Abschließend wollen wir uns noch die effektive Akku-Laufzeit des Dell Latitude D630 Notebooks ansehen. Da wir einige Tests parallel ausgeführt haben, kamen für die Tests auf dieser Seite zwei verschiedene Notebooks zum Einsatz. Die folgenden Tests mit Mobilemark fanden auf einem Latitude D630 mit einem Core 2 Duo T9300 (2,5 GHZ) statt. Dabei handelt es sich um ein Gerät, das Samsung Europa Testern zuschickte – wir haben uns bei diesem Vergleich für die Nutzung des Notebooks entschieden. Dieses Modell verwendet einen 6-Zellen 56 Wh-Akku. Die anderen beiden Tests, Leistungsaufnahme ohne Aktivität und DVD-Wiedergabe, wurden dann auf unserem Dell Latitude D630 durchgeführt; eigentlich das gleiche Notebook, allerdings mit einem Core 2 Duo T9500 CPU (2,6 GHz).

Zur Messung der Akku-Laufzeit unter festgelegten Arbeitslasten bietet sich unter zahlreichen Tools unter anderem Mobilemark an. Der Unterschied bei den Ergebnissen ist unserer Meinung nach gering, da es sich hierbei um eines der effizientesten Business-Notebooks handelt, das es derzeit gibt. Allerdings: Das Samsung 64 GB SSD SATA-2 bietet Ihnen die beste Akku-Laufzeit und hervorragende Anwendungs-Performance (siehe SYSmark 2007-Ergebnisse). Dicht gefolgt von Intel, dessen Produkt bedeutend bessere Leistung bringt, allerdings nicht ganz die gleichen, niedrigen Verbrauchswerte erreicht. Das schnellste Laufwerk mit 7.200 U/Min sorgte für die kürzeste Akku-Laufzeit.

Auf unserem Dell Latitude D630 mit 2,6 GHz haben wir die Verlustleistung gemessen, da unser Storage-Testsystem für diese Art von Test nicht unbedingt eine gute Wahl ist: Moderne SATA-Laufwerke brauchen einen modernen Controller, um im Leerlauf in Niedrigenergie-Betriebsarten wechseln zu können (Low Power Idle). Intel bewältigt diesen Test mit einem hervorragenden Ergebnis: 0,07 W im Ruhezustand sind praktisch nicht mehr nennenswert. Das Produkt von Samsung ist zwar auch sehr effizient, allerdings nehmen die Laufwerke allesamt bedeutend mehr Leistung auf.

Zu guter letzt wollten wir noch mehr über die durchschnittliche Leistungsaufnahme beim Abruf eines bestimmten Datenstroms in Erfahrung bringen. Dazu eignet sich natürlich die Wiedergabe eines DVD-Videos von den Laufwerken hervorragend. Auch hier ist Samsung am effizientesten; allerdings erreicht Intel einen hervorragenden zweiten Platz. Beide Laufwerke nehmen für diesen Datenstrom mindestens die doppelte Leistung auf.
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Moin
Ach, da sind noch weitere Fehler drin (auf Seite 1 ein "es" zuviel, auf einer der folgenden Seiten "Amplicikation", usw.), korrigiert wird hier ja nicht mehr.
Aber die Leistungen des SSDs sind phänomenal. Ok, beim Schreiben sind andere Laufwerke schneller, aber der Lesedurchsatz schießt das eine odere andere RAID0 ab. Jetzt wünsche ich mir davon 3,5" Varianten mit 500GB zu einem vernünftigen Preis und ähnlicher Leistung. Vielleicht kann man den Schreibdurchsatz noch optimieren, dann wäre es das ideale Laufwerk.
seit wann gibt es "blindleistung" bei gleichstrom?
Schätzungsweise ist Leistungsaufnahme im ausgeschaltetem Zustand gemeint.
Was für mich bis jetzt immer gegen die MLC ging, ist ja das die random write Performance total in den Boden ging. Davon hab ich in dem Test nun nichts gefunden, oder hab ich da was übersehen?
... seit dem wir nicht nur L1,L2 und L3 haben, sondern auch L4 und die in Hakenkreuzschaltung geschaltet werden *g*
[quote="pcwelt.de"]Jetzt betritt Intel mit seiner brandneuen X25-M den Markt der SSDs. Das SATA-II-Laufwerk im 2,5-Zoll-Formfaktor bietet 80 GByte Kapazität und kostet 595 US-Dollar – voraussichtlich zirka 450 Euro.[/quote]
Es dauer nicht mehr lange und die Festplatte ist tot !
Ich habe selbst schon seit dem Jahr 1998 mit einer Ramdisk gespielt,
wenn man z.B. Archieve entpackt ist eine mechanische Festplatte einfach das Bottleneck. RAID ist auch keine gute Lösung da es Nachteile hat(Stromverbrauch und Ausfälle). Die heutigen Mehrkernsysteme werden einfach gar nicht ausgelastet, da sie auf die Platten warten müssen !
Meine Güte! Den Bericht kann man sich ja kaum durchlesen!

Erst heißt es:
"Jedenfalls ist der DRAM-Puffer nicht dazu da, um die Performance zu steigern oder NCQ aus Leistungsgründen zu dienen."
Und auf der nächsten Seite dann, daß er eben doch aus Leistungsgründen installiert wurde, was ja auch von vornherein klar war.
Kaum weiter kommt dieser Satzklumpen um die Ecke:
"Dabei handelt sich zwar nicht um das schnellste, allerdings trotzdem eines der schnellsten Flash-SSD-Laufwerke."
Schlechtes und in diesem Fall auch ein komplett unangebrachtes Wortspiel.
", eines der schnellsten Flash-SSD-Laufwerke." hätte vollkommen gereicht. Außerdem ist es wohl schlechter Stil "allerdings" und "trotzdem" gleichzeitig zu verwenden.
Dann werden SSDs plötzlich zum Neutrum: "..., das Samsung 64 GB SSD SATA-2 und das neue X25-M Flash-SSD von Intel entschieden."
Vergleiche:
SDD = Solid State Drive
HDD = Hard Disk Drive
Hmmm... warum sagt der ach-so-kluge Autor dann "das SSD", aber "die HDD" bzw "die Momentus"? Gerade die Endung -us macht doch jedem lateiner deutlich, daß es höchstwahrscheinlich ein Maskulinum sein muß. Dann müsste es "das HDD", "das Laufwerk", "das Festplattenlaufwerk", "die Festplatte" und "der Momentus" lauten. :-P
Also, für uns Deutsche, eine Solid State 'Platte'. (Platte ist bei uns doch nur der Oberbegriff für nicht-optisches Speichermedium. "Laufwerk" ist aus heutiger Sicht ebenso falsch für SSDs, da sich nunmal nichts bewegt.
Wer eisern für "das SSD" einsteht, der muß auch konseqent bleiben:
Dann fordere ich natürlich die konsequente Korrektur aller anderen Artikel, in denen "die HDD" steht. Das müsste dann schließlich auch "das Festplattenlaufwerk", also "das HDD", heißen.
Also bitte "die".
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@trescher:
Wenn die 595USD kosten sollen, dann würde ich mal ehr von 500 bis 550 Euro ausgehen. Wenn wir, wie so häufig, mal wieder die dummen sind, dann konnen die sogar für 600Euro (Listenpreis) zu uns.
Marktpreise sind dann "hüben wie drüben" natürlich niedriger.
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@hpcdragon:
Totgesagte leben länger! Für gorßangelegte Datenspeicherung sehe ich noch immer Festplatten ganz weit vorn. 1,5TB für ~150Euro sind ein Wert, den SSDs noch lange nicht erreichen werden.
Allerdings sind SSDs schon fast überfällig, da gebe ich Dir prinzipiell recht, aber erst jetzt sind sie in dieser Form (groß und schnell) bezahlbar produzierbar.
BTW: Echtes RAID (R steht für REDUNDANT!) schützt vor einfachen Hardwaredefekten. RAID-0 ist nach der tatsächlichen Bedeutung der Abkürzung RAID also überhaupt kein solches.
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So, nachdem ich hier nun meinen Senft zugegeben habe, geh ich pennen und überlege mir, ob ich für mein aufzubauendes RAID-6 fünf oder sechs 1TB Festplatten kaufen werde. Und wenn ich morgen aufstehe und SSDs mit 1TB und vergleichbarer Geschwindigkeit nur noch 120Euro kosten, dann nehme ich SSDs.
Das klingt doch erstmal gar nicht schlecht - wenn Intel jetzt noch die Kinderkrankheiten in den Griff bekommt und das Laufwerk zum derzeitigen Preis eines MLC's anderer Hersteller anbietet ist das sogut wie gekauft..
Die Frage ist doch wohl eher ob man das "1000TB" RAID überhaupt mit etwas "sinnvollem" füllen kann? Für mich reichen 400GB schon aus...
Die andere Überlegung ist doch: Wo geht statistisch eher was kaputt, bei ein oder zwei SSD's oder 5-10 Festplatten ?
Redundante Stromfresser mit einem Gewicht von ein paar Kilogramm werden sich bei dem Trend nach immer kleineren Geräten sicher nicht durchsetzen.
Von der Geräuschkulisse mal ganz abgesehen...
Was mich mal interessieren würde. Muss man aufgrund dieser quasi nicht vorhandenen Zugriffszeiten die SSDs überhauptnoch defragmentieren ?
@DesideriusOne:
Nein, muss man nicht. Sollte man lieber lassen, weil dadurch der Prozess, durch den die Daten gleichmäßig auf der SSD verteilt werden, gestört wird. Somit wird die Lebensdauer wahrscheinlioch sinken.
(@Ghostrider: ja, ich sage DIE SSD und DIE HDD, weil "disc" übersetzt Diskette, Platte o.ä. heißt und somit eindeutig feminin ist. ;-))
wer ausser mir glaubt das ein chip mit 85ns zugriffszeit keinen puffer braucht???
der puffer ist dafür da...wie schon im test erwähnt, das er die schreibvorgänge optimiert.
puffer sammelt kleine schreibvorgänge solange bis ein block voll beschrieben werden kann. clever sag ich nur!
ist mir schon klar... aber so ein block ist sicher nicht größer wie 4096 kb(wegen dem fileformat) und wenn der weit über die hundert mb/s schreibt wäre das doch nur ein flaschenhals?!?
Moin
@MESA69YIN
Du hast es noch nicht ganz verstanden, lies dir nochmal Seite 5 Absatz "Write Aplifications" durch. Das Dateisystem hat damit nichts zu tun.
haltet mich für dumm
aber meiner meinung nach steht da nur dass das die lebenerwartung steigert aber nicht das es den speichervorgang selbst beschleunigt... und selbst das gilt nur für lang gespeicherte daten... der virtuele speicher von windows der so schnell verpufft wie er vollgeschrieben ist würde bei einem faktor 1,1 mit ca. 90% wahrscheinlichkeit sofern nicht beschrieben den selben transistorkreis benutzen und das heißt das ding wird relativ schnell abnutzungserscheinungen zeigen... abgesehen davon können da ja ruhig kreise kaput gehen wenn ein faktor über 2 benutzt werden würde weil dann würde er einfach einen anderen kreis gleichzeitig benutzen und dem dateisystem einen fehlerhaften sektor melden!!!
abgesehen davon wüsst ich gern wieviel bit ein kanal hat???
DHAmoKK
natürlich hat das dateisystem was mit der lese-schreibgeschwindigkeit zutun!!! oder formatierst du deine platten alle auf fat???
hi,
im abschnitt "13 - Performance pro Watt: Streaming Reads" ist meiner meinung nach was mit den diagrammen komplett schief gegangen:
intel hat einen I/O performance von 1335
Samsung hat I/O performance von 681
Intel brauch 1,65 Watt
Samsung brauch 0,86 Watt
übern Daumen schafft Intel die doppelte Leistung mit der doppelten Energie.
==> performace-pro-watt-verhältnis müsste ähnlich sein...
THG errechnet aber was vollkommen anderes. genauer gesagt ca. das 10fache für intel. Welcher wert ist denn nun falsch?
wenn die leistung pro watt falsch ist, dannn ist der daraus gezogene schluss ja auch murks.
Gruß
M3IS3
Moin

@MESA69YIN
Ich hab alle meine Platten auf NTFS formatiert, manche sogar mit 64k Blöcken, weil ich so große Daten habe
Korrigiere mich, aber so wie ich das verstanden habe, ist der Puffer nur zum Schreiben gedacht, wenn weniger Daten zu schreiben sind, als die kleinste "physikalische" Blockgröße beim Flash Speicher.
genau... eben um die lebens dauer zu verlängern und die belastung zu verteilen... blablabla (kein mensch baut nen transistor der nach 500000mal schalten hin ist)
und genau das setzt bei mir aus... normalerweise puffert man große daten mengen die nicht sofort geschrieben werden können oder langsame medien die sich die daten erst zusammen suchen müssen aber nicht einen multilayer chip mit 85ns zugriffszeit und irgend was über
hundert mb datendurchsatz... aber vieleicht sind die gates (obwohl das schwer zu bezweifeln ist wenn sie ohne strom position halten können) so empfindlich das sie bei überbelastung kaput gehen...
also ich seh da einen künstlichen flaschenhals aber was weiß ich wie die dinger aufgebaut sind... ich fress mich jetzt sicher nicht durch nen schaltplan mit schätzungsweise 39milliarden transistoren der irgend wo bei intel auf nem fingerabdruckgesichten elektroschock/flashdrive gespeichert ist das selber wieder hinter ner 400cm dicken stahl tür liegt...
Was ich nicht begreife, wieso nur noch die Samsung ein Konkurrent sein soll.
Der angebliche Vergleichstest von 14 SSDs ist nicht zu finden.
Aber ich habe einen Test von Memoright SSDs gefunden, die zeigen, dass sie allen anderen davonblasen. Die Aussage mit Samsung ist doch Schwachsinn, wenn man nicht allein auf den Verbrauch abstellt- und zunächst mal ist doch Geschwindigkeit das herausragende Kriterium, um dass es hier geht. Das mit dem Verbrauch ist doch hochinteressant, aber man könnte mal ausrechnen, wie lange es bei einer Privaterson dauert, bis sich 64 GB SSD für z.Z. durchschnittlich Tausend Doppelmark bei dem Kaufpreis in einer Stromrechnung amortisiert haben :-)