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Windows 7: Kein Upgrade von Vista möglich

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17:20 - 24. Juni 2009 von Thomas Kretschmann

Die Auflage der EU-Kommission, Windows 7 ohne Browser anzubieten, hat einen unangenehmen Nebeneffekt: Für ein Upgrade von Vista auf Windows 7 ist eine komplette Neuinstallation nötig.

TechArp berichtet von einem Schriftstück, das Microsoft an seine OEM-Partner verteilt hat. Daraus geht hervor, dass zumindest in Europa ein direktes Update von Windows Vista auf Windows 7 – mit Erhalt aller Programme und Einstellungen – nicht möglich sein wird.

Microsoft wird Europa-weit Windows 7 als so genannte »E«- und »N«-Version anbieten: Bei ersterer fehlt der Internet Explorer, bei der N-Variante fehlt zudem der Mediaplayer (siehe »Zwei Windows-7-Versionen für Europa«). Diese beschnittenen Betriebssysteme unterscheiden sich in ihrer Funktionalität derart von einem voll ausgestatteten Windows Vista, so dass ein komfortables Upgrade nicht funktioniert. Nötig ist deshalb eine komplette Neuinstallation; auch dann, wenn OEM-Lieferanten ihren Vista-Systemen ein Windows-7-Medium beilegen. Was zu tun ist, damit bei einem solchen Umstieg keine Daten verloren gehen, darüber will Microsoft auf seiner Windows-Site mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung informieren. Bislang ist die Seite aber noch offline.

Die künftigen Verpackungen von Windows 7Unterdessen hat Microsoft die Verpackungen von Windows 7 vorgestellt. Im Windows-Team-Blog zeigt Brandon LeBlanc das Design der Home-, Professional- und Ultimate-Version. Der Hersteller orientiert sich am Design der Windows-Vista- und Office-Verpackungen, allerdings bestehen die Windows-7-Hüllen aus weniger Plastik.

Quelle: TechArp

Kommentare zum Beitrag
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Anonymer Nutzer 24/06/2009 17:38
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-0+

Tja... dank dem europäischen "Wir müssen alles regeln"-Wahn, kann man also gleich mal seine Kiste neu bügeln und darf nach dem Installieren auch erst noch weiter Hand anlegen, damit alles funktioniert... Von wegen Out-of-the-box, ready to use and full experience...

Und was sagen PC-Hersteller ihren Kunden, falls kein Browser drauf ist? laden Sie sich den doch einfach per FTP-Kommandozeile mit get runter... Oder werden dann wieder a la AOL hübsche CDs mit diversen Browserchen verteilt. Dann geht das geklage gegen Hersteller XY los, weil seiner CD einfach mal der Safari oder Firefox fehlt...

Zudem ist mal wieder nur Europa gearscht, weil man ein vollwertiges OS überall, nur eben in der tollen EU nicht bekommt... bin ja mal gespannt, wieviele sich dann eine amerikanische Version mit MUI ziehen werden...
Dürfte Microsoft auch nicht wirklich begeistern...

SEHR kundenfreundlich!

Und nun verdonnern wir am besten auch noch Apple, dass sie ihren Safari und Quicktime auch nicht mehr mit macOSX bundlen dürfen, weil das ja den Wettbewerb verzerrt!

Juchuu Ich liebe den europäischen, geistigen Brüsseler Dünnschiss!

Ich frage mich, ob es nicht einfach gereicht hätte, beim Setup nachzufragen, ob der User mit IE oder einem alternativen Browser ins Web möchte... so hätten die, die IE gern nutzen möchten, einfach "Ja" gesagt und gut und alle anderen, die FF, Opera und Co. nutzen wollen, hätten dann noch mit einem rudimentären Pre-Setup-Webbrowser die Möglichkeit gehabt, nen Browser zu ziehen...

Naja, aber die Blitzbirnen in Brüssel denken eben nicht mit, Hauptsache es ist mal schnell geklagt...

Am besten sendet jeder mal eine Stundenrechnung an Brüssel für Ausfallzeiten durch umständliche Aufwertung des OS... dann dürften diese Saftnasen in Brüssel sowas das letzte Mal gemacht haben...

KatSeiko 24/06/2009 18:05
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-0+

Und was mache ich, wenn ich Windows Seven MIT Browser haben will?

Dodger 24/06/2009 18:12
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-0+

Ausserhalb der Eu kaufen :/

mooep 24/06/2009 18:41
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-0+

Toreolis :
[...]
Juchuu Ich liebe den europäischen, geistigen Brüsseler Dünnschiss!Ich frage mich, ob es nicht einfach gereicht hätte, beim Setup nachzufragen, ob der User mit IE oder einem alternativen Browser ins Web möchte... [...]


Ja, und gerade daran ist wer schuld, die EU?
Das was Microsoft jetzt macht ist eine reine Trotzreaktion. Das ist von keinem gewollt und keinem ist damit geholfen, aber die EU ist daran ganz sicher nicht schuld.

Ich finde den Weg ebenfalls bedauernswert, für mich aber nicht drastisch. Zumindest ist der IE jetzt entfernbar, das ist das positive Fazit für mich.

svD4 24/06/2009 18:56
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-2+

"Die Auflage der EU-Kommission, Windows 7 ohne Browser anzubieten, hat einen unangenehmen Nebeneffekt: Für ein Upgrade von Vista auf Windows 7 ist eine komplette Neuinstallation nötig."
@THG: Das war keine Auflage der EU, sondern eine Idee Microsofts. Nehmt nicht teil an der EU-Hetze!

robbi82 24/06/2009 19:37
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-0+

Eine gute Idee Microsofts - Kundenunfreundlich, aber gut.

Gudi 24/06/2009 20:10
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-11+

Ich würde bei einem Betriebssystemwechsel das System sowieso immer neu aufsetzen. Alles andere sorgt über kurz oder lang eh für Ärger.

choppx 24/06/2009 20:37
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-1+

Der IE lässt sich bestimmt über das Windows Update (seit Vista eigenständiges Programm) herunterladen, da wichtige IE Elemente (bis auf den Browser an sich) dennoch vorhanden ist.

Ansonsten lässt sich das BS immer noch parallel installieren, Vista und Seven vertragen sich hierfür sogar außerordentlich gut ;)

seberlin 24/06/2009 23:46
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-1+

Heutzutage kauft doch niemand mehr nen Update! SB bekommt man überall auch ohne Rechner und ist günstiger als die Update-Version. Und wie schon erwähnt ist Neuinstallation auch nie verkehrt..

seeigel 25/06/2009 07:17
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-0+

mooep schrieb :

Ja, und gerade daran Ich finde den Weg ebenfalls bedauernswert, für mich aber nicht drastisch. Zumindest ist der IE jetzt entfernbar, das ist das positive Fazit für mich.


Ich finde es es bedauernswert das MS den IE nicht mit Stumpf und Stiel entfernt hat. Dann würdest du nicht mehr jubeln das er entfernbar ist .
So wie es beabsichtigt ist, ist er zuerst nicht vorhanden . Wer meint ihn installieren zu müssen soll gefälligst mit ihm im System leben.
Wenn derjenige glaubt den IE nach download von Opera ,Safari ,FF .... entfernen zu müssen , dem würde es wohl geschehen wenn sich der IE kp deinstallieren würde , mit allen Komponenten die seither den IE ausmachten.

iquit 25/06/2009 08:51
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-0+

So langsam glaube ich, dass MS die ganze Geschichte incognito selbst ins Spiel gebracht hat, damit sie kein "günstigeres" Update rausbringen müssen, wie es damals bei Win 95/98 war. Gut, es war zwar damals nicht so toll erst mit 10 Disketten Win 3.11 zu installieren und dann eine CD nach der anderen einzuwerfen, aber so nehmen sie wieder mehr Geld ein.
Es kann ja schließlich nicht so schwierig sein, wenn bei der Installation von 7 der IE deinstalliert wird. Das macht ja jedes Browserupdate schließlich auch, bzw so gut wie jedes Programm und da diese Dateistummel eh erhalten bleiben, ist das doch echt ein wenig lächerlich.

mz3c 25/06/2009 09:27
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-0+

Microsoft tut sich mich dieser Einstellung kein Gefallen. Jeder der bei Mac OSX schonmal ein Upgrade gemacht hat weiß wie angenehm/einfach das sein kann. Einfach archivieren und installieren wählen, eine Stunde später hat man ein frisches OS und trotzdem alle alten Einstellungen, Programme etc. Da macht arbeiten Spaß! Oder ein Systemwechsel: Mein neues Macbook Pro war nach 90 Minuten einsatzbereit, einfach das Time Machine Backup abstecken und warten bis alles kopiert ist. Sowas ist bei Windows immer eine Qual, erst recht, wenn das Upgrade jetzt wegfällt!

I-LoVeRaP 25/06/2009 10:12
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--1+

hmm.....das Upgrad geht aufjedenfall, wenn auch sehr umständlich für MS.
Ja ich schließe mich der EU-Hetze an, die EU hat uns viele gebracht und unser aufjedenfall weitergebracht, aber macht zurzeit auch sehr viel kaputt, das sie sich in Gebiete einmischt, die sie nichts angehen.
MS hätte es besser machen können, aber wenn ich mich in die Lage von MS versetze, wär ich auch angepisst. Und dann will man es natürlich er EU heimzahlen, indem die KUnden drunterleiden und ein Hass auf die EU bekommen, das ist wieder die Sache die ich nicht gut finde.
Aber im allgemeinen, hätte sich die EU nicht eingemischt, wär alles glatt gelaufen, denk ich mal.

oem111 25/06/2009 10:41
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--2+

Die Kunden die sauer auf die EU sind haben aber auch nichts alles mitbekommen.

Schließlich war es die Auflage eine Auswahl an Browsern bereitzustellen.

So weit ich weiss direkt bei der Installation. Also quasi mit dem Dialog welchen Browser darf ich ihnen Installieren
a IE
b FF
c Chrome
d...

Es hieß nirgendwo entferne IE


Allerdings hat MS bemerkt, dass sie durch das entfernen des IE die konkurrenzprodukte gar nicht anbieten brauchen.


Also entfernt MS den IE und sagt sich das war es für uns.

Aber soweit ich weiss prüft die EU auch dieses Vorgehen nocheinmal


Die Leute die sich jetzt aufregen benutzen entweder sowieso den IE,
oder verfolgen nicht ganz die Infos.

Und soschwrr ist das nun auch wieder nicht ohne Update - wer benutzt das überhaupt.

Ne SystemBuilder version ist billiger.

In der heutigen Zeit hat doch jeder nen USB-Stick und/oder ne Externe HDD

Ich habe IMMER die wichtigsten SETUP-Dateien abgesichert.
Also starten wir das einfach mal davon.

Die PC-Hersteller wie Acer HP etc werden es sowieso schon einrichten das die Laien damit kein Problem haben.

Was ist den jetzt eigentlich mit dem Upgrade Programm von MS das anlaufen sollte vonwegen beim NEUKAUF eines PCs mit Vista gibts Windows 7 oben drauf?

Also hört auf rum zu heulen/flamen sondern informiert euch.

offtopic:
Das könnte ganz Deutschland auch nicht schaden wenn sich die Bürger informieren. Ich sach nur Zensursula und StasiSchäuble


So das wars von mir







M1n1m3 25/06/2009 10:42
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-2+

das ist so lächerlich!
wegen sonem unwichtigen browser streit auf eine so wichtige funktion verzichten zu müssen.
das wird europäischen firmen überhaupt nicht gefallen.
die eu spinnt!

Rach78 25/06/2009 11:18
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-1+

Zitat :So weit ich weiss direkt bei der Installation. Also quasi mit dem Dialog welchen Browser darf ich ihnen Installieren
a IE
b FF
c Chrome
d...

Es hieß nirgendwo entferne IE


Allerdings hat MS bemerkt, dass sie durch das entfernen des IE die konkurrenzprodukte gar nicht anbieten brauchen.


Was soll MS auch Konkurrenzprodukte mit auf die eigene SetupCD/DVD bringen?

Welche auch nicht monopol Firma würde denn sowas machen "Guckt mal hier könnt ihr unsere Software nutzen, aber schaut auch mal bei der Konkurrenz die haben auch ganz tolle Sachen"

Und die paar Byte die der IE braucht auch wenn er nicht genutzt wird bringen heutzutage auch keinen mehr um, aber einige scheinen schon Komplexe zu bekommen, wenn sie wissen "da sind noch IE dateien auf meinem PC"

Und wenn ihr euch über den Browser aufregt, dann auch über die ganzen anderen tools, die einfach mit installiert werden, vielleicht gibt es irgendwo auch einen auf der Welt der nicht den Windowseigenen Taschenrechner nutzen möchte, wo kann dieser denn bei der Installation einen anderen auswählen?? Oder die Bildschirmlupe, verzerrt es hier nicht den Wettbewerb für andere Unternehmen die vielleicht auch ein derartiges Produkt verkaufen möchten?? Vielleicht möchte irgendwer auch noch nen anderen Dateibrowser benutzen.

Aber bei Linux ist es immer gaannnz toll wenn alles bereits installiert ist, hat man ja Arbeit gespart.

Denkt doch mal nach Leute!

P.S.: Ich nutze sowohl IE als auch Firefox, weil es bei BEIDEN Produkten hin und wieder mal vorkommt dass sie bei bestimmten Seiten zicken machen....

Rach78 25/06/2009 11:24
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--1+

btw hört man immer die Linuxanhänger MS schlecht reden. Bei den "Windowsanhänger" hört man die Meinung über Linux vielleicht einmal, aber net ständig....
Generell fragt mich sich ob so mancher Linuxnutzer nicht die meiste Zeit des Tages damit verbringt andere Leute "bekehren" zu wollen und darüber nachzudenken wie scheiße alles ist wo MS draufsteht und dies auch allen mitzuteilen ganz egal ob diese es wissen wollen oder nicht.

Master Snowman 25/06/2009 11:29
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-0+

diese mitteilung bestätigt, dass der Mediaplayer und der IE so fest ins betriebsystem integriert ist, dass es neu installiert werden muss. wären diese programme nicht so ins betriebssystem verwurzelt, könnte man's. ...aber es stellt sich nach wie vor die frage: wieso tun die das?!?

iquit 25/06/2009 11:36
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-1+

Zitat :Generell fragt mich sich ob so mancher Linuxnutzer nicht die meiste Zeit des Tages damit verbringt andere Leute "bekehren" zu wollen und darüber nachzudenken wie scheiße alles ist wo MS draufsteht und dies auch allen mitzuteilen ganz egal ob diese es wissen wollen oder nicht.


Ich dachte immer, dass nur die MacUser immer alle bekehren wollen. Gut, Linux und Mac sind sich ähnlich, bzw basieren aufeinander, aber dennoch. Also ich hab auf der Arbeit nur Linux, aber meinen Mac würde ich trotzdem nicht hergeben und nen PC zum zocken kann auch nicht schaden....

Jokerman 25/06/2009 13:28
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-1+

Vieleicht hilft es ja, die Sache mal so zu sehen:

MS ist Hersteller von einem Betriebssystem als auch von Anwendersoftware.

Als reiner Betriebssystemanbieter wäre es das natürlichste der Welt, dass alles dafür getan würde, damit Drittanbietern die Vermarktung ihrer Produkte so einfach wie möglich fällt. Auch das Auswahlmenu für den Browsers währe unter diesen Umständen wohl das geringste Problem. Über das Interesse an ihrem System würde der Hersteller sich sogar freuen.

Das Problem beginnt aber dort, wo der Systemanbieter sich in die Reihe der Produktivanbieter eingliedert. Denn das Überleben jener hängt plötzlich vom guten Willen des Systemherstellers ab. Denn wenn dieser es darauf anlegt weil er selber eine Alternative anbieten kann, hat die Drittsoftware keine Chance, insbesondere dann nicht, wenn das Betriebssystem monopolistisch fast den gesamten Markt beherrscht. Natürlich kann der Monopolist auch eine besser Alternative mit Gewalt vom Markt verdrängen.

Und wenn sich die amerikanische und europäische Rechtsprechung nicht schon vor Jahren dieser Problematik angenommen hätte, hätten wir jetzt weder FF noch viele andere nützliche Anwendungen.

Es können sich einige wohl nicht mehr daran erinnern, aber es gab mal Zeiten in denen fast jeder Hersteller der sich auf irgendeine Weise mit MS einließ, schon nach kurzer Zeit finanziell oder juristisch ruiniert war bzw. von MS geschluckt wurde. Was die EU will, ist es, allen Anbietern die gleichen Chancen einzuräumen. MS kann sich immer auf seine Position als OS Hersteller zurückziehen und verdient dabei gutes Geld. Die andern können das nicht, die sind dann Pleite.

Grundsätzlich ist der Betrieb eines OS Monopols eine verantwortungsvolle Aufgabe, von der die Existenz vieler Menschen abhängt. MS profitiert ohnehin schon doppelt von seiner Position, gibt sich aber immer noch nicht zufrieden, und erzwingt noch Vorteile für die eigenen Drittanwendungen.

Ich kann mich dem Anliegen der EU nur anschließen. Als OS Hersteller ist das Auswahlmenu sowohl für MS, für die Browserentwickler als auch für den Anwender eine feine Sache. Der einzige der sich daran stört ist MS als Browseranbieter. Und von letzterem Maßlosigkeit sollte man nicht die Softwarewelt abhängig machen.

Hoffentlich setzt die EU auch das Auswahlmenu durch.

mieleman 25/06/2009 13:36
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-1+

Es hat wenig mit der EU selbst zu tun, ausser, das die sich vor den Karren einiger Unternehmen spannen lassen. Die Beweggründe der EU hier mitzumachen, könnten sein, dass sie versuchen darüber an Geldmittel zu kommen. Vergleichen könnte man das mit einem "Falschparker", der mit einem Rad ganz leicht den Randstein berührt und man ihm deswegen eine Ordnungswidrigkeit vorwirft (Parken auf dem Gehweg). Also recht stark überzogen die ganze Sache. Die Verpflichtung eine Browser-CD mit in den Umschlag zu packen, wäre wesentlich einfacher gewesen, als hier eine Milliardenstrafe und Restriktionen zu verteilen. Jedes Unternehmen würde sich massiv drangsaliert vorkommen und dies entsprechend quittieren.

Einen derartigen Eingriff in die Entscheidungsfreiheit eines Unternehmens gibt es zB nicht bei Telekom, Bahn, Post und so weiter, die ebenfalls monopolistisch agieren. Hier kommen allenfalls die Regulierungsbehörden keinen Schritt weiter, aber eine Strafe seitens der EU bleibt hier vollkommen aus. ;-)

Lexington 25/06/2009 16:43
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-0+

Ich frage mich ob MS auch mal irgendwas richtig machen kann?
Da ja in einem Win7 weiterhin alle relevanten Bibliotheken des IE enthalten sind braucht doch bei einer UpgradeInstallation nur der Ordner "Internet Explorer" aus dem Programmordner entfernt werden. Und beim WMP siehts ja nicht viel anders aus.
Ich habe hier den Eindruck das MS jetzt etwas schmollt und dem User oder der EU den schwarzen Peter zuschieben will.
Kindische Trotzreaktion.

Lexington 25/06/2009 16:45
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-0+

mieleman :
Es hat wenig mit der EU selbst zu tun, ausser, das die sich vor den Karren einiger Unternehmen spannen lassen. Die Beweggründe der EU hier mitzumachen, könnten sein, dass sie versuchen darüber an Geldmittel zu kommen. Vergleichen könnte man das mit einem "Falschparker", der mit einem Rad ganz leicht den Randstein berührt und man ihm deswegen eine Ordnungswidrigkeit vorwirft (Parken auf dem Gehweg). Also recht stark überzogen die ganze Sache. Die Verpflichtung eine Browser-CD mit in den Umschlag zu packen, wäre wesentlich einfacher gewesen, als hier eine Milliardenstrafe und Restriktionen zu verteilen. Jedes Unternehmen würde sich massiv drangsaliert vorkommen und dies entsprechend quittieren.Einen derartigen Eingriff in die Entscheidungsfreiheit eines Unternehmens gibt es zB nicht bei Telekom, Bahn, Post und so weiter, die ebenfalls monopolistisch agieren. Hier kommen allenfalls die Regulierungsbehörden keinen Schritt weiter, aber eine Strafe seitens der EU bleibt hier vollkommen aus. ;-)



Mhh..
also ich kann mich durchaus daran erinnern das die Monopolisten von der Telekom verknackt wurden alternativen Anbietern ihr Leitung zu überlassen und auch die Konditionen dafür diktiert bekamen.

Paradise 26/06/2009 06:54
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-0+

Tja würd mir als Mercedes auch nicht sagen lassen ich muss anbieten BMW, Audi oder VW Sitze einzubauen...

aquila 05/10/2009 09:52
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-0+

Ein Upgrade ist schon möglich: http://blog.jonathanheim.de/2009/u [...] -moeglich/

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