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Voice over IP: Mehr Möglichkeiten für Unternehmen

17:20 - 20/08/2009 von Marcel Binder, Carsten Kratel

Die Einführung von Voice over IP kann Unternehmen Vorteile bieten. Für die Implementierung sowie für hohe Nutzerakzeptanz sind jedoch eine genaue Planung in finanzieller und technischer Hinsicht Voraussetzung. Wir stellen Grundlagen und Möglichkeiten vor.

In den vergangenen Jahren haben die Kommunikationsformen E-Mail und Instant Messaging in Unternehmen eine immer größere Verbreitung gefunden. Vor allem die Kommunikation mit Geschäftspartnern, Kunden und Lieferanten per E-Mail vereinfacht und beschleunigt Arbeitsabläufe und ist kaum mehr von einem Arbeitsplatz wegzudenken. Doch trotz dieses modernen und bequemen Nachrichtenversands sind sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen auf ein Kommunikationsmittel angewiesen, das seit langem als selbstverständlich erachtet wird: Das Telefon. Für wie selbstverständlich wir das Telefon erachten wird uns erst bewusst, wenn wir es zum Beispiel durch technische Probleme nicht nutzen können.



Dabei hat die technische Entwicklung der letzen Jahre auch nicht vor der Übertragung von Sprache über weite Strecken halt gemacht. Die Umwandlung des gesprochenen Wortes in Datenpakete hat weitgehend unbemerkt von der Masse der Nutzer längst begonnen. Die Netze zur Übertragung von Daten und Sprache wachsen zusammen, was viele Möglichkeiten und Chancen bietet.

Daher wollen wir Ihnen in diesem Artikel einen kurzen und umfassenden Einblick geben, was man denn alles unter dem Schlagwort Voice-over-IP (kurz: VoIP) bzw. IP-Telefonie zusammenfassen kann. Natürlich gibt es viele neue Möglichkeiten, die Technologie einzusetzen, aber mindestens genauso viele, die wir schon seit Jahr und Tag nutzen können.

Voice-over-IP: Definition und Grundlagen

Fangen wir bei der prinzipiellen Definition an: Unter VoIP versteht man das Telefonieren über Computernetzwerke mittels des Internet Protokolls (IP). Dabei werden für Telefonie typische Informationen, d. h. Sprache und Steuerinformationen beispielsweise für den Verbindungsaufbau über ein auch für Datenübertragung nutzbares Netz übertragen. Bei den Gesprächsteilnehmern können sowohl Computer, auf IP-Telefonie spezialisierte Telefonendgeräte als auch über spezielle Adapter angeschlossene klassische Endgeräte wie Telefon und Fax die Verbindung ins Telefonnetz herstellen.

Sprachqualität wird von Codec bestimmt

Wie bei der klassischen Telefonie wird die Sprache als analoges Signal mit Hilfe eines Mikrofons am Hörer aufgenommen. Über einen Analog/Digital-Wandler werden diese Signale dann in ein digitales Format gewandelt und in entsprechende Audioformate kodiert. Hierfür stehen verschiedene sogenannte Codecs zur Verfügung, die Sprache unterschiedlich komprimieren und daher letztlich eine unterschiedliche Qualität liefern (z. B. ISDN oder GSM-Qualität).

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Kommentare zum Beitrag
-Iwan- 21/08/2009 09:26
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-0+

auch wir hatten mal die Überlegung, auf VoIP umzusteigen, aber die Kosten wären definitiv zu hoch gewesen, um eine gute Verfügbarkeit und Qualität zu gewährleisten

Anonymer Nutzer 25/08/2009 12:11
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-0+

Wir sind dieses Jahr komplett mit 30 Mitarbeitern auf Asterisk + VoIP an einem Primärmultiplexer umgestiegen. Der Telefonkomfort ist um 100% gestiegen, die Mitarbeiter sind völlig zufrieden und die Einsparungen gegenüber einer neuen TK-Anlage betrugen satte 9000€. Also mein Chef ist zufrieden. Und Qualitätseinbußen haben wir gar keine.

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