Western Digitals erste SAS-Festplatte

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12:40 - 4. November 2009 von Thomas Kretschmann

Mit dem Modell S25 bringt Western Digital seinen ersten Massenspeicher für den Server-Einsatz mit SAS-Schnittstelle auf den Markt. WD will zu Konkurrenten wie Hitachi und Seagate aufschließen.

Was andere Festplatte-Hersteller schon länger im Programm haben, hat nun auch Western Digital in sein Portfolio genommen: Festplatten mit SAS-Schnittstelle (Serial Attached SCSI). Das Modell S25 dreht mit 10.000 U/min und wird mit einer 3-GBit- oder einer 6-GBit/s-SAS-Schnittstelle angeboten (siehe hierzu »SAS 2.0: Sechs Gbit/s und neue Features«).

Die Cache-Größe des 2,5-Zoll-Laufwerks beträgt 16 MByte. WD gibt eine durchschnittliche Zugriffzeit von 3,6 Millisekunden (Lesen) und 4,2 Millisekunden (Schreiben) an. Für das Modell mit 6-GBit-SAS-Anschluss verspricht der Hersteller eine konstante Transferrate von 128 MByte pro Sekunde. Die Energieaufnahme liegt bei 7,35 Watt während des Betriebs und bei 5,18 Watt im Ruhemodus.

Mit Speicherkapazitäten von 147 und 300 GByte wird das Laufwerk zu haben sein. Damit liegt WD exakt im Bereich von Hitachis C10K300-Modellen (siehe »Hitachi: Strom sparende 2,5-Zoll-Festplatten«), während es Seagates Cheetah-15K.7-Serie mit SAS-Port in Sachen Speicherkapazität auf 600 GByte bringt (siehe »Seagate: Cheetah 15K.7 mit 600 GByte«).

Quelle: Tom's Hardware DE

Kommentare zum Beitrag
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checkmate 04/11/2009 13:10
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--2+

offtopic

Was nutzt eigentlich eine 6GBit/s Schnittstelle, wenn die Platte nur ca. 0,13GBit/s Maximalübertragungsleistung bietet und dazu noch ca. 4ms Ansprechzeit benötigt? 6GBit/s sind immerhin = 1Bit / 1,667 ns

InVisual 04/11/2009 13:17
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-0+

nicht ganz richtig - die platte schafft 128MB nicht 128 Mbit - das sind 128*8=1024 Mbit = 1 GBit. aber von den 6 schon noch ein stückchen entfernt.

checkmate 04/11/2009 13:21
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--1+

Ja sorry, Faktor 8 vergessen. Die Platte schafft 1GBit/s. Da sieht die Welt schon etwas anders aus. Ich wäre für die Abschaffung der Einehit Byte, verwirrt eh nur. :ouch:

leanproduction 04/11/2009 14:29
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-2+

Bevor das Byte abgeschafft wird, sollte Festplattenhersteller endlich mal kapieren das es eine Frechheit ist bei z.B. 500GB Festplatte mit 1000 und nicht mit 1024 zu rechnen... Ich möchte gerne das kaufen, was auch draufsteht.

checkmate 04/11/2009 14:40
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-0+

Es gibt ja einige SSD Hersteller die diesen Weg gehen. Wo 160GB drauf stehen, sind auch 159,X G-Byte drin. Aber ansonsten simmts schon, das man vera***t wird. 500GB Platten mit 450GB netto Kapazität.

McArden 04/11/2009 15:35
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-0+

Das mit der Kapazität ist keine Frage von ‚Frechheit’ sondern leider eine von ‚Ignoranz’. Die SI-Einheiten-Präfixe (Kilo, Mega, Giga, etc) basieren alle auf der Basis 10 – also 10 Hoch X. Und da ist der Faktor zwischen den Schritten nun mal 1000: 10 Hoch 3 = 1000. Das ist de facto die festgeschriebene Norm. Die Einheit Byte basiert aber auf dem dualen Zahlensystem. Damit ist die Basis nicht 10 sondern 2. Dafür gibt es eigene Binärpräfixe (Ki, Mi, Gi). 2 Hoch 10 = 1024.

Damit machen es die Hersteller von Festplatten also genau richtig. Nur leider ignoriert ein Großteil der restlichen (Fach-) Welt die Einführung der Binärpräfixe

Siehe auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Bin%C3%A4rpr%C3%A4fix

#

Levi88 04/11/2009 17:54
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-1+

Ne Velo mitm SAS controller.

borizb 04/11/2009 19:43
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--2+

Megabyte und Mebibyte sind nicht zu verwechseln!

Peter13779 05/11/2009 11:32
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--3+

Die können so viel Normen und IEC Standards machen wie sie wollen. Ein Megabyte hat 1024 Kilobyte und das wird sich bei mir in den nächsten Jahren auch nicht ändern. Die 1024 haben wir uns ja nicht ausgesucht sondern sie ist durch die Mathematik und Physik einfach durch die 0 und 1 gegeben. 2 hoch 10 ist und bleibt 1024!

Kauf mal einen Ram Riegel mit 4 Gigabyte und 8 Chips a 4 Gigabit und bestehe darauf auch nur 4.000.000.000 Bit pro Chip zu erhalten! Der Hersteller wird Dich auslachen und Dir folgende Rechnung präsentieren:

Die Chipmatrix der Adressierung hat 2 Dimensionen:

64 * 64 Megabit pro Chip = 4096 Megabit pro Chip

4096 Megabit * 8 = 32768 Megabit

32768 Megabit / 8 = 4096 Megabye

4096 Megabye / 1024 = 4 Gigabyte

Wenn mir ein Azubi kommt und erzählt da was von Gibibyte dann hat er erstmal den neuen Spitznamen "Gibi". Außerdem darf er den restlichen Tag im historischen Lager Windows 95 Installationsdisketten sortieren.

Am nächsten Tag darf er mit dann vorrechnen wie viele Sektoren eine 3 1/2 Zoll DD und HD Diskette hat und bei 512 Byte pro Sektor den verfügbaren Speicher in Byte und Kilobyte. Dann erkläre ich ihm, dass es 1440 Kilobyte sind und die 1,44 Megabyte schon die erste Herstellerabweichung war. Denn bis zu den 1440 Kilobyte haben die Entwickler richtig mit Faktor 1024 gerechnet und die 1,44 Megabyte hat dann das Marketing draus gemacht!

Bzzz 05/11/2009 14:48
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--1+

Peter13779 :
Die können so viel Normen und IEC Standards machen wie sie wollen. Ein Megabyte hat 1024 Kilobyte und das wird sich bei mir in den nächsten Jahren auch nicht ändern. Die 1024 haben wir uns ja nicht ausgesucht sondern sie ist durch die Mathematik und Physik einfach durch die 0 und 1 gegeben. 2 hoch 10 ist und bleibt 1024!


Ein Megabyte hatte schon immer 1*10^6 Bytes, es gibt nur einen großen, unfähigen Softwarehersteller mit riesigem Marktanteil, der seiner Kundschaft bis heute ein Mebibyte als ein Megabyte anzeigt.
Jede verkaufte Platte bietet EXAKT den Speicherplatz, der auch draufsteht, kannste gern anhand der Sektoranzahl * Sektorgröße nachrechnen. Alles andere wäre ein Rückgabegrund...

Peter13779 05/11/2009 15:35
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-1+

@Bzzz Man könnte auch einfach sagen, dass die Hersteller sich pro Gigabyte genau 1024^3 - 1000^3 = 73741824 Byte erschummeln ;-)

Bzzz 05/11/2009 15:51
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--1+

Peter13779 :
@Bzzz Man könnte auch einfach sagen, dass die Hersteller sich pro Gigabyte genau 1024^3 - 1000^3 = 73741824 Byte erschummeln ;-)


Sie erschummeln sich pro Gigabyte exakt 0 Byte.
Wie gesagt, alles andere wäre Etikettenschwindel und damit ein Rückgabegrund, wenn nicht durch die millionenfach angewandte Methodik sogar eine Klage wert. Wieviele Hersteller sind dir bekannt, die in den "ach, heut verklag ich mal jemanden, einfach so, mir ist grade danach"-USA wegen zu kleiner Platten verurteilt wurden? Mir kein einziger...

checkmate 05/11/2009 17:21
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-0+

Ich kenne so ein Klage, erfolgreich geführt gegen irgendwelche Herstellerfuzzies. Natürlich im Mutterland der Klagen. Als Entschädigung haben die damals Gutscheine oder 10% der Kaufkosten erstattet bekommen. So mein Gedächtnisprotokoll.

McArden 05/11/2009 18:38
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-1+

In einem Punkt muss ich 'leanproduction' recht geben: Es wäre wirklich angebracht, wenn man aufgrund der Angabe auf der Festplatten-Packung ohne herumrechnen auf die Kapazität schließen könnte. Und da Daten nun mal Gibibyte – weise vorliegen, wäre es aus meiner Sicht angebracht die Angabe auf der Packung in GiB zu machen.

Aber es ist wie 'Bzzz' hier andeutet – solange die 'Großen' der Branche sich nicht darauf besinnen können, sich an gültige Normen zu halten, solange wird es schwierig werden, dass dem 'Normalbürger' beizubringen. Und auch von vielen Fachzeitschriften bin ich an dieser Stelle etwas enttäuscht.

Und an 'Peter13779': Wenn meine Auszubildenden in einer Arbeit GB statt GiB schreiben, dann gibt das Punktabzug. Im Fachbereich haben wir uns an Normen zu halten – ob sie uns nun gefallen oder nicht.

#

derGhostrider 09/12/2009 20:34
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--1+

ALLE, die hier von "MiBi" und "GiBi"Byte schreiben, haben, entschuldigt bitte, zu spät mit Computern angefangen und glauben einfach alles, was man ihnen vorsetzt.

Ja, zu Anfang waren selbst Festplattengrößenangaben mal mit Potenzen zur Basis 2 angegeben.

Es hat historische Gründe und ist korrekt, wenn man bei Computern von kilobyte spricht und 1024 Byte damit meint!

Als Gegenbeispiele für eure tolle Argumentation, daß "kilo", "Mega" und "Giga" SI-einheiten wären:
Wie lang ist eine Meile?
Wie viel cm sind ein Zoll?

Die richtige Antwort bei BEIDEN Fragen lautet: Das hängt davon ab.
Natürlich rechne ich nur mit preußischen Zoll: 2,615cm

Und bei der Meile rechne ich natürlich in der "deutschen Landmeile": 7532m. ;) Ich könnte auch die Seemeile meinen: 1852m. Oder die Geographische Meile: 7421,60m. Vielleicht aber auch die Amerikanische oder Britische? Wer weiß, wer weiß.

ALLE Bezeichnungen sind richtig.

Bei Computern nutzt man im allgemeinen eben NICHT die SI-Einheiten, sondern die historisch bedingten Einheiten, die auf der Basis 2 basieren.
Dadurch ist es aber nicht falsch. Die Beiträge zeigen einfach nur das fehlende Verständnis von den jenigen, die diese lächerlichen Deppenzusätze "bi" eingeführt haben und ebenso von denjenigen, die diese Einheiten auch noch ernsthaft verwenden.
Es ist eindeutig, da es sich auf Computer bezieht.
Die einzigen, die plötzlich auf SI-Einheiten pochen, sind Marketingleute, die durch diese Argumentation nach Jahren endlich eine Begründung für ihre schwachsinnige Benennung geliefert bekommen haben. Nun können sie nicht nur größere Zahlen verkaufen, sie können auch noch einen Grund dafür vorschieben.

Aber all das verändert nichts daran, daß es tatäschlich historisch bedingt ist, daß bei Computern zur Basis 2 gerechnet wird und somit auch automatisch Zahlen zur Basis 2 die Grundlage bilden und bilden sollten.

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