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Da wir wie üblich in alphabetischer Reihenfolge anfangen, ist das Spitzenmodell von Hitachi als erstes an der Reihe. Die Deskstar 7K1000-Familie wurde einem umfassenden Abspeckprogramm unterzogen, wodurch das Laufwerk von fünf auf nur noch drei Platter geschrumpft ist – das gilt auch für das neue Western Digital Caviar Black-Laufwerk. Infolgedessen ist auch das Gewicht von 700 g bei der Deskstar 7K1000 auf 680 g für die 7K1000.B leicht gesunken.
Kapazitäten, Eigenschaften und Funktionen
Hitachi bietet nicht mehr lediglich ein einzelnes Terabyte-Laufwerk an, sondern hat eine komplette Produktreihe mit 1 TB, 750 GB, 640 GB, 500 GB, 320 GB, 250 GB und sogar 160 GB im Angebot. Die kleinste Kapazität von 160 GB scheint mittlerweile nicht mehr viel Sinn zu machen, da sie auf einer einzelnen Platter basiert, die größtenteils ungenutzt bleibt: Auf Basis der aktuellen Technologie kann Hitachi zumindest 333 GB auf einem einzigeb Platter speichern, was für eine kleinste resultierende Kapazität von 320 GB spricht.
Bei Hitachi gibt es die 7K1000.B-Laufwerke entweder mit 8 MB oder 16 MB Cache, was sich nur anhand der Modellnummer bestimmen lässt: Bei unserem Testmuster handelt es sich um eine HDT721010SLA360; das steht für die Hitachi Deskstar T-Reihe (HDT), dann folgt der Kennzeichner für 7.200 U/Min (72), die maximale Kapazität der Produktfamilie (die erste 10), die tatsächliche Kapazität (die zweite 10), die Generation (S) und Z-Höhe (L bedeutet 26,1 mm), den Anschluss (3 = SATA/300) und die Cache-Größe (6 = 16 MB). Weitere Einzelheiten finden Sie auf dem Datenblatt auf der Hitachi GST-Webseite. Im März 2007 hatten wir den Performance-Unterschied zwischen 8 MB zu 16 MB Cache getestet, wobei wir festgestellt haben, dass mehr Cache nicht unbedingt merklich verbesserte Performance bedeutet.
Alle Deskstar 7K1000.B-Laufwerke drehen sich mit den herkömmlichen 7.200 U/Min, sind allerdings effizienter als ihre Vorgänger, was größtenteils an der gesunkenen Platteranzahl liegt. Ein kurzer Blick auf das Datenblatt der Hitachi 7K1000.B verdeutlicht auch warum: Hier aufgelistet ist die Leistungsaufnahme der Modelle mit drei, zwei oder einer Platter, wenn sich diese im Leerlauf befinden. Die Werte liegen bei 5,2 W, 4,4 W bzw. 3,6 W. Bei der älteren 7K1000 (nicht –B) hatten wir eine Leerlaufleistung von 8,6 W gemessen. Auch die Effizienz hat sich stark verbessert, wie Sie dem Benchmark-Abschnitt weiter unten entnehmen können.
Performance: Steigende Zugriffszeit, verbesserter Durchsatz
Bei zahlreichen Festplatten mit höherer Datendichte haben wir eine gestiegene Zugriffszeit festgestellt. Bei Hitachi lag die durchschnittliche Zugriffszeit der Deskstar 7K1000 bei 13,8 ms, wobei die neue 7K1000.B nur 17,1 ms erreichte. Die Festplatte liegt somit ungefähr im Bereich eines Notebook-Laufwerks mit 5.400 U/Min und kann damit nicht beeindrucken. Allerdings leidet die I/O-Performance nicht so stark, wie die Zugriffszeit vermuten lässt. Die 7K1000.B liefert gute Ergebnisse im PCMark05 Windows XP Startup-Benchmark, für den sowohl ein hoher Durchsatz als auch viele Zufalls-Zugriffe innerhalb eines begrenzten Bereichs des Laufwerks erforderlich sind.
Allerdings hat sich der Durchsatz der maximalen sequenziellen Lese-Performance von 84,9 MB/s auf 111,6 MB/s verbessert. Die niedrigsten Übertragungsraten sind etwas höher - 60,6 MB/s bei der Hitachi im Vergleich zu 54,2 MB/s für Western Digital. Bis auf die minimale Übertragungs-Performance kommen beide Laufwerke hinsichtlich des Durchsatzes nicht an die Spinpoint F1 von Samsung heran.
Hervorragende Effizienz
Mit unseren Messungen kommen wir recht nah an das Versprechen von Hitachi hinsichtlich “ausgewogener Leistung und Performance für Desktop-Performance” heran. Das Laufwerk weist eine sehr gute Leistungsaufnahme im Ruhezustand und das beste Verhältnis von Performance pro Watt für Streaming Reads aller Festplatten mit 7,200 U/Min auf. Das Produkt ist sogar noch effizienter als das Caviar Green-Laufwerk von Western Digital, das mit einer niedrigeren Spindel-Geschwindigkeit betrieben wird. Allerdings bleibt dem Laufwerk eine Spitzenposition in unserem Workstation-I/O-Benchmark verwehrt, mit dem wir die Performance pro Watt für derartige Arbeitslasten messen. Unsere Vergleichstabelle “Alt gegen Neu” vor dem Fazit verdeutlicht, dass Hitachi seine Deskstar-Laufwerke bis auf die Zugriffszeit in allen Bereichen verbessert hat.
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Mich verwundert das "schlechte" Abschneiden der Seagate 7200.11.
Wurde da vielleicht der SATA-II-Jumper nicht entfernt, so daß die Platte nur im SATA-I-Modus lief?
Bei mir am Rechner erzielt eine 500GB 7200.11 deutlich höhere Burst-Transferraten und eine Maximale Datenübertragung für Streaming Reads von rund 112MB/s am Anfang der Platte.
(Getestet an einem Supermicro H8DCi und dem onboard SATA-II Controller)
Hallo, könnt Ihr bitte mal die Rechtschreibfehler korrigieren? Danke!
Hallo, könnt Ihr den Test/Vergleich mit den 640 GB Platten machen?
+ Raid 0 zum Vergleich wievirl Mehrleistung ein Array aus 2 oder 3 Laufwerken in der Praxis bringt.
kann es sein das bei der hitachi 7k1000.B AAM aktiv ist?
denn 17ms sind ja nicht normal. in nem anderen test kommt sie auf 12,6 ms
ich hab den Test schon auf der thw.com/global gelesen und wollte folgendes loswerden:
wäre es möglich in einen Test folgendes Phänomens zu überprüfen?
http://forums.storagereview.net/in [...] opic=26006
stimmt es, dass nur die seagate 7200.11er Reiher ncq korrekt beherrscht?
schade nur, dass immernoch viele user probleme mit dem "30mb-bug" haben besonders in verbindung mit mainboards von gigabyte
Könntet ihr bitte noch ein paar Worte über die Lautstärke verlieren?
Und wann soll denn die Hitachi auf dem Markt kommen?
Danke.
Wie schon bensen bemerkt hat: Ich würde auch empfehlen mal nach AAM zu schauen bei der Hitachi. Meine T7K250 und T7K500 Platten haben ohne AAM ~13,5ms und mit AAM ~18ms.
"Die neuen Laufwerke basieren beide lediglich auf der Plattern"
...was ist das für ein Satz und was soll er uns sagen? Ihr von TomsHW seid echte Hohlpfeifen...und da wundern sich die Leute, warum sich die allgemeine Umgangssprache immer mehr der unserer türkischen Mitbürger erster und zweiter Generation annähert. Schwör' krass, Lan!
Genau wie auf Pro7: "Zum Agent gehört eine Wanze, eine Minikamera und eine Pistole wie zum Fisch das Wasser."
Danke für Euren heutigen Beitrag zur Volksverdummung!
Das "schlechte" Abschneiden der Seagate 7200.11 lässt sich wohl so erklären, dass höchst wahrscheinlich eine ST31000340AS (4 Platter) getestet wurde und keine ST31000333AS (3 Platter). Beide 1 TB und aus der 7200.11 Serie.
wer auch immer diesen test durchgeführt hat war ein lausiger amateur oder (hoffentlich) besoffen... ist doch wohl ganz offensichtlich das die 7k1000.B keine so hohen zugriffszeiten hat. dann aber auch noch die platte selbstreflektierend mit einem 5400rpm notebook laufwerk vergleichen und nicht mal auf die idee kommen das da was nicht stimmen kann... LOL! also wirklich, das ist schon bisschen peinlich find ich.
das feedback interessiert hier wohl eh keinen.
Hallo! Könnte mir jemand mitteilen welche Schrauben (Normbezeichnung) zum Befestigen einer Festplatte benutzt werden bzw. in welcher Spezifikation ich da nachlesen kann? Vielen Dank!
Falls sich jemand für Seagates 1500-GB-Laufwerk Barracuda 7200.11 ST31500341AS interessiert, hier gibt's einen Test:
www.pcwelt.de/182501
Ich war Heute bei der Firma http://www.hddlab.de/ Die Fa bietet auch die Festplattenvernichtung. Am Eingang stand eine euro Palette voll mit kaputen WD10EACS Festplatten. Die Platten sind den WD1001FALS ähnlich. Ich würde auf jeden Fall vorsichtiger mit dem kauf von 1TB WD sein. Ich habe Zwei 1TB HD102UJ Samsung und bin damit sehr zufrieden.
Ich bitte um Vorsicht mit Aussagen wie "eine ganze Palette", da schwer zu sagen ist, wie diese zusammenkam, wo sie herkam, etc. In Anbetracht von zweistelligen Millionenstückzahlen bei den großen Herstellern ist eine Palette wirklich nicht viel.
Es gibt immer wieder Laufwerksserien, die mehr Ärger machen als andere und der Defektgrund kann auch außerhalb des Laufwerks liegen. Seagate hatte mit der 7200.11 Firmware-Probleme, die seit einigen Monaten behoben sind. IBM hat es vor einigen Jahren getroffen. Solange nicht in zahlreichen (!) Foren von gleichartigen Defekten oder Problemen die Rede ist gibt es nach unserer Erfahrung keinen Grund zur Besorgnis. Laufwerke sterben meist in den ersten Wochen oder erst nach Jahren, und die Defektraten sind praktisch in allen Segmenten bei deutlich unter einem Prozent.
Grundsätzlich kann ich aber nur empfehlen, lediglich solche Laufwerke zu kaufen, denen man persönlich vertraut. Wenn das Bauchgefühl aufgrund schlechter Erfahrungen nicht stimmt würde ich auch nicht kaufen wollen; schließlich vertraut man dem Laufwerk wichtige Daten an.
Gruß
Patrick Schmid