IFA-Trends 2008: Heiße Produkte auf der Messe
Die Internationale Funkausstellung Berlin 2008 (IFA) mutiert zur weltweit größten Consumer Electronics Messe. Neben Fernsehern und Digitalkameras findet der Besucher dieses Jahr auch Haushaltsgeräte. mehr lesen
Business: Immer noch keine Lust auf Vista
Quelle : Tom's Hardware – Kategorie : Weiteres aus Consumer Electronics
Tags: Vista, Forrester, Studie, Flop 89 Kommentare
Vorteile beim Unternehmenseinsatz von Windows Vista hob Microsoft seit Erscheinen des Betriebssystems stets hervor. Laut einer Studie wagen aber noch immer nur sehr wenige Unternehmen den Sprung von XP auf Vista.
Höchstens jeder elfte in Unternehmen eingesetzte Desktop-PC läuft mit Windows Vista. Zu diesem für Microsoft äußerst ernüchternden Ergebnis kommt eine Studie der Marktforscher von Forrester Research. Befragt wurden für die »Enterprise Desktop And Browser Study« 50.000 Unternehmensnutzer. Fazit unterm Strich: 87,1 Prozent der Befragten setzte im Juni 2008 auf XP, Vista bringt es nur auf 8,8 Prozent. Für Forrester ist Windows Vista im Unternehmensumfeld damit kläglich gescheitert. Die Marktforscher vergleichen den Flop mit dem Fall »New Coke« des US-Herstellers der Koffein-Brause; in den USA Paradebeispiel für das Versagen bei Produkteinführungen und Marketing-Aktionen: 1985 änderte Coca-Cola in den USA die Rezeptur für sein Getränk, musste nach massiven Protesten jedoch wieder das alte Rezept als »Coca-Cola Classic« wieder einführen. Für Unternehmen gilt: »Never change a running system« — das laut Forrester beliebteste Betriebssystem ist Windows XP.
Die Studie steht im Widerspruch zu Microsofts offiziellen Angaben. Erst letzte Woche war aus Redmond zu hören, dass Vista mit 180 Millionen bislang abgesetzten Lizenzen zur Steigerung des Microsoft-Gewinns beigetragen habe — allerdings ohne Unterscheidung zwischen Business- und Privatkunden-Markt.
Fraglich ist, ob es Microsoft gelingen wird, Vista im Unternehmens-Einsatz nochmal richtig anzufeuern. Zwar steckt der Software-Riese derzeit nochmal richtig viel Geld in die Vista-Vermarktung (siehe »Millionenschwere Kampagne für Vista«). Doch viele Unternehmen, darunter auch internationale Schwergewichte, haben jetzt schon klar gemacht, dass sie Vista überspringen und auf das nächste Microsoft-Betriebssystem mit Codenamen Windows 7 warten werden (siehe hierzu »Intel gibt Vista einen Korb« sowie »Weitere Schlappe für Vista«).
Reagieren Zurück zur News-Übersicht
- Die Top-10 der Woche bei Tom's Hardware
- Tragbarer Mini-Fernseher Hauppauge myTV
- Business: Immer noch keine Lust auf Vista
- Corsair Dominator: Flinker DDR3-RAM
- Infineon baut drastisch Stellen ab
- Auch Yahoo schaltet DRM-Server ab
- 1 / 3
- Weiter
-
beim nesten Windows soll kein code reset gemacht werden das wird woll nur eine erweiterung zu vista.
aber hoffentlich kommt denn nur 64Bit damit endlich die ganze software mal auch 64bit optimiert wird.
bin selber Vista 64Bit User und ganz zufrieden bis auf das die system platte schnell voll gemüllt ist
und die ganzen firmen werden net umsteigen da sie denn neue Hardware kaufen müssten und das is den einfach zu teuer.....
Warum brauch ich für 64bit Vista?
Unsere 64biter XP laufen sehr gut und im Serverbereich haben wir "2008 Server".
Unser eigener Test bei 64bit zwischen XP und Vista hat Vista gaaaanz weit in den Hintergrund gestellt!
Wenn man bedenkt wie lange es gedauert hat bis alle auf XP umgestiegen waren. Ich habe damals selber erstmal von 98 auf 2000 umgesattelt.
Ich würde bei einer neuen Windows Version nur noch auf 64bit setzen, heute ist doch wirklich jede Hardware in der Lage dazu. Und die 3 Gaggelprogramme die erstmal nicht laufen...
Fazit:
Das Betriebssystem darf der Arbeit nicht im Weg stehen!
Wir geben viel Geld für immer neue Hardware aus um unsere Anwendungen laufen zu lassen und dann schluckt es Windows!? Nein danke!!
Früher konnte man Anwendungen im DOS starten, bei Commodore war die Workbench auch nur Zusatz, also was soll das MS!?
| www_zeeshan_de : Vista wird erst wichtig, wenn man mehr als 4 Gigabytes Arbeitsspeicher braucht. Firmen PCs brauchen das nicht, denn dort werden lediglich E-Mails geschrieben, oder Dokumente gedruckt. Nur extreme PC Gamer brauchen Vista 64, weil es bald Spiele geben wird, die 4 Gigabytes und mehr RAM erfordern. Fuer Unternehmen, die noch gar kein Microsoft OS haben und sich eins kaufen wollen, ist Vista 64 Pflicht, denn so braucht man sich spaeter beim Einzug des Internetprotokol IP 64 kein neues OS mehr kaufen, wenn mit IP 64 ca 340 Sextillionen IP Adressen verfuegbar sein werden. Fuer Firmen, die bereits fuer XP bezahlt haben, die sollten wirklich besser auf naechste Windows Version warten, denn mit Vista 64 haette man ehebliche Treiber Probleme bei alter, seltener Hardware. |
Komisch ist nur, dass Vista 32 Bit ebenfalls mit der neuen IP-Version zurecht kommt...
Das Betriebssystem darf der Arbeit nicht im Weg stehen!
Wir geben viel Geld für immer neue Hardware aus um unsere Anwendungen laufen zu lassen und dann schluckt es Windows!? Nein danke!!
| www_zeeshan_de : Fuer Unternehmen, die noch gar kein Microsoft OS haben und sich eins kaufen wollen, ist Vista 64 Pflicht, denn so braucht man sich spaeter beim Einzug des Internetprotokol IP 64 kein neues OS mehr kaufen, wenn mit IP 64 ca 340 Sextillionen IP Adressen verfuegbar sein werden. |
Ich hab nichtmal SP3 bei meinem XP und trotzdem die möglichkeit TCP/IP 6 zu installieren.
2. Wie schon andere sagten: für 64bit ist nicht Vista nötig. Das erste Windows für 64bit-Computer ist schon in Vergessenheit geraten. Abgesehen von Windows für IA64 (Itanium) und Windows XP x64 (vewirrende Bezeichnung) gibt es auch reihenweise Windows Server Betriebssysteme, die mehr als 4GB RAM verwalten können. AUCH in 32bit!
3. Es gibt auch noch andere Betriebssysteme, die dazu in der Lage sind. Unixoide z.B.
Natürlich setzt MS reichlich Vista-Lizenzen um. Wir kaufen im Unternehmen auch mit jedem PC eine Vista-Lizenz! ... und installieren dann XP. Der Downgrade ist ausdrücklich erlaubt und wird so auch massenhaft ausgenutzt. Man "darf" dann zwar auch Vista nutzen, aber wieso sollte man?
@IC3:
Vonwegen "die drei Programme, die nicht laufen...": Genau das kann im Unternehmen aber entscheidend sein. Wenn dort die Buchhaltungsprogramme nicht funktionieren, dann gibt es das Betriebssystem halt nicht. Es gibt Software, die ist so teuer, dafür kann das ganze Unternehmen zweimal neue rechner kaufen (bisschen übertrieben) - soetwas ist sehrwohl zu berücksichtigen. Wir haben z.B. ein paar Entwickler, die zusätzlich zu ihren XP-Arbeitsplätzen auch Vista-Testrechner im Einsatz haben, damit sie Ihre Software dort testen können. Natürlich 32bit Vista, da es das ist, was bei den Kunden eingesetzt wird.
Ja, es wäre schön, wenn bei der nächsten Windows-Version die 64bit Variante sozusagen "offiziell" die hauptsächlich unterstützte würde bzw für 32bit Applikationen nur noch auf den Kompatibilitätsmodus verwiesen würde. Zur Zeit sieht es dafür jedoch recht schlecht aus. XP in 64bit wurde von MS erstmal vertrödelt ("rein zufällig" kam das erst dann als final auf den Markt, als nicht nur AMD sondern auch Intel endlich 64bit-fähige x86 CPUs im Angebot hatte), und dann wurde es von den Kunden verschmäht. Die 64bit von Vista ist bisher auch mehr bei einigen Spielern in Verwendung als sonst wo...
Und ich muß selbst gestehen: ich habe z.B. XP mit 64bit nicht nur einmal ausprobiert und dort funktioniert teilweise meine (recht neue) Hardware nicht fehlerfrei. Die Treiber sind einfach Schrott. das ist nicht Schuld von MS, sondern von den Herstellern der Hardware, aber so ist es ja nicht verwunderlich, daß es sich nur schleppend durchsetzt.
Wie auch bei der Durchsetzung von DirectX bleibt eigentlich nur eines zu sagen: Es liegt an MS ob wir den Wechsel zu 64bit "bald" im Massenmarkt sehen werden (die Hardware ist dafür bereit!) oder ob es nochmal eine Windows-Version brauchen wird, denn spätestens dann wird auch der Typische Aldi-Rechner mit 4GB RAM ausgeliefert.
Brauchen die tspischen User zwar überhaupt nicht, aber RAM gibt's inzwischen hinterhergeschmissen und immer mehr Leute behaupten dann ja sogar, daß sie 4GB schon "mindestens" brauchen.
(Dann wird einfach ignoriert, daß jeder Task nur 2GB adressieren KANN und trotzdem behauptet, daß Applikation XY beim Aufrüsten von 3 auf 4 GB DEUTLICH schneller geworden ist.) Tja, der Placeboeffekt wirkt eben auch bei PCs wahre wunder.
Aber egal, dadurch setzt sich die 64bit-Version von Windows zumindest etwas zügiger durch. Nur wem hilft das, wenn MS nichts an der maximal zuteilbaren RAM-Menge ändert?
| swk1100 : IPv6 läuft auf 32 und 64 bit versionen von Vista aber soweit mir bekannt ist nicht auf XPund |
dann sind dir die falschen infos bekannt... ipv6 kannste ganz einfach unter xp installieren/aktivieren (netzwerkverbindung, eigenschaften, internetprotokoll, installieren, protokoll --> ipv6 funzt einwandfrei unter xp)
Wobei das für mich trotzdem keine wirkliche Aussage ist, wir erwerben spätestens alle 2 bis 3 Jahre neue Hardware und zwar für unser komplettes Unternehmen incl aller Standorte in Deutschland, was nicht gerade wenig ist. Das nicht alleine wegen Windows, sondern auch aller anderen Programme, die sich schließlich auch weiterentwickeln und etwas mehr Hardwarehunger verspüren, als noch vor wenigen Jahren.
Für den Heimanwender führt doch eigentlich kein Weg an Vista vorbei....warum auch?
Im Vergleich zu Windos XP, das erst nach SP2 wirklich richtig gut lief, arbeitete Vista bereits nach der Installation ohne SP bombig und nach SP1 erst recht.
Ich nutze jetzt seit über einem Jahr Vista 64bit in der Ultimate Edition und hatte seither weder Systemfehler, Bluescreens oder sonstige Ungereimtheiten. Die Treibergeschichte ist wohl auch längst hinfällig und spukt immer noch als Geist durchs I-Net....bis auf wenige uralt Geräte ist mit dem System alles zu verbinden und das fehlerfrei.
Ausserdem sind neue Fertigrechner eh alle mit Vista ausgestattet....warum als wieder downgraden? Wobei es natürlich auch einige Hersteller gibt, die Vista auf alten Krücken installieren und diese als neueste Hardware anpreisen....dementsprechend sind diese Kunden mit ihrem OS....verständlich....aber dafür kann MS nichts.
Nochmal zum Hardwarehunger....wessen Windows 98 Rechner lief denn bitte mit XP genauso schnell und sauber??? Jedes Upgrade auf der Softwareseite verlangt auch auf Seiten der Hardware ihren Tribut.
Fazit: Ich bin sehr zufrieden mit Vista und finde es ehrlich gesagt etwas traurig, daß MS gleich sein W7 nachschieben will, obwohl Vista noch gar nicht mal so alt ist....Da war mir das Zeitalter von XP schon deutlich lieber...
ist bei dir ein anderes vista angekommen als beim rest der welt?
1. xp lief vor dem sp2 schon hervorragend. hab ich jahrelang so benutzt
2. wenn man vor dem sp1 in vista einen kopiervorgang machte, dann waren einige megabyte die sekunde eine tolle sache. das war natürlich lächerlich. mit dem sp1 ist vista gerade so im bereicht des benutzbaren.
aber die ganzen unnötigen meldungen machen es immer noch unerträglich.
3. wenn ein unternehmen investiert, dann will es ja irgendwelche vorteile davon. selbst wenn man die zahlreichen nachteile von windows vista totreded, dann sucht man noch lange nach wirtschaftlich verwertbaren vorteilen.
4. nur vollnoobs, wie familienväter oder so, kaufen einen fertigrechner, bei dem ein system mitverkauft wird. das kann also kein maßstab sein. alle anderen kaufen die hardware und spielen da das system auf, was man noch vom letzten pc haben sollte. oder besorgt das system von anderen quellen usw.
5. wenigstens bei der sache mit dem hardwarehunger stimmen wir überein
@ghostrider super statement, stimme voll zu.
Fazit: Microsoft hat ein system veröffentlicht, das außer einer optischen verbesserung nur z. t. erhebliche nachteile mitbringt. die momentane entwicklung ist die gerechte strafe für eine solche zumutung. hoffentlich zeigen die mindereinahmen wirkung, so dass sich microsoft bei windows 7 mehr mühe gibt.
Bis auf wenige uralte Geräte wie eine 8800GTX...
Ich für meinen Teil kann Vista nicht verwenden, da nach der Installation des Grafiktreibers nach einem Neustart schwarzer Bildschirm angesagt ist. Und das bei allen Treiberversionen, die ich gefunden habe, in ähnlicher Art und Weise.
Der einzige Treiber der funktioniert, ist der Standard VGA-Treiber. Nur kauft man siche keine 8800GTX, um dann im 2D-Modus zu arbeiten.
PS: Die Ironie ist in meinem ersten Post wohl irgendwie untergegangen...
Gut seis drum: Letztes Jahr bekam ich ein neues Firmennotebook, Lenovo T60, C2D mit 2 GB und Vista drauf: sehr zähflüssig mit unseren ganzen Firmenappl. Also Vista runter, XP drauf und siehe da: es flutscht. Also liebe MS: Warum soll ich Vista nutzen? Aber klar, meine Vista-Lizenz hat MS natürlich als Erfolg für Vista verbucht. Da stellt sich doch die Frage, wieviel von den verkauften 180 Mio. Vista-Lizenzen auch genutzt werden?
Die Aussenstelle die ich betreue hat ca 150 Rechner, und wir setzen hauptsächlich Office 2000/2003 ein (2007 ist ebenfalls kein Tema).
Das Vista sicherer ist, ist doch schmarn. Letztendlich kommt es doch darauf an wie ich mein Netz absichere, in unseren Netz gibt es z.B. keine offenen Laufwerk oder USB Ports (Device Watch), keinen direkten Internetzugang, alle WAN Verbindungen laufen über dedizierte Standleitungen etc. Von den Umstellungskosten ganz zu schweigen müßten wir jeden zweiten Rechner Tauschen.
Auch wir werden in den nächsten Jahren umstellen.
Aber nicht mehr mit Microsoft
Unser Ziel ist Linux mit open Office.
Ich persöhnlich finde Vista ähnlich wie Millenium schrott, abgesehen von DirectX10und evtl Aero gibt es doch nicht was XP (wenn auch mit Tools) nicht kann.
Auch auf meinen Laptop läuft jetzt Ubuntu statt XP, schneller und besser als jedes Vista Notebook.
- 8 Gb Ram, Intel Q6600@3.333, GF 9600 GT
- Kernelauslagerung ist abgeschaltet
- Nutzerkontensteuerung ist deaktiviert
- Firewall und Defender dadegen sind weiterhin aktiv
- und der SP1 ist auch installiert
Plus:
Vista ist sehr schnell, zumindest bei mir schneller als jede vorhergehende MS-OS sowohl beim Laden und Ausführen von Programmen, bei der Ordnerverwaltung, der Hardware beschleunigten Darstellung sowie bei Such- und Kopiervorgängen. Die Stabilität der OS selber ist tadellos.
Die Robustheit ist schon phänomenal. > wie etwa nach meinen beiden Mainbordwechseln, bei denen sich Vista nach zwei Reboots zwecks Treiberinstallation so verhielt als hätte es nie etwas anderes erlebt.
Erweiterte Nutzerkontensteuerung ohne Softwareaufsätze, was jedem Admin ansprechen sollte.
Minus:
wohl wegen der ausgelassenen Sicherheitsmechanismen dauert das Installieren von Anwenderprogrammen ein gutes Stück länger(falls man das als Nachteil empfindet)
Nach mehrmaligem Aufwachen aus dem S3 Mode werden verschiedene Anwendungen(auch 64 bittige) bei mir instabil. Das muss nicht am System liegen, es könnte auch den Treibern, dem jungen Mainboard(-bios) (Gigabyte EP-45-DS5) oder meiner Übertaktung zu verschulden sein, sprich: ich weis es nicht. Jedenfalls sorgt im Fall der Fälle erst ein vollständiger Reboot für Abhilfe.
Das Interface von Vista sorgt zwar hier und da für Erleichterung, hat aber auch an weiteren Bedienelementen zugelegt(die sich nicht nach Belieben abschalten lassen) und wirkt für meine Begriffe empfindlich überfrachtet. Die "Vergesslichkeit" beim Speichern von Iconzuordnungen und von Ansichtseinstellungen für Ordner hat sogar weiter zugelegt. Insgesamt eine sehr wirre Angelegenheit bei der sich für mich und unterm Strich leider, leider nur eine leichte Verbesserung gegenüber XP einstellt.
Ein Punkt der immer unterschätzt wird und der sich biss dato immer angeboten hat um einen fließenden Wechsel zu ermöglichen, die Parallelinstallation auf Laufwerk c:, hat MS unterbunden. Die zweite OS lässt sich nur noch frimellig in eine andere Partition oder teuer auf eine weitere Festplatte installieren, oder man wagt halt den Sprung in eine relativ ungewisse Zukunft, was den meisten Unternehmen dann wohl doch etwas zu weit geht.
Fazit: Persönlich wollte ich nicht wieder zu XP wechseln, vor Allem wegen der Performance und der Vertrauen schaffenden Robustheit von Vista. Als verantwortlicher Administrator In einer Unternehmensumgebung würde ich über einen Migration zu Vista aber nochmal eine Nacht schlafen. Käme ich allerdings in den Genuss neuer Hardware mit vorinstalliertem Vista, würde ich es dabei belassen, sofern mich keine unüberwindbaren Kompatibilitätsprobleme zu einem Downgrate zwingen würden.
Viel Spaß beim Umstieg...
Ich habe es privat mehr als nur einmal ausprobiert und spiele gelegentlich mit Ubuntu rum... Ich bin kein Linux-Guru. Kompilieren von Software klappt gerade noch, auch ein Kernel bekomme ich zusammengebastelt, aber das war's dann auch.
Allein ein Umstieg von Office 2003 auf OpenOffice ist für mich vollkommen unmöglich, da OpenOffice normale DOC-Dateien schreddert, zumindest, wenn diese etwas umfangreicher sind. :-/ Die Dateien kann man zwar danach noch öffnen, aber das Layout ist kaputt. (Die Formatierung von Bildunterschriften wird häufig auf den nachfolgenden Text übertragen, eingefügte Formeln sind nur noch Grafiken aber keine editierbaren Formeln mehr, etc)
Und das schlimmste: Es gibt keine Möglichkeit meinen Monitor hardwareseitig zu kalibrieren UND meine Soundkarte wird unter Linux nicht unterstützt.
Das sind für mich einfach zu viele Gegenargumente um ernsthaft auf Linux zu wechseln.
Achja: Mit Wine oder CrossOverOffice ist Office 2003 annähernd unbenutzbar. Wieso die inzwischen "silver" Status erreicht haben ist mir vollkommen schleierhaft. Die von mir gemeldeten Bugs wurden zumindest nicht korrigiert.
Leider werden teilweise solche Entscheidungen zu einem Umstieg nur auf Grund von offensichtlichen Kosten getroffen. Linux gibt es kostenlos, ein Select-Vertrag bei MS kostet richtig Kohle.
Die Kosten relativieren sich jedoch, wenn man bedenkt, daß viele User mit Linux probleme haben werden (bei uns haben manche Leute sogar unter XP probleme, wenn die Icons nicht GENAU DA liegen, wo sie vorher waren.) Soetwas senkt also erstmal die Produktivität im gesamten Unternehmen. Hinzu käme zumindest bei uns, daß es einige Software nur und ausschließlich für Windows gibt.
Für mich als Privatperson hat es mich immer gestört, daß es Flash nicht für 64bit Linux gibt. Wenn ich ein 0-8-15 32bit Linux nehmen würde, dann könnte ich nach wie vor nicht auf meine kompletten 4GB RAM zugreifen, da man auch bei Linux besondere Kernel für 4GB (oder mehr) RAM benötigt.
Naja, trotzdem viel Spaß.
Falls Du noch einen schönen, schnellen und einfach zu handhabenden Editor für die Konsole suchst, dann empfehle ich gerne JOE. Der ist eigentlich so zu benutzen, wie der DR-DOS Editor. Keine Knoten in den Fingern wie bei VI und STRG+kx, STRG+kq sind schon fast alle wichtigen Tastenkombinationen, die man kennen muß.
---------------------
@Booker:
Mein PC lief mit XP besser als mit 98.
- wesentlich stabiler
- Bei anspruchsvollen Anwendungen schneller, da XP im Gegensatz zu 98 mit "viel" Speicher umgehen kann und wirklich multitaskingfähig ist.
Es kommt also schon auf die Verwendung an. XP war ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn es für einzelne Tasks vielleicht etwas mehr Leistung verlangte.
Und nebenbei bemerkt: XP lief wunderbar vor SP2. Mit XP SP1 hatte ich NIEMALS einen Bluescreen oder unerklärlichen (also nicht reproduzierbaren) Absturz. Das liegt aber auch an der Hardware!
Meine letzten Bluescreens hatte ich bei einem PC mit VIA-Chipsatz. Nachdem ich auf gute Hardware gewechselt bin, war ich verblüfft, wie stabil Windows läuft.
Wer billige und billigste Hardware nutzt, dazu miserabel programmierte Treiber einsetzt, der hat nicht viel Spaß am System. Das hat aber nichts mit Windows an sich zu tun.
In unserem Unternehmen habe ich die instabilen Systeme IMMER durch den Austausch von defekter Hardware in stabile Systeme umwandeln können. Mir ist kein kein Fall bekannt, in dem es nicht so war. (Voraussetzung dafür war, daß die Treiber schon 'bekannt gut' waren)
Es ist sehr beruhigend, wenn ein Computer jeder Zeit verlässlich läuft. Das spart soviel Zeit, daß man es mit keiner Übertaktung der Welt herausholen könnte. Einmal booten kostet dafür viel zu viel Zeit.
------
Sorry, wenn das etwas sehr ausschweifend war.
Vista: Wer unbedingt meint ein mit fehlern übersähtes System einsetzen zu müssen: Bitte, nur zu!
Dann schaut euch mal die Sortierung im Ordner "Eigene Dateien" an. Schiebt mal ein paar Dateien dort hinein mit unterschiedlichen Daten und lasst nach Datum sortieren.
Das ist nach irgendetwas sortiert (vielleicht Schuhgröße des Dateierstellers), aber irgendwie nicht nach Datum.
Wenn Programme nicht mehr funktionieren, dann ist die Ursache in erster Linie sicher nicht im Betriebssystem, sondern in der schlampig oder unverantwortlich inkompatibel konzipierten Anwendung zu suchen. Da mir mittlerweile auch derartige Kandidaten untergekommen sind, will ich gern mal ein paar eigene Erfahrungen schildern, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben. Solche Dinge gabs nämlich bei jeder Windows-Umstellung, Vista ist also bei Weitem nicht der erste Fall und das nachfolgende Dilemma zieht seine Kreise von der Umstellung auf Win 95 bis hin zu Vista.
Programm A (Win 3.11 auf Win 95):
Läuft ums Verrecken nicht, da permanent versucht wird, eigene Daten ins Windows-System-Verzeichnis zu schreiben. Außerdem wird die Funktion des Programmes an das Vorhandensein einer bestimmten Systemdatei geknüpft. Dumm ist nur: Das System-Verzeichnis heißt nun System32 statt System, 16-Bit und 32-bit Systemdateien liegen brav getrennt in verschiedenen Verzeichnissen. Lösbar? Natürlich. Etwas gesunder Menschenverstand statt akademischer Selbstbeweihräucherung. Läuft.
Programm B (Win 95 auf Win 98):
Ein Programm läuft nicht, weil die Rückgabe des kurzen (DOS-) Dateinamens (erinnert sich noch jemand an diese Dinge?) nicht mehr funktioniert. Dumm ist halt, wenn die API nicht mehr die selbe zu sein scheint. Noch dümmer ist es, wenn man das Fehlen einer Funktion beklagt, die vorher da gewesen zu sein scheint. Die Funktion GetShortPathname ist so ein Fall, da es eigentlich immer hätte GetShortPathnameA hätte heißen müssen. Dumm deklariert würde ich mal meinen und keine Schuld des Betriebssystems.
Programm C (Win95/98 auf 2000):
Läuft nicht, weil undokumentierte Schnittstellen genutzt wurden, die nicht mehr existieren. Hier haben Entwickler aus reiner Bequemlichkeit auf eine undokumentierte API-Funktion gesetzt, die lediglich von bestimmten Betriebsystemkomponenten in exakt diesem OS genutzt wurden. Ein Wegfall dieser Komponenten im Nachfolger zieht natürlich auch ein Wegfall der Schnittstelle nach sich. Dumm gelaufen, aber keineswegs Schuld des Betriebssystems.
Programm D (Win 98 auf 2000/XP):
Dumm ist halt, wenn sich die Handhabung der Netzwerkfunktionen und die Rechteverwaltung geändert haben und manche kleinen, bequemen Winkelzüge aus Sicherheitsgründen (zu Recht) ausgebremst werden. Darüber hinaus ist die Einbindung von ActiveX-Inhalten in Webseiten endlich mal ein klein wenig restriktiver (aber immer noch nicht zufriedenstellend) gelöst. Ohne Zertifikat gehen noch nicht mal mehr bestimmte Online-Installer bzw. Update-Funktionen einiger Programme, da die Entwickler schlicht gepennt haben. Lustigerweise funktioniert mein kleines Netscape-Plugin, welches ActiveX-Inhalte auf Windows-Systemen auch im Netscape darstellen kann, immer noch. Ohne Zertifikate und Freigabe in den Internetoptionen.
Programm C (2000/XP auf Vista):
3D-Animationsprogramm eines sehr bekannten und weltweit agierenden Herstellers verweigert die 3D-Vorschau. Bzw. startet erst gar nicht. Ursache ist die bereinigte DirectX-Installation unter Vista. Das hätte jeder wissen können und müssen, das Bereitstellen einer Abhilfe seitens des Herstellers wäre hier Pflicht gewesen. Wenn auch 5 Jahre (!) nach dem Auslaufen einer Funktion (DirectX5) selbige noch verwandt wird (trotz Hinweisen von MS im SDK, dass diese Funktionen nicht mehr länger unterstützt werden), dann ist auch hier nicht das OS schuld. Wir haben unseren Kunden ein komplettes DX-Downgrade für Vista bereitgestellt, wobei lustigerweise die genannten Probleme des Programmes C gleich mit verschwanden und einige Spiele von der Liste der Vista-inkopatiblen gestrichen werden konnten. Dass mittlerweile die Downloads die Zahl unserer Softwareinstallationen übersteigen zeigt, dass da durchaus Bedarf besteht.
Ich könnte mich hier noch weiter auslassen, aber es reicht auch so. Die Kompetenz eines IT-Verantwortlichen mache ich nicht an der Anzahl der betreuten Systeme fest, sondern an seiner Flexibilität und der Bereitschaft, Probleme kreativ und aktiv zu lösen und dass er sich nicht in Beamten-manier in die pseudointellektuelle Ichhabsjaschonimmergewusst-Schmollecke zurückzieht. Kein Mensch verlangt, ein bestehendes und funktionierendes System nur deswegen umzustellen, weils was Neues gibt. Die Migration von Vista-PCs in ein funktionierendes Netzwerk sollte einen halbwegs ausgebildeten Administrator vor keine Rätsel stellen. Die Rechtevergabe unter Vista ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, enthält aber bis hin zum Schutz vieler Registry-Bereiche durchaus gute Ansätze. Ob man Vista einsetzt, ist auch dann immer noch jedem selbst überlassen. Die Kompatibilitäs-Modi jedenfalls geben eine Menge her, wenn man sie richtig und kompetent einsetzt. Dazu gehört, wie oben beschrieben, auch mal ein manuelles Einpflegen bestimmter älterer Systemkomponenten. Vorausgesetzt, man weiß, was man zu tun hat. Wenn nicht, sollte man sich einen anderen Arbeitsplatz suchen.
Ich bin auch nicht zu 100% mit Vista glücklich, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Und wer uBUNTu nutzen möchte, der sollte es auch tun. Aber vor allem bash-Posts sollten schon ein wenig differenzierter daherkommen. Pauschalverurteilungen lesen sich immer ein wenig wäh...
Hoffentlich nehmen sich nicht zu viele User ein Beispiel an Tipps wie Deinen.
Softwarefirewalls sind zwar nicht sicher, schützen dennoch vor einigen Script-Kiddies.
UAC zu deaktivieren und unnötig. Wo behindert das denn bitte?
Windows Defender ist allerdings eine große Leistungsbremse. Im Vergleich zu einem aktuellen (halbwegs guten) Virenscanner, ist der Defender langsamer und entdeckt weniger ungewollte Software. Den sollte man also lieber rausschmeißen.
Allerdings frage ich mich, wie Vista stabiler sein sollte als ein absolut stabiles XP? Wenn überhaupt, dann "genau so stabil".
Außerdem hätte ich nun gerne eine vernünftige Begründung, warum a) die 64bit Vista Version sicherer sein sollte als die 32bit Version und b) Vista, nach deaktivierung aller Sicherheitsfeatures, sicherer sein sollte als XP.
Schönes Posting.
Kenne aus unserem Unternehmen auch die ein oder andere Software, die irgendwann einfach nicht mehr laufen möchte... Ein Programm der guten alten POST z.B. zum erstellen von Adressetiketten, was mit jedem Update vom Adobe Reader seit Version 5 manuelle Nachbearbeitung benötigt. Das Programm legt eine ini-Datei mitten in das Windows-Verzeichnis (versucht es zumindest und gibt keine Fehlermeldung, falls das schief geht) und kommt mit den Pfaden von neueren Adobe-Versionen nicht klar.
Immer wieder schön soetwas nachzujustieren.
Achja, aktualisierte Versionen von dem Programm gibt es nicht.
Manchmal muß es nichtmal ein Wechsel zwischen OS-Versionen sein. Die Anwendungsprogramme selbst reichen alleine oft auch schon aus.
--------
Edit:
Nunja, wer so krampfhaft UAC abschaltet und (wer weiß was für Features deaktiviert, da irgendwo im Netz steht, daß es toll wäre das zu deaktivieren), der wird es meistens nicht wieder aktivieren.
Genau so, wie viele als Admin arbeiten aber dann behaupten, daß ihr System das sicherste wäre, da sie selbst so überlegen surfen etc.
Und wenn ich dann schon lese: "- Kernelauslagerung ist abgeschaltet" ... Irgendwie erinnert mich das an einen der vielen Registry-XP-Mythen: DisablePagingExecutive. Dort gibt es auch eine Option, die ein Auslagern von (Kernel)daten verhindern soll und bei Systemen mit viel RAM somit irgendetwas beschleunigen können sollte - ohne Erklärung, warum. Einfach nur: "Auslagern ist schlecht."
Es gibt genau zwei Möglichkeiten, was diese Einstellung bringt:
1. Nur Nachteile. Es wird RAM durch zur Zeit unbenötigte Daten verschwendet. Jedes Programm, welches wirklich mehr RAM benötigt wird u.U. dazu gezwungen zu swappen, da XP den Speicher nicht freiräumen darf, was zu deutlichen Leistungseinbrüchen führt.
2. Oder es war sogar eine der Funktionen, die letztendlich gar nichts verändert haben. Man stellt also einen tollen Wert in der Registry ein, aber Windows stört sich nicht daran, da entweder der Wert überhauptnicht ausgelesen wird oder aber von Windows übergangen wird, wenn die Einstellung falsch ist.
Welche dieser Möglichkeiten auf diesen Fall anwendbar war, das habe ich inzwischen wieder vergessen. Irgendwann habe ich mich recht ausführlich mit den ganzen Registry-Tunings beschäftigt, war sogar ursprünglich selbst davon überzeugt, mußte mich jedoch bei objektiven Tests dann eines besseren belehren lassen. Ich habe mich also selbst überprüft und konnte mir die Meßergebnisse nicht erklären.
Ich war mir absolut sicher, daß meine Veränderungen das System schneller machten. Nachgemessen ergab sich das exakte Gegenteil!
Da kann man mal sehen, wie leicht man sich selbst etwas vormacht.
Würde mich nicht wundern, wenn da jemand die Einstellungen von XP 1:1 auf Vista angewendet hätte. Das gab es auch schon mit einer Einstellung für die SWAP-Datei, die nur für Win98 anwendbar war, jedoch in Zeitschriften auch für XP empfohlen wurde.
Defacto hat die Einstellung unter Win98 zu Leistungseinbrüchen geführt, die da Swap wie unter Win95 verwaltet wurde. Unter XP wurde dieser Key jedoch gar nicht mehr verwendet. Windows XP konnte damit gar nichts anfangen und fragte den Wert auch überhaupt nicht ab. Der Effekt war also exakt = 0, wurde dennoch damit beworben, daß die SWAP-Datei damit effizienter verwaltet werden würde.
Das Abschalten der SWAP war bisher noch nie vorteilhaft. Alle mysteriösen Registry-Tunings haben nur zweifelhafte Vorteile, teilweise auf Kosten der Funktionsfähigkeit oder Stabilität des Betriebssystems.
Es gibt natürlich ein paar relativ einfache Sachen: Indexdienst. Wenn man weiß, daß man nicht so häufig nach irgendetwas suchen lässt, dann schaltet man den Dienst ab. Das ist nichts magisches, reduziert den Komfort bei einer Suche, entlastet das System aber ein wenig.
Wenn man jedoch zuviele Dienste deaktiviert, dann läuft irgendwann auch nicht mehr alles. Und wer ist dann letztlich wieder Schuld? Windows.
Zurück zum Thema: Mit solchen "Optimierungen" bei Windows muß man immer vorsichtig sein. Bei Vista ist mir bisher nur der "Defender" bekannt, den man, sobald man einen Virenscanner hat, wirklich deaktivieren sollte, da ansonstne Defender und Virenscanner die gleiche Aufgabe erledigen und sich gegenseitig blockieren.
Vergleichbar mit zwei konkurrierenden Virenscannern auf einem System. Dann läuft auch nichts mehr anständig.
Bei allen anderen "Optimierungen" sollte man lieber dreimal nachdenken, wieviel Funktionalität man damit abschaltet.
- die Hardwareaustattung ist für eine Office-Kiste zum E-Mails sortieren, Texte schreiben und Powerpoints erstellen nicht der Kracher aber ausreichend - 512MB/Nvidia TNT Riva/160GB Festplatte
- die Sicherheitsaspekte wie Firewall/Software-Updates/Viren-Scanner laufen in einem abgesicherten internen Firmennetz
solange dieses Ding läuft und die Arbeit erledigt werden kann gibt es keinen Grund für die Firma dieses Ding zu ersetzen
bei mehreren 10000 Angestellten ist das durchgehende Ersetzen der Hardware ein echter Kostenfaktor, ein Betriebssystem, welches in der Bedienbarkeit keinen echten Vorteil bietet sondern eher erhöhten Supportaufwand verursacht wird daher solange hinausgeschoben, wie es eben geht.
Ich finds nur logisch.
Thg hatte mal den Test gemacht und unter Vista die Auslagerungsdatei abgeschaltet, mit überraschenden Performancegewinnen, bei Systemen mit ü. 4 Gb Ram. Schalte ich besagte Kernelauslagerung ab, startet Vista von vorne herein mit 1 bis 1,3 Gb (je nachdem wie viel Schnick Schnack man dem System vom Start weg aufbürdet) belegtem Ram. Die Aktivitäten der Festplatte nach dem Booten enden dann früher. Das selbe passiert beim laden von umfangreichen Anwendungen, etwa 3ds Max. Das Ram bläht sich auf, die Festplatte ist früher still und die Anwendung spricht früher an, wie auch beim laden großer Photoshop Dateine (200 Mb und mehr).
Es ist ja auch nicht so, als dass man versuchen würde aus nichts Gold zu machen. Kein "Festplattenoptimierer" oder ähnlicher Schniekes, sondern physikalischer Ram. Den Effekt würde ich wohl am ehesten mit einem Ramdrive vergleichen.
Bei 8 Gb ist das auch alles kein Problem. Mehr als 6 davon hatte ich bisher noch nicht belegt, und dabei waren wirklich eine Menge Programme, zum Teil auch in mehreren Instanzen geöffnet.
Das ist alles was ich dazu sagen kann. Vielleicht solltest du deine Tests unter der 64 bit OS noch mal wiederholen. Vista hat ohnehin ein geändertes, nicht mit XP gleichzusetzendes Cashverhalten. Deine Ergebnisse würden auch mich interessieren.


