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Multitouch-Display von Albatron
Nächste NewsMultitouch-Technik gilt als zukunftsträchtig: Bill Gates hat auf der D6-Konferenz ein solches Display präsentiert — und kein üppiges Feedback geerntet. Albatron hingegen hat uns mit seinem Multitouch-Display auf der Computex stark beeindruckt.
Aufgrund der Fülle an herkömmlichen Produkten auf der Computex ist die Gefahr recht groß, wirklich aufregende Produkte der Messe schlicht zu übersehen. Erst am zweiten Messetag haben wir am Albatron-Stand eines der wohl bemerkenswertesten Produkte entdeckt. Wer an LC-Displays denkt, dem kommt der Grafikkarten- und Mainboard-Hersteller wohl kaum in den Sinn. Dabei öffnen die Albatron-LCDs die Tür zu einer völlig neuen Interaktivität mit PCs.
Stellen Sie sich einfach das Display des iPhones im Großformat vor, es funktioniert auf die gleiche Weise. Albatron hat auf beiden Seiten des Panels Sensoren integriert. Robert Doncevski, Sales Director bei Albatron, und hat es uns vorgeführt. Soweit wir das derzeit beurteilen können, wird die Bedienung eines Betriebssystems damit zur Cabrio-Fahrt in einer lauen Sommernacht: Zum Starten und Beenden von Anwendungen benötigt man nur zwei Finger. Die Albatron-Technik arbeitet weitaus besser, als zunächst erwartet — und deutlich komfortabler als der Multitouch-Screen, den Bill Gates für Windows 7 kürzlich gezeigt hat. Auf dem Albatron-Display beispielsweise mit Google Earth herumzuspielen, macht unglaublich viel Spaß.
Albatron packt die Technik in einen 22-Zöller mit einer Auflösung von 1680 x 1050 Bildpunkten. Laut Doncevski leidet die Multitouch-Technologie nicht unter der Größe der Displays: Für 24 Zoll und größer wird einfach ein dritter Sensor am oberen Rand des Displays angebracht. Fertig.
Um vorauszusehen, dass dieses Display bei der Markteinführung von Windows 7 zum absoluten Renner avancieren wird, muss man nicht Hellsehen können. Derzeit funktioniert das Display mit Windows XP, als Standard-Betriebssystem dient allerdings Vista. Hinsichtlich Preis und Verfügbarkeit machte man bei Albatron noch keine Angaben. Einzige Richtschnur: Der Multitouch-Bildschirm soll um die 20 Prozent teurer sein als herkömmliche LC-Displays gleicher Größe.
Unteres Bild: tgdaily.com
Quelle: Tom's Hardware US
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ich halte es für eine nette Spielerei. Vielleicht für Infopunkte in der Stadt oder als zentrales Wohnungs/Heizungs/Temperatursteurungsdingsda Konsole für zuhause, aber welcher Computerbenutzer wird denn auf dauer sich an seinen Schreibtisch setzten und mit den Händen auf seinem Bildschirm rumfuchteln. Das macht man 10 Minuten dann kriegt man lahme Arme zumal man alle Nase das Display abwischen kann und die Steuerung mit den (dicken) Fingern wesentlich unpräziser ist als mit Maus & Co. Es wird sicher ein paar interessante Anwendungsgebiete dafür geben, aber ich denke eher nicht für einen normalen PC-Benutzer
netee spielerei mit dem touchscrenn. doch nur ts find ich scheiße. so eine nette kombination aus tasta und ts ist nicht schlecht ( siehe panasonic toughbook)
Woraus ist der Untergrund auf dem man da mit den Fingern rumschmiert? Glas? Was anderes? Ich würde das Ding gern nach zumindest ein paar Wochen von Fettfingern befreien können, ohne irgendetwas dauerhaft ins Display zu ätzen...
Vielleicht sollten wir hier über kurz oder lang eh umdenken: Wenn man sich Bildschirma auf Basis von OLEDs anschaut, welche dann in mehr oder weniger naher Zukunft auch in großen Größen erwschwinglich sein werden, gehen sicher nicht mehr viele Jahre ins Land, bis auch diese dann bequem und zu angenehmen Kosten über das (ich nenne es bewusst nicht "tochen") Berühren steuerbar sind. Dann steht der Bildschirm wahrscheinlich gar nicht mehr direkt vor uns und wir tippen auf einem Ding dazwischen rum, sondern haben nur noch eine mehr oder weniger große "Matte" vor uns liegen auf der wir rumfuchteln... Gut, von den wohl aufkommenden Nackenschmerzen mal abgesehen, für mich ist eher DAS die Zukunft und heutige Entwicklungen weitergedacht...