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Western Digital Caviar Black 1 TB (WD1001FALS)

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15:10 - 03/10/2008 von Patrick Schmid, Achim Roos

Nachdem das Unternehmen erkannt hat, dass die reine Abgrenzung von zwischen Server, Desktop und Mobile nicht mehr ausreicht, hat man sich bei Western Digital voll und ganz der Entwicklung neuer Produkte für die wichtigen Anwender-Gruppen gewidmet. Das Unternehmen hat seine 1 TB-Festplatte als erster Hersteller für die Leistungsaufnahme optimiert. Die Laufwerke nennen sich Caviar Green und drehen mit gerade einmal 5.400 U/Min. Sie erreichen so die niedrigen Werte hinsichtlich der Leistungsaufnahme. Allerdings bietet die neue Deskstar 7K1000.B von Hitachi eine merklich bessere Performance und nimmt dabei sowohl im Ruhezustand als auch in unseren Streaming- und Workstation-Tests weniger Leistung auf als die Caviar Green mit 5.400 U/Min, die somit eindeutig überarbeitet werden muss.

Bei Western Digital heißt die Mainstream-Produktreihe Caviar Blue und alle Performance-Laufwerke wie das WD1001FALS, die wir für diesen Test zur Verfügung gestellt bekamen, heißen Caviar Black.

Funktionen erster Güte

Bei Western Digital hat man alles daran gesetzt, dass die neue Black Edition den Markt beherrschen kann. Das Laufwerk verfügt über 32 MB Cache-Speicher, der für einige der hervorragenden Ergebnisse verantwortlich sein dürfte. Sie arbeitet bei der üblichen Umdrehungsgeschwindigkeit von 7.200 U/Min und einigen weiteren Funktionen. Auf dem Datenblatt erfährt man von zwei Prozessoren für verbesserte Performance, einer Antriebseinheit mit einem Mechanismus, der induzierten Erschütterung entgegenwirken soll (StableTrac) sowie einer weiteren Funktion, die den Kontakt zwischen Köpfen zur Oberfläche verhindern soll (NoTouch Ramp-Load-Technologie). Western Digital bietet allerdings lediglich Kapazitäten von 1000 GB und 750 GB.

Nachteile: Temperatur, Zugriffsgeräusch

Das Zugriffsgeräusch der Caviar Black ist stärker wahrnehmbar als das anderer Laufwerke, wobei die Festplatte in einem High-End-Rechner noch immer eine der leisesten Komponenten sein dürfte. Eine weitere Nebenwirkung der kompromisslosen Performance dieses Laufwerks ist die Oberflächentemperatur, die bei uns 47°C betrug. Damit liegt die Festplatte in etwa auf dem Niveau einer WD1500 Raptor mit 10.000 U/Min, ist allerdings noch merklich kühler als die alte Hitachi Deskstar 7K1000 mit fünf Plattern.

Vorteile: Performance

Diese Festplatte ist eines der schnellsten Desktop-Laufwerke, die unsere Test-Suite bislang bestanden hat. Die Zugriffszeit von 12,2 ms ist die schnellste jemals gemessene Zeit für ein 3,5-Zoll-Desktop-Laufwerk mit 7.200 U/Min, wobei sich die vorherrschende Stellung auch auf die I/O-Benchmarks erstreckt. Hinsichtlich der I/O-Performance liefert die neue WD Caviar Black eine bessere Performance als alle anderen Laufwerke mit 7.200 U/Min. Dabei ist der Unterschied vor allem in den Datenbank- und Fileserver-Profilen deutlich spürbar. Die einzige Schwachstelle liegt im Durchsatz, wo Samsung und Seagate eine bessere Höchstleistung liefern. Die Caviar Black bietet schnelle 106 MB/s maximale Lese-/Schreib-Übertragungsrate, kommt aber an die Samsung Spinpoint F1 nicht heran, die in diesem Bereich seit neun Monaten ungeschlagen bleibt.

Hohe Performance garantiert großartige Effizienz trotz durchschnittlicher Leistungsaufnahme

Die Testergebnisse bezüglich der Effizienz sind ziemlich interessant. Die Caviar Black dient als hervorragendes Beispiel dafür, wie wichtig Performance für ein gutes Verhältnis von Performance pro Watt ist. Das Laufwerk geht nicht gerade sparsam mit Energie um; immerhin nimmt die Caviar Black im Ruhezustand mehr Leistung auf als die extrem effiziente Deskstar 7K1000.B. Sie ist in den meisten Tests allerdings trotzdem ökonomischer als die Seagate Barracuda 7200.11, die herkömmliche Variante der Samsung Spinpoint F1 und die veraltete Deskstar 7K1000. Die Leistungsaufnahme in unseren beiden Effizienztest-Profilen mit Workstation- I/O- und Streaming Read-Arbeitslasten war lediglich durchschnittlich. Allerdings reicht die Performance des Laufwerks noch für eine Spitzenposition beim Streaming Read-Test und für den ersten Platz beim Workstation I/O-Test, bei dem Performance und Leistungsaufnahme ins Verhältnis gesetzt werden.

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Kommentare zum Beitrag
derGhostrider 03/10/2008 17:23
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-0+

Mich verwundert das "schlechte" Abschneiden der Seagate 7200.11.
Wurde da vielleicht der SATA-II-Jumper nicht entfernt, so daß die Platte nur im SATA-I-Modus lief?

Bei mir am Rechner erzielt eine 500GB 7200.11 deutlich höhere Burst-Transferraten und eine Maximale Datenübertragung für Streaming Reads von rund 112MB/s am Anfang der Platte.

(Getestet an einem Supermicro H8DCi und dem onboard SATA-II Controller)

Anonymer Nutzer 03/10/2008 19:58
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--1+

Hallo, könnt Ihr bitte mal die Rechtschreibfehler korrigieren? Danke!

Anonymer Nutzer 03/10/2008 22:27
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-0+

Hallo, könnt Ihr den Test/Vergleich mit den 640 GB Platten machen?

+ Raid 0 zum Vergleich wievirl Mehrleistung ein Array aus 2 oder 3 Laufwerken in der Praxis bringt.

bensen 04/10/2008 00:56
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-1+

kann es sein das bei der hitachi 7k1000.B AAM aktiv ist?
denn 17ms sind ja nicht normal. in nem anderen test kommt sie auf 12,6 ms

type1encryption 05/10/2008 21:32
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-0+

ich hab den Test schon auf der thw.com/global gelesen und wollte folgendes loswerden:

wäre es möglich in einen Test folgendes Phänomens zu überprüfen?

http://forums.storagereview.net/in [...] opic=26006

stimmt es, dass nur die seagate 7200.11er Reiher ncq korrekt beherrscht?

MisterWylde 05/10/2008 23:11
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-0+

schade nur, dass immernoch viele user probleme mit dem "30mb-bug" haben besonders in verbindung mit mainboards von gigabyte

aspro 06/10/2008 01:22
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-0+

Könntet ihr bitte noch ein paar Worte über die Lautstärke verlieren?
Und wann soll denn die Hitachi auf dem Markt kommen?
Danke.

Wie schon bensen bemerkt hat: Ich würde auch empfehlen mal nach AAM zu schauen bei der Hitachi. Meine T7K250 und T7K500 Platten haben ohne AAM ~13,5ms und mit AAM ~18ms.

spartaner 06/10/2008 10:44
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--2+

"Die neuen Laufwerke basieren beide lediglich auf der Plattern"

...was ist das für ein Satz und was soll er uns sagen? Ihr von TomsHW seid echte Hohlpfeifen...und da wundern sich die Leute, warum sich die allgemeine Umgangssprache immer mehr der unserer türkischen Mitbürger erster und zweiter Generation annähert. Schwör' krass, Lan!

Genau wie auf Pro7: "Zum Agent gehört eine Wanze, eine Minikamera und eine Pistole wie zum Fisch das Wasser."

Danke für Euren heutigen Beitrag zur Volksverdummung!

Samy77 06/10/2008 14:45
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-0+

Das "schlechte" Abschneiden der Seagate 7200.11 lässt sich wohl so erklären, dass höchst wahrscheinlich eine ST31000340AS (4 Platter) getestet wurde und keine ST31000333AS (3 Platter). Beide 1 TB und aus der 7200.11 Serie.

Anonymer Nutzer 07/10/2008 11:28
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--1+

wer auch immer diesen test durchgeführt hat war ein lausiger amateur oder (hoffentlich) besoffen... ist doch wohl ganz offensichtlich das die 7k1000.B keine so hohen zugriffszeiten hat. dann aber auch noch die platte selbstreflektierend mit einem 5400rpm notebook laufwerk vergleichen und nicht mal auf die idee kommen das da was nicht stimmen kann... LOL! also wirklich, das ist schon bisschen peinlich find ich.

bensen 07/10/2008 20:54
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-0+

das feedback interessiert hier wohl eh keinen.

Anonymer Nutzer 07/10/2008 21:54
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--1+

Hallo! Könnte mir jemand mitteilen welche Schrauben (Normbezeichnung) zum Befestigen einer Festplatte benutzt werden bzw. in welcher Spezifikation ich da nachlesen kann? Vielen Dank!

Anonymer Nutzer 14/10/2008 15:54
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-0+

Falls sich jemand für Seagates 1500-GB-Laufwerk Barracuda 7200.11 ST31500341AS interessiert, hier gibt's einen Test:
www.pcwelt.de/182501

datenrettung 30/03/2009 17:53
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-0+

Ich war Heute bei der Firma http://www.hddlab.de/ Die Fa bietet auch die Festplattenvernichtung. Am Eingang stand eine euro Palette voll mit kaputen WD10EACS Festplatten. Die Platten sind den WD1001FALS ähnlich. Ich würde auf jeden Fall vorsichtiger mit dem kauf von 1TB WD sein. Ich habe Zwei 1TB HD102UJ Samsung und bin damit sehr zufrieden.

pzero 30/03/2009 18:01
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-0+

Ich bitte um Vorsicht mit Aussagen wie "eine ganze Palette", da schwer zu sagen ist, wie diese zusammenkam, wo sie herkam, etc. In Anbetracht von zweistelligen Millionenstückzahlen bei den großen Herstellern ist eine Palette wirklich nicht viel.

Es gibt immer wieder Laufwerksserien, die mehr Ärger machen als andere und der Defektgrund kann auch außerhalb des Laufwerks liegen. Seagate hatte mit der 7200.11 Firmware-Probleme, die seit einigen Monaten behoben sind. IBM hat es vor einigen Jahren getroffen. Solange nicht in zahlreichen (!) Foren von gleichartigen Defekten oder Problemen die Rede ist gibt es nach unserer Erfahrung keinen Grund zur Besorgnis. Laufwerke sterben meist in den ersten Wochen oder erst nach Jahren, und die Defektraten sind praktisch in allen Segmenten bei deutlich unter einem Prozent.

Grundsätzlich kann ich aber nur empfehlen, lediglich solche Laufwerke zu kaufen, denen man persönlich vertraut. Wenn das Bauchgefühl aufgrund schlechter Erfahrungen nicht stimmt würde ich auch nicht kaufen wollen; schließlich vertraut man dem Laufwerk wichtige Daten an.

Gruß
Patrick Schmid

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