Geht Fujitsus HD-Sparte an Western Digital?

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10:50 - 2. Oktober 2008 von Thomas Kretschmann

Noch dominiert Seagate den Festplattenmarkt. Das könnte sich ändern: Fujitsu will anscheinend seine HD-Sparte an den zweitgrößten Hersteller Western Digital verkaufen — der nach dem Deal wiederum auf den Marktführer aufschließen könnte.

Der japanische Technologiekonzern Fujitsu bleibt weiter in den Schlagzeilen. Erst letzte Woche wurde das mögliche Ende des Joint-Ventures zwischen Fujitsu und Siemens, Fujitsu Siemens Computers (FSC) publik (siehe »Aufspaltung: Fujitsu ohne Siemens«). Nun berichtet Nikkei News in Japan, dass Fujitsu seine Festplattensparte verkaufen will, weil der Konzern damit keinen Gewinn macht.

Verhandelt wird demnach zur Zeit mit Western Digital um die Übernahme des Fujitsu-HD-Business’. Zwischen umgerechnet 473 und 676 Millionen Euro (70 bis 100 Billiarden Yen) sind als Kaufpreis im Gespräch. Dafür soll WD von Fujitsu die Festplatten-Produktionsstätten in Japan, auf den Philippinen und in Thailand erhalten.

Der Deal soll noch dieses Jahr über die Bühne gehen und hätte durchaus Auswirkungen auf die Machtverhältnisse auf dem globalen Festplattenmarkt: Seagate ist dort die Nummer eins mit einem Marktanteil von über 30 Prozent im letzten Jahr (siehe »Über 500 Millionen verkaufte Festplatten«); wird aber gefolgt von Western Digital. Nikkei News geht davon aus, dass WD durch die Übernahme von Fujitsus HD-Segment zumindest zu Seagate aufschließen wird.

Quelle: Tom's Hardware

Kommentare zum Beitrag
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Anonymer Nutzer 02/10/2008 13:06
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Ich wusste nicht einmal, dass FSC Festplatten herstellt. Unter welcher Marke werden die denn vertrieben?

Anonymer Nutzer 02/10/2008 13:17
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Unter FSC ;) Jedoch meine ich keine SATA, nur SAS Platten
z.B. http://www.idealo.de/preisvergleic [...] emens.html

jo-82 02/10/2008 13:54
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Und Notebookplatten (2,5"). Von denen kann ich aber nur abraten, die semmeln in unseren Firmen-Laptops nach 1,5-2 Jahren Laufzeit alle ab. ;)

derGhostrider 02/10/2008 18:27
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--1+

Fujitsu hat sich bereits vor einigen Jahren aus dem Festplattengeschäft für Desktops zurückgezogen. Zeitgleich zur IBM DTLA hatte Fujitsu eine ebenso leistungsstarke aber leider auch ebenso ausfallträchtige Baureihe und daraus die Konsequenzen gezogen. Seitdem produziert Fujitsu nur noch Server-Festplatten, die immer super waren, und Notebookfestplatten, die häufig schnarch-langsam sind. Fujitsu gibt es z.B. auch nicht auf immer wieder Notebookplatten mit 4200rpm rauszubringen. Dann merkt man gleich, wie langsam so eine Notebookfestplatte sein kann. ;)

Schade, daß die Konkurrenz auf dem Markt derartig wegbricht. Demnächst gibt es dann nur noch WD und Seagate. Hitachi und Excelstore sind inzwischen kaum noch als Konkurrenten aufzuführen. Weniger Konkurrenz kann daher auch zu weniger Fortschritt führen.

Ich erinnere mich noch an einen ganz besonderen Festplattenhersteller: Micropolis
Wer zuviel Geld hatte bzw ein großes Unternehmen, der hat früher diese Festplatten gekauft.

Anonymer Nutzer 02/10/2008 22:05
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Was daran falsch ist? Eigentlich alles. Ist aber egal, Du willst ja eh nur herumtrollen.

Anonymer Nutzer 03/10/2008 12:57
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Ich denke es sind eher 70-100 Milliarden Yen, sonst wäre die Inflation in Japan letzthin bedenklich gestiegen...

Anonymer Nutzer 05/10/2008 06:51
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Ist doch ganz einfach:
1. FSC ist keine schlechte Marke, sie führen wie viele Hersteller Produkte in unterschiedlichen Preissegmenten. Wer billig kauft, bekommt billig. Darin heben sie sich nicht von anderen Herstellern ab.
2. Ein Firma geht nicht Pleite, weil die Mitarbeiter wegrennen. Schwierig wird es vielleicht, wenn tatsächlich alle rennen, und dabei Technologie unwiderruflich stehlen. Aber zu einer Straftat willst Du wohl kaum aufrufen, oder?
3. Zumindest ein Teil der Mitarbeiter würde sehr wohl arbeitslos, wenn sie alle kündigen. Denn Arbeitsplätze sind in dieser Welt Mangelware. Andere Arbeitgeber wüssten zudem die Notsituation auszunutzen, denn ein Zurück gäbe es nicht mehr.
4. Die Kundenzufriedenheit sinkt erstmal, weil die Besitzer von FSC-Produkten schlechter gestellt werden. Und ob andere Hersteller es besser machen, sei mal dahin gestellt. Dazu müssten die Besitzer von FSC-Geräten erstmal neu investieren. Ob die von Deiner These begeistert sind?
5. Du widersprichst Dir selbst. Wenn FSC so schlecht ist, welche Technologie sollten dann zu einem Hersteller gehen? Außerdem wäre ein solcher Technologie-Transfer wie gesagt strafbar. Ebenso wie der Aufruf zur Durchführung einer Straftat.

Dumme Argumente, dünnes Eis, lass es lieber!

Anonymer Nutzer 05/10/2008 12:02
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-0+

Ehm ja. Weisst Du überhaupt noch, auf welchen Beitrag ich geantwortet habe?

Zitat :Ich würde jedem Mitarbeiter empfehlen wo anders hinzugehen, damit die Firma "Pleite geht" - bringt die Vorteile:

Das war Deine Prämisse für Deine Aussagen, auf die ich geantwortet habe. Jetzt verdrehst Du die Diskussion wieder, als wenn ich mich auf die Übernahme beziehen würde.

Wenn Dir mehr nicht einfällt...

Anonymer Nutzer 06/10/2008 15:39
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-0+

@DUNnet: pwned!!!11elf *hehe*

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