im Lieferumfang enthaltene Programm VT-Multidisplay übernimmt nach dem Anschließen des ViBook die Kontrolle über die Monitorkonfiguration und erweitert automatisch den Windows-Desktop auf den am externen Grafikadapter angeschlossenen Bildschirm. Eine Installation der Software ist für die Konfiguration der Desktopeinstellungen des zweiten Monitors wie Auflösung, Position und Farbtiefe nicht notwendig. Dies lässt sich ebenso über die in Windows integrierte Konfigurationsoberfläche bewerkstelligen.
Nützliche Funktionen
Allerdings bringt die Installation der Software VT-Multidisplay Vorteile beim Betrieb mit mehreren Monitoren mit sich. So stellt VT-Multidisplay auch auf dem zweiten Monitor eine Taskleiste zur Verfügung in der dann die Programme dargestellt werden, deren Fenster sich auf dem zweiten Monitor befinden. Programmfenster werden zudem mit zusätzlichen Icons ausgestattet, die es ermöglichen, dass die Programmfenster auf Knopfdruck auf den anderen Monitor verschoben werden. Weiterhin ermöglicht die Software die Auswahl verschiedener Hintergrundbilder für das jeweilige Anzeigegerät. Das ist ein Vorgang, welcher sich mit Windows-Bordmitteln bis heute nicht realisieren lässt.
Auch darüber hinaus erweist sich die Software VT-Multidisplay als nützliches Werkzeug, wechselt man häufig zwischen verschiedenen Monitorkonfigurationen hin und her. Denn mit VT-Multidisplay lassen sich verschiedene Monitorprofile abspeichern und per Mausklick wieder aufrufen.
Genügend Leistung für Büroarbeiten und Multimedia
Ist der zweite Monitor mit Hilfe der VT-Multidisplay Software eingerichtet, so steht dem Multimonitor-Vergnügen nichts mehr im Wege. Die Leistung des USB-Grafikadapters ist für das Bearbeiten von Office-Dokumenten mehr als ausreichend. Sogar die Wiedergabe von Flash-Videos auf Seiten wie Youtube funktionierte an unserem Samsung Aura R70 Testnotebook problemlos, welches mit einem Core 2 Duo T7300 Prozessor (2.0 GHz) und 2 GB Hauptspeicher ausgestattet ist.
Auffällig war allerdings die hohe Prozessorlast, sobald Bewegung auf dem Monitor zu verzeichnen war. Diese bewegte sich beim Abspielen von Videos im Bereich von 90 % - 95 % und verlangsamte das restliche System dementsprechend und spürbar. Dies liegt allerdings an der verwendeten Technik, die bei der Übertragung der Videosignale vom Computer zum ViBook über den USB-Anschluss zum Einsatz kommt.
Komprimierung von Grafikdaten
Die im Computer vom Treiber abgegriffenen Grafik-Daten werden komprimiert, über den USB-Anschluss geschickt und dann vom ViBook wieder dekomprimiert, um so verwertbare Grafikdaten zu erhalten. Dieser Vorgang kann je nach Auflösung und Menge der Änderungen in den Bildinformationen sehr CPU-lastig sein wie das Abspielen von Videos zeigt.
Wird das Notebook ohne Netzstrom per Batterie betrieben, ist somit eine deutlich kürzere Betriebsdauer vorprogrammiert. Andererseits ist dieses Verfahren sehr effizient wenn es darum geht, eine ausreichende Grafikgeschwindigkeit über den USB-2.0-Anschluss mit seiner beschränkten Datenübertragungsrate zu erreichen.
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Schöner Artikel. Allerdings glaube ich, dass der Autor nicht verstanden hat, dass nicht VillageTronic der Entwickler dieser Technik ist.
Entwickelt wird die Technik von der Firma DisplayLink, VillageTronic kauft den Chip und die Technik dann ein. Auch die Treibersoftware ist nichts anderes als der Treiber von DisplayLink der für alle Geräte mit dem Chip funktioniert. Da ist VillageTronic ganz bestimmt nicht der einzige Anbieter, der solche Adapter vertreibt. Selbst HP hat bereits einen eigenen Adapter im Programm.
Ich bräuchte die Software für Windows Vista 64Bit um 1 Monitor (mit dem Teil da) + 2 Monitore an meiner Grafikkarte zu "einem" zusammenzufügen!

Sollte das gehen hat Matrox keine Chance mehr:
Zwar Softwareseitig aber ünterstütz auch 3*1920*1080 oder höher, was Matrox nicht tut (max. 1680*150 3 Stück)!
Das wäre geil
Ps.: OK lese jetzt erst das er auch nur 1680*1050 unterstützt!
Schade :-(
Gibs keine Adapter die mehr können?