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Programmierung der Steuerung mit GlovePIE

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09:50 - 17/05/2009 von TG Publishing Team

Nachdem die Wiimote angeschlossen ist und eine funktionierende Sensorbar existiert, müssen wir uns nun um die passende Umsetzung der Wiimote-Informationen in eine funktionierende Steuerung kümmern. Das ideale (weil programmierbare) Werkzeug ist das kostenlose Programm GlovePIE, welches wir uns zunächst herunterladen:

GlovePIE 0.29 von der Homepage des Erstellers herunterladen:

http://carl.kenner.googlepages.com/GlovePIE_download

Wir haben die etwas ältere Version 0.29 verwendet, da es bei der 0.30 in Kombination von IR-Sensor und gyroskopischem Sensor zu Fehlern kam. Der Autor hat dies mittlerweile auch auf der Homepage vermerkt und man sollte einfach ab und zu nachschauen, ob es eine neuere Version gibt.

Die Installation von GlovePIE gibt keine Rätsel auf, so dass man eigentlich sofort loslegen kann. Wichtig ist dabei, dass dieses Programm mit ausführbaren Scripten arbeitet und als Programm selbst keine fertige Lösung, sondern nur Entwicklungsumgebung und Interpreter ist! Allerdings sollte man sich davon nicht abschrecken lassen, denn durch die Eingriffsmöglichkeiten kehrt sich dieser vermeintliche Nachteil schnell in einen Vorteil um.

Das Programm bietet bereits eine Vielzahl vorgefertigter Scripte, die sich über das Menü „File“ und den Menüpunkt „Open“ laden und modifizieren lassen. Mit „Run“ wird die Ausführung gestartet und mit „Stop“ beendet. Da oft genug die Maus genutzt wird und es bei Fehlern zu Blockierung der Mauseingaben kommen kann, sei an die Tastenkombination „Alt + R“ erinnert, mit der man in diesem Fall das Menü „Run“ öffnet. Danach einfach mit den Pfeiltasten auf den „Stop“-Eintrag und „Enter“ drücken. Wer fingerfertig ist, kann auch mit „Shift+P+I+E“ abbrechen. Und nie vergessen, fertige Scripte abzuspeichern, sonst fängt man beim nächsten Mal wieder von vorn an.

Wir werden im Folgenden verschiedene Anwendungsszenarien und Steuerungsvarianten testen und die jeweiligen Scripte als „Copy & Paste“-Text anfügen. So sollte auch ungeübten Anwendern eine eigene Programmierung problemlos gelingen. Wenn also in den nächsten Beispielen Scripte beschrieben werden, so beziehen sich diese stets auf GlovePIE 0.29.

Erwähnt sei auch, dass es mittlerweile für viele Spiele eigene und speziell angepasste Scripte gibt. Wer sich also bei der Programmierung nicht sicher ist oder einfach nur Anregungen sucht, der findet über jede Suchmaschine recht schnell eine Unmenge nützlicher Links. Außerdem gibt es unzählige Foren und Communities rund um die Wiimote. Unser Artikel beschäftigt sich daher nur mit den Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten, da die Vielfalt einfach den Rahmen des Lesbaren sprengen würde.

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Kommentare zum Beitrag
fruechtetee 18/05/2009 15:45
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Vor 1 Jahr bei YouTube gesehen...

fruechtetee 18/05/2009 15:46
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Ps.: Alles was ne WiiRemote kann, kann ne MX Air von Logitech auch :D

Anonymer Nutzer 18/05/2009 16:12
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Wirklich schönes Kompendium. Das hat mir viel Sucherei erspart. Gelungen ist auch der Abschnitt mit den Scripten. Lässt sich super für ein Whiteboard verwenden.

@Vorredner:
Anleitungen gibts seit Längerem. Aber nicht in komprimierter Form. Entweder fehlen die Erklärungen zu den Treibern oder die Scripte. Oder beides. Drehe mal die Air um die eigene Achse oder versuche das fette Teil ohne Schlaufe mindestens eine halbe Stunde als Whiteboard-Ersatz zu nutzen.

FormatC 18/05/2009 16:17
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@fruchtetee:
Ich wusste gar nicht, dass Youtube auch Scripte und Bauanleitungen + Schaltpläne hostet. Oder hat da jemand den Artikel etwas gar nicht gelesen? ;)

fruechtetee 18/05/2009 17:04
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das Video von YouTube nutzt gibt alles Preis was man braucht:
Software und "Baupläne"

fruechtetee 18/05/2009 17:05
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EDIT Maierbeer fettes Teil?
Die ist kleiner wie son WiiTeil, und leichter!

FormatC 18/05/2009 17:36
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Ich hatte vor Kurzem mal eine MX Air zum Vergleich:

Nachteile sind die insgesamt nur mickrigen 6 Zusatztasten (WiiMote 11), zum Spielen der meisten Spiele ist das nicht ausreichend. Außerdem sind einige Tasten fürs Gaming kaum sinnvoll zu benutzen. Ohne Daumentasten hat mich das echt nicht überzeugt.

Man muss die Maus (fast 100g schwer), siehe Post von Maierbeer, wirklich ständig weglegen, wenn man sie nicht braucht (keine Schlaufe), sie besitzt auch keine auswechselbaren Akkus. Nach 8 Stunden war der eingebaute Akku schon fast leer. Und wer rennt schon mit einer Ladestation ins Auditorium? Natürlich ist die Wiimote etwas schwerer, aber man hält sie anders und kann durch die Schlaufe auch mal die Hand entlasten. Und die Wiimote gibts für unter 40€. Dazu ist sie robuster, besitzt eine Gummischlagschutz und man kann wenigstens die Akkus tauschen.

Um Übrigens gings hier einfach nur mal darum, zu zeigen, wie es im Detail wirklich funktioniert. Und wie man es selbst richtig programmiert. Mit allen drei Achsen. Auch da hat die 2D-MX ein echtes Manko. Nur mal am Rande bemerkt...


3DKing 18/05/2009 23:53
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Sehr cooler Artikel. Thx :D

Anonymer Nutzer 19/05/2009 02:01
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-0+

wie zur hölle erkennt denn der pc die wiimote bzw die sendeleiste xD

FormatC 19/05/2009 06:11
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-0+

Wenn Du den Artikel liest, dann weißt Du es :D

SSense 19/05/2009 11:55
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--1+

Ich bin gerade am Lesen und würde dem Autor echt zu gerne eins vor die Birne matschen ... kein Normalsterblicher kann mit "Bluesoliel" oder "Bluetooth-Stack" irgendwas anfangen. Könnt ihr keine deutschen Begriffe gebrauchen oder ne Erklärung dahinter hauen? Die Artikel sind teilweise echt mit Begriffen versehen, da kommt mir das kotzen.

Ich habe doch kein Bock noch 10min auf Wikipedia oder sonstewo zuzubringen um zu gucken was Bluesoleil bitte sein soll -.^
(zu mal es auf Wiki zu "Bluesoleil" nichts Erklärendes gibt!)

FormatC 19/05/2009 12:46
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-1+

Zitat :kein Normalsterblicher kann mit "Bluesoliel" oder "Bluetooth-Stack" irgendwas anfangen
Unser Freund Google meldet vorlaut und exklusiv an erster Stelle:
http://www.google.de/search?hl=de& [...] =&aq=f&oq=

Das Wort Bluetooth-Stack findet man in der Windows-Hilfe (ja, die gibt es wirklich) und wiederum kostenlos bei Google:
http://www.google.de/search?hl=de& [...] uche&meta=

Schaun wir mal auf den Text:
Zitat :...Die Wiimote ist ein kabelloses Bluetooth-Gerät und kann deshalb über diese Schnittstelle leicht unter Windows XP oder Vista eingebunden werden... ... Wir haben uns dann aber letztendlich doch für den aktuellen Bluesoleil-Stack entschieden. Einerseits ist diese Software stabil und ausgereift und andererseits kann man sie auch für weitere Bluetoothgeräte fast immer konfliktfrei verwenden. Unsere folgenden Tests und Anleitungen basieren deshalb alle auf einer Verbindung über Bluesoleil 6.... Die kostenlose Testversion von Bluesoleil 6 reicht dafür völlig aus. ...Die Software kann direkt von der Herstellerseite geladen werden...
Dazu folgt sogar noch ein Downloadlink.

Manche Dinge und Produktnamen ergeben nun mal in der Übersetzung keinen Sinn. Oder starten Sie früh ihr Fenster Xanthippe Paula von Winzigweich, lesen danach gemütlich im Ausguck Ihre persönliche elektronische Post und ärgern sich wie immer über geschmackloses Frühstücksformfleisch? Bluesoleil ist und bleibt nun mal ein Eigenname einer Software, da kann der Autor auch nichts dran ändern. Und der Begriff Stack ist nicht schlimmer als Call-Center. Man kann auch nicht Blauzahnstapel schreiben - diesen Begriff werden Sie nicht mal bei Google finden.

Man kann bestrebt sein, wie man will, bestimmte Sachen lassen sich nicht so einfach mit einer deutschen Entsprechung ersetzen. Wer sich für Technik interessiert, dem sollte der Erwerb von etwas Grundlagenwissen sicher keine Hürde darstellen, ich bin auch nur Autodidakt. Und wem die Technik und ein klein wenig Englisch schnuppe sind und der sich lieber an den fertig gedeckten Tisch setzt, dem sei emotionslos eine andere Lektüre empfohlen. Oder stürmen Sie in ein Auto-Forum und verlangen die exakte Erklärung des Verbrennungsmotors als Einleitung für jeden Post über irgendeine Modifikation am tiefer gelegten Golf?

Übrigens:
Matschen Sie mir ruhig eins vor die Birme. Toms Eisenwaren(laden) wirds überleben. Ich auch.

Anonymer Nutzer 20/05/2009 07:59
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Hihi ! :D
Ich bin hauptberuflich Übersetzer und ärgere mich auch immer wieder über die starke Verbreitung der doch recht primitiven Sprache Englisch; ich arbeite seit vielen Jahren damit (Chefübersetzer verschiedener internationaler Agenturen mit Kunden wie IBM, Samsung, Philips, usw.) und kann mir ein Urteil durchaus erlauben. ;)

Aber hier kann ich dem Autor nur beipflichten: Eigennamen (wie "BlueSoleil") DÜRFEN nicht übersetzt werden - aus einem "Herrn Jäger" wird auch in einer Übersetzung kein "Mr Hunter", der Begriff "Bluetooth-Stack" IST bereits eingedeutsch; durch den Bindestrich. "Bluetooth" ist der Eigenname einer Technologie, "Stack" ist ein IT-Ausdruck, der in diesem Kontext eine von "Stapel" leicht abweichende, ergänzende Bedeutung hat.
Herr "FormatC" - wenn Sie sich schon einen ENGLISCHEN Namen geben (Sie nennen sich ja nicht "Laufwerk-C-Formatierung"), sollten Sie wenigstens fein stille schweigen: Denn das, was Sie kritisieren, ist kein allgemeines Verständnisproblem, das durch übermäßige Englischnutzung verursacht wird - es ist lediglich IHR mangelndes Wissen, das auch durch "Vor-die-Birne-matschen" nicht behoben würde, sofern Sie nicht Ihre eigene Birne dazu heranzögen, was mir durchaus empfehlenswert erscheint. ;)

FormatC 20/05/2009 10:40
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Lieber Gast J,

vielleicht sollte man fairerweise dann auch zwischen einer Sprache (und der Verwendung derselben in einem Artikel) und einem Nicknamen unterscheiden? Letzteren verwende ich im Übrigen gleichermaßen für Publikationen und Software/Cheats im englisch-, deutsch und russischsprachigen Bereich. Es handelt sich völlig unkompliziert um einen schlichten Eigennamen, der letztendlich auf einem Kommandozeilen-Befehl basiert, welcher wiederum selbst auf einem normalen festlandchinesischen DOS-Rechner der gleiche sein sollte, wie auf dem 486er bei Liselotte Müller in Hintertupfingen. Als Übersetzer sollten Sie eigentlich über die Entstehung/Verwendung von Nicks und deren Eigendynamik Bescheid wissen.

Sie pflichten einerseits dem Autor (mir) zu, und unterstellen dann FormatC (mir) mangelndes Wissen? Ich weiß zwar nicht, was man Ihnen heute früh heimlich in den Kaffee gekippt hat, aber mich würde schon mal interessieren, wie Sie mir diesen Widerspruch erklären. Ich schreibe seit über 10 Jahren Hilfen, Bedienungsanleitungen und technische Dokumentationen. Dabei bin ich mir des ständigen Spagats zwischen möglicher und unzweckmäßiger Eindeutschung technischer Begriffe durchaus bewusst. In jedem Fall ist für mich stets die angepeilte Zielgruppe der Maßstab dafür, was wie ersetzt bzw. gegebenenfalls sogar umschrieben werden muss. Wenn ich einen Artikel für eine Computerzeitschrift schreiben würde, die BILD im Namen trägt, dann würde ich sicher so schreiben, wie es unser gemeinsamer Freund SSense gut finden würde. Nur ist TH eben nicht jene geistig-technische Hausfrauenergänzungsnahrung, sondern hat eine völlig andere Zielgruppe. Und es langweilt selbige zu Tode, jedesmal beim Urschleim einsteigen zu müssen oder ständig fünf Seiten Glossar angehängt zu sehen.

Kombinationslistenfeld oder Combo-Box? Optionsauswahlfeld oder Radio-Button, Befehlschaltfläche oder Button? Ich bin stets bemüht, die deutsche Entsprechung zu nutzen, so sie vorhanden ist und nicht wie eine Verballhornung klingt. Und man möge einem Programmierer verzeihen, wenn er Dinge ab und zu dann doch mal so nennt, wie sie weltweit nun mal genannt werden. Und wenn es der eigene Nick ist. Sie sollten nicht andere Leute per se für dumm klassifizieren, nur weil Sie deren Background nicht kennen.

Zitat :"FormatC" - wenn Sie sich schon einen ENGLISCHEN Namen geben (Sie nennen sich ja nicht "Laufwerk-C-Formatierung" ),
Von einem professionellen Übersetzer hätte ich etwas mehr Sprachgefühl erwartet. Da es sich um einen (allgemein gebräuchlichen) Befehl handelt, müsste man es exakterweise mit "Formatiere Laufwerk C(!)" übersetzen. Wobei weder der Befehl format, noch das deutsche Substantiv Formatierung überhaupt englischen Ursprungs sind. Der liegt wohl eher beim lateinischen forma. Das nennt man dann gern auch Lehnwörter.

Es ist fast 15 Jahre her, da hat eine große und global agierende Softwarefirma mit sehr viel Aufwand (und Kosten) versucht, eine objektorientierte Programmiersprache zum Großteil zu lokalisieren. Von der Objektbezeichnung bis hin zur Dokumentation. Sie ist damit grandios gescheitert. Wenn Sie es schaffen, eine medizinische Fachdokumentation in durchgängigem Klartext-Deutsch zu präsentieren, dann dürfen Sie mir gern eins an die Birne matschen. Bis dahin den Ball bitte etwas flacher halten.

Anonymer Nutzer 13/07/2009 15:50
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http://www.amazon.de/gp/product/B0 [...] d_i=301128

gug ma da könnt ihr euch eure bauanleitung sparen sonst sau cool man

FormatC 14/07/2009 17:23
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Der Witz war ja, dass man es für schlappe 5 Euro selbst hinbekommt. Und zwei getestete Leisten von der Reichweite her einfach durchgefallen sind..
Ansonsten danke für die Blumen ;)

triplesix 20/08/2009 16:11
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@FormatC:

Du, ich glaube die Kritik vom "Anonymer Nutzer 20/05/2009 07:59" war nicht für Dich bestimmt, sondern für "Ssense" gedacht. Zumindest liest es sich so.....er dachte wahrscheinlich, das der Nick darunter zum Posting gehört. ;-)

Mein Senf dazu: Ssense... anstatt Leuten was vor die Birne zu matschen, sollten Sie sich um ihre ´Matschbirne´ kümmern.

@FormatC: Sehr guter Bericht! Verständlich...mit Direktlinks zur Software... du müsstest schon vorbei kommen, und es persönlich Installieren, damit es noch besser ist *lach*

Und Außerdem: Trotz vermeintliches Missverständnis zwischen "Anonym" und Dir.... Sauber zur Wehr gesetzt. Hat Spaß gemacht, das zu lesen.

....geschmackloses Frühstücksformfleisch.... *grins*

Danke, und LG

sagt: TripleSix

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