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Aufbau: CPU-Element, Wärmetauscher, Pumpe, Schläuche

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19:00 - 14/05/2001 von Frank Völkel

Wir bauten in ein vorhandenes PC-System eine Wasserkühlung ein. Bei dem PC handelt es sich um einen Rechner basierend auf dem AMD Athlon (Sockel 462), der mit einer MSI-Platine (AMD 760-Chipsatz) bestückt ist. Unser Kühlsystem besteht im wesentlichen aus drei Komponenten: Aus einem CPU-Element, einem Wärmetauscher mit zwei Lüftern und einer Wasserpumpe. Alle drei Komponenten sind in einem Kreislauf mit transparenten Schläuchen verbunden, der mit Wasser befüllt ist.

Das eigentliche Wirkprinzip ist schnell erklärt: Das Wasser zirkuliert im Kreislauf - angetrieben durch die Pumpe, die bis zu 5 Liter pro Minute fördern kann. Während des Betriebs nimmt das mit Wasser durchflutete CPU-Element die Wärmemenge des Prozessors auf und erwärmt das Wasser geringfügig. Im Wärmetauscher gibt das Wasser seine höhere Wärmeenergie über die große Oberfläche der Kühllamellen an die Umgebung (Luft) ab. Die am Wärmetauscher angebrachten Lüfter sorgen für eine gute Luftzirkulation. Fazit: Die erzielbare Kühltemperatur an der CPU-Oberfläche hängt im wesentlichen von der Luft- bzw. Raumtemperatur ab. Denn: Unser Kühlsystem kann niemals eine Kühltemperatur unterhalb der Raumtemperatur erreichen.

Der Vorteil unserer Kühlung: Die Kühltemperatur ist unabhängig vom Lastzustand des Prozessors nahezu konstant. Diese Eigenschaften sind für einen konventionellen Kühler/Lüfter nicht zutreffend - da steigt automatisch mit dem Lastzustand der CPU auch die Kühltemperatur.


Grundsätzlicher Aufbau der Wasserkühlung - außerhalb des PC-Gehäuses zusammengebaut.

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