Gigabyte: Spannungswandler mit 12 Phasen

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11:33 - 06/06/2007 von Patrick Schmid

Alle DQ6-Motherboards beherbergen eine große Anordnung von 12 Spannungsreglern. Das schmälert zwar die Gesamteffizienz, gewährleistet allerdings eine allzeit stabile Spannungsversorgung. Wir halten sechs Phasesn für eine gute Anzahl, doch Gigabyte strebt derzeit stets nur nach dem Höchsten, und da die ihre Spitzen-Motherboards regelmäßig gute Übertaktungswerte erreichen, kann die so falsch nicht sein.

Gigabyte präsentiert sehr viele Produkte. Das GA-X38T-DQ6 ist das Ausstellungstück eines X38-Motherboards, welches DDR3-Speicher unterstützen wird. Interessant daran ist vor allem die Anordnung der Spannungsregler, die aus 12 Phasen besteht. Das selbe beim GA-M790-DQ6, dem neuen Spitzenmodell der Socket AM2 Produktlinie für Athlon X2 und Phenom X2/X4 Prozessoren.

MSI: Zurück in die Zukunft

Das Circu-Pipe Design von MSI bietet ein großzügige Oberfläche und funktioniert unseren ersten Testergebnissen nach wirklich gut. Dennoch sieht es ziemlich lustig aus.

Nach einigen dürren Jahren befindet sich MSI nun auf dem Weg der Besserung. Das Unternehmen verliert kein Geld mehr und konzentriert sich ganz auf das, was es am besten kann: Motherboards, Grafikkarten, Notebooks und einige weitere Komponenten. "My Style Inside" wird wohl kaum verschwinden, doch hat MSI endlich eingesehen, dass es weitaus schwieriger ist, die schöne neue Welt für Verbraucherelektronik zu erreichen.

Der Teraflop-Salto: Grafik trifft Super-Computer

Es wird möglicherweise einige bedeutsame Veränderungen im Super-Computer-Segment geben, die AMD, Intel und Nvidia betreffen. Doch ist das Ausmaß dieser Veränderungen und die Weise, auf die sie in Erscheinung treten werden, weiterhin Entwicklungssache und wird fleißig diskutiert. Die Radeon HD 2900XT von AMD errechnet problemlos 475 Milliarden Gleitkommaoperationen pro Sekunde (GFLOPS). Mit etwas Übertaktung erzielte der Crossfire-Betrieb mit zwei Karten über eine Billion FLOPS bzw. 1 TeraFLOP (TFLOP) - normalerweise werden solche Werte bei Fließkomma-Berechnung ausschließlich von teuren Super-Computern erreicht.

Nvidia nähert sich dem Super-Computer auf ganz ähnliche Weise, indem es seinen G80-Prozessor aus der GeForce 8800 Grafikkarten-Reihe verwendet. Abweichend von der traditionellen Grafik erwartet man eine Stellungnahme von Nvidia bezüglich der Anwendung dieser Technologie in Verbindung mit CUDA, der firmeneigenen C-Kompilierungs-Software für Computer mit GPGPU (General Purpose GPU - Allzweck-Grafikchips) und CPU.

Es wird zudem über den Ansatz von Intel geredet mit Codenamen "Larrabee" geredet. Allerdings sind beide Richtungen der Entwicklung des Super-Computers nicht ganz ohne ihre Tücken. GPUs arbeiten nicht so tief verzweigt wie CPUs, was sich auf die Komplexität der Sprungvorhersagen bezieht, und hoch-dynamische Vorgänge werden nun einmal nicht so schnell verarbeitet wir auf einer CPU. Genau das Gegenteil trifft auf GPUs zu. Dabei handelt es sich um sehr breit angelegte Rechenkünstler, um möglichst viele Fließkomma-Berechnungen zu erledigen. Wenn es also darum geht, zahlreiche ähnliche Aufgaben zu erledigen und nicht besonders viel Verzweigung erfordern, wird der Grafikchip jede CPU deutlich abhängen. Und während wir noch immer die Vor- und Nachteile abwägen, läuft bereits neue Hardware vom Band (Tape-Off). Wir sind gespannt!

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