Windows 7: Zurückhaltung bei Unternehmen

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17:40 - 14. April 2009 von Thomas Kretschmann

Microsofts nächstem Betriebssystem sagen Marktforscher in Firmen einen zähen Start voraus. Über 80 Prozent aller Teilnehmer einer Umfrage werden es nicht vor 2011 installieren.

Wie Informationweek berichtet, werden nur die wenigsten Unternehmen Windows 7 innerhalb des ersten Jahres nach dessen Marktstart einsetzen. Dies geht aus einer Umfrage der Marktforscher von Dimensional Research hervor. Befragt wurden laut Dimensional 1100 Firmen.

Demnach geben 83 Prozent der Umfrageteilnehmer an, dass sie nicht vor dem Jahr 2011 auf Windows 7 umsteigen werden. »Schlechte Erfahrungen mit Vista haben zu einem massiven Misstrauen gegenüber Windows 7 geführt«, wird eine Analystin von Dimensional Research zitiert.

Langfristig werden die meisten Unternehmen aber umsteigen. 42 Prozent geben an, dies innerhalb von einem bis zwei Jahren zu tun, 24 Prozent der Befragten lässt sich noch zwei bis drei Jahre Zeit. 17 Prozent der Firmen werden auf alle Fälle mindestens 3 Jahre warten. Nach der Wartezeit sollten die größten Kompatibilitätsprobleme mit Windows 7 und unter Umständen erste Sicherheits-Updates Geschichte sein. Auch zögern die Firmen aus wirtschaftlichen Gründen, da der Umstieg auf ein neues Betriebssystem je nach Unternehmensgröße mehr oder weniger kostspielig ist.

Zwar setzen meisten der befragten Unternehmen momentan noch auf Windows XP. Dass der Support für Windows XP mit dem heutigen Tage endet, ist für die Administratoren kein Problem. 72 Prozent geben an, sich lieber mit einem veralteten Betriebssystem zu befassen, als mit dem Update auf Windows 7.

Quelle: InformationWeek

Kommentare zum Beitrag
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XX-treme 14/04/2009 17:50
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War doch klar, dass sich keine Firma sofort in ein Abenteuer stürzt, allein schon aus diesem im Artikel genannten Grund:

Nach der Wartezeit sollten die größten Kompatibilitätsprobleme mit Windows 7 und unter Umständen erste Sicherheits-Updates Geschichte sein.

Und das hat ja nicht mal was mit Windows 7 direkt zu tun. Könnte man bei jedem anderen (neuen) Betriebssystem auch als News anbringen.

Anonymer Nutzer 14/04/2009 18:20
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wieso schlechte Erfahrungen mit Vista? Gibt doch fast keinen Firmenkunden, der das Upgrade durchgezogen hat ;-)

Asmodis 14/04/2009 18:39
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Ich wüsste keinen Grund warum man bei uns im Betrieb von XP auf Vista oder seven wechseln sollte. Es funktioniert einfach gut so wie es jetzt ist.

JTRch 14/04/2009 18:39
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Schlecht recherchiert bzw. geschrieben. Seit wann ist Consumer Version gleichzusetzen mit den Volumenlizenzen der Firmen? Und deren Support läuft meines Wissens für XP noch bis maximal 2014. Heisst, diese Firmen können gut noch ein paar Jahre warten. Kaum ein IT Chef wird es sich erlauben bei seinem Konzern ein Windows noch am laufen zu haben (bis auf Testrechner in Labor oder speziellen Anwendungen) im produktiven Umfeld, dessen Support abgelaufen ist.

ToXic 14/04/2009 19:13
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Ehrlich gesagt hat mich an der Beta von Windows 7 am meisten gestört, dass es keine klassische Ansicht mehr gibt. Ich könnte mir zwar vorstellen mich auf kurz oder lang an das neue Design zu gewöhnen, wenn ich dann aber an viele ältere Kollegen denke, die froh sind, dass sie mit dem aktuellen System ganz gut arbeiten können... da wird mir schon ein wenig mulmig.
Ich nutze privat Vista... aber in der klassischen Ansicht... Aero war nur für knapp zwei Stunden schön... dann war der Aha-Effekt aber doch recht groß, dass mein Rechner sich mit der klassichen Ansicht doch deutlich reaktionsfreudiger anfühlte... kann evtl. nur meine subjektive Meinung sein aber egal. Ich will einfach nur ein stabiles, flottes und gut zu bedienendes OS haben... den ganzen bunten Firlefanz brauch ich dabei ehrlich gesagt nicht. Außerdem fahr ich zur Zeit sehr gut mit Vista.

Anonymer Nutzer 14/04/2009 20:04
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@ToXic

Live it or leave it....

wenn Mitarbeiter schon so eine Lapalie wie einen GUI - Wechsel am OS nicht bewältigen, was will man denn sonst noch an Leistung und Flexibilität erwarten können... normalerweise müssen die die Anmeldung bewältigen, und einen Doppelklick auf die angebotenen Programmverknüpfungen... also hat sich seit Win95/NT bis W7 nichts verändert... wer sich jetzt im Anblick der erhöhten Farbpracht die Haare rauft und den Support anruft, den sollte man zu Wohle der Firma gegen ein jüngeres und anpassungsfähigeres Modell auswechseln!

Voyager 14/04/2009 21:23
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http://www.vistablog.at/stories/37765/

Einfach mal lesen und drüber nachdenken.

flashtu 15/04/2009 08:46
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Also die Version die wir bekommen haben war unter aller Sau
das erste was passiert ist war das unsere Win2003 Server das ach so tolle Win 7 mal ganz ausgesperrt haben und im Log stand drin das ein
unbekanntes schädliches Programm zugriff nehmen wollte.
Naja wenn Microsoft schon das nicht hinbekommt wer weiß was noch alles bei uns ist das erstmal vom Tisch bis 2010.

f1delity 15/04/2009 12:53
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Ist ja schließlich immernoch offiziel Beta, also nicht zu viel erwarten ;)

Das die Unternehmen mal wieder nicht Early-Adopter sind ist doch völlig normal, dazu braucht man keine überbezahlten Analysten oder sonst wen.

Wären damals beim Vista-Release nicht nur Hypemeldung über kleine Probleme gekommen und diese immer weiter gehyped, wäre der Ruf auch nicht so schlecht.

Für den Wechsel von XP auf Vista oder Seven sehe ich im Unternehmensbereich keinen Vorteil, alles was die Unternehmen/Behörden nutzen läuft auf XP relativ stabil, wozu also ein neues OS nutzen, wenn nicht die Kompatibilität zu den teilweise steinalten Programmen gegeben ist.

aconst 15/04/2009 13:33
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Die Sache ist so:
ich sehe kein Grund auf Win7 umzusteigen: die meisten Firmen-PC benutzen Office, Browsers und spezifische Software:
1. in Office ist total egal ob die Desktop-Effekte halb-transparent sind - man muss nämlich ordentlich "Papier" erzeugen und zwar schnell - da kann man auch Win98 benutzen.
2. Die meinsten Intranet-Anwendungen und -Skripts sind für Internet Explorer entwickelt wobei ich dieser Hinsicht keine Unterschied zwischen WinXP und Win7 sehen kann. Die anderen die vielleicht Opera oder Firefox benutzen sind sogar weniger betriebsystem-abhängig und deswegen ist es auch in diesem Fall völlig egal was für ein Windows benutzt wird.
3. Die spezifische Programme fünktionieren ok mit WinXP in aktueller Konfiguration. Solche Software auf Win7 umzusiedeln könnte in die Hose gehen was nicht erwünscht ist oder müssen erstmal aktualisiert werden was noch zusätzliche Kosten bedeutet. Ergo: never change a running system

Ich kenne sehr viele Apparaten die sehr gut sind und von Rechner mit Win3.1 oder sogar DOS gesteuert sind
- es gibt keine andere Treiber für diese Geräte
- die Geräte funktionieren prima mit sehr guten Ergebnissen
- die Rechner laufen stabil
- man Braucht keine Updates weil die nicht ans Netz angeschlossen sind
- neue Geräte kommen nicht in Frage (100 000 Euro/Stück)

Last but not least, so wie ich hier gelesen habe, hält der WinXP Support für Firmen noch bis 2014 und bis 2014 werden bestimt noch 2-3 Windows Versionen auf dem Markt gebracht werden.

Dann wieso in den nächsten Jahren auf Vista/Seven umsteigen???

zurplfoo 15/04/2009 14:30
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MS hat mal angekündigt gehabt, dass Win soll jetzt in Abständen von zwei Jahren erscheinen. Also 2-3 Jahre warten bis man auf Win7 umsteigt, ist wie auf release von Vista warten bis man sich XP installiert.

Nur weil Support bis 2014 geht, heißt es noch lange nicht, dass XP bis dahin auch erhälltlich ist. Downgrade ist bis zum April 2010 erlaubt, dann bekommt man nur eine Kiste mir Win7. Das OS wird aufgezwungen und basta, wer nicht von Win auf Win umsteigen mag, der hat die Wahl Apple oder Linux. Was für ca 90% aller Unternehmen nicht in die Tüte kommt.
Wenn es nach den Unternehmen gehen würde, dann ein stabiles Win95 mit IE6 und Office wäre das höhste der Gefühle. Wie die Angestellten sich da durchquälen müssen auch auch die Entwickler (Software, Web, ...)
das juckt das Management nicht die Bohne.
Eine Umstellung des OS ist immer eine Kostenfrage. Denn nicht nur Lizenzen kosten Geld, sondern auch die Arbeit an den Systemen. Wenn einer patzt, dann kommt vielleicht auch noch Betriebsausfall dazu.

Aber dann kommt endlich IE6 und WinNT4-Server weg! Bahn frei für Fortschritt...

so far...

Anonymer Nutzer 19/04/2009 23:57
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also alle 10 jahre auf ein neues OS umzusteigen wird wohl nicht zu viel verlangt sein oder?

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