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Traum-Tastatur für Medienprofis
Nächste NewsDer australische Hersteller Fairlight zeigt mit der Xynergi die wohl teuerste Tastatur überhaupt. Sie ist für Medien-Profis konzipiert und verfügt über einmalige Funktionen.
Der Name Fairlight wird manchen Lesern bekannt vorkommen — ja, sie alle haben einen gehabt und damit den Hersteller aus Down Under in den 80er Jahren weltweit bekannt gemacht: Peter Gabriel, Herbie Hancock, John Paul Jones und allen voran Tangerine Dream — sie alle schwörten auf ihren Fairlight CMI, dem ersten Synthesizer, der Samples aufnehmen und abspielen konnte. Auch heute noch fertigt Fairlight etwas teurere »Spielzeuge« für einen begrenzten, professionellen Käuferkreis.
Eines der letzten Fairlight-Produkte ist die Tastatur Xynergi. Sie dürfte mit einem Preis von etwa 20.000 Euro die teuerste überhaupt sein, kann dafür aber auch einiges — an Word-Anwender im Kaufrausch mit zu viel Kleingeld wäre die Tastatur schlicht verschwendet. Zudem macht Xynergi das, was das russische Art Lebedev Studio für sein Modell Optimus schon seit zwei Jahren verspricht und immer noch nicht auf den Markt gebracht hat: Sie beschriftet die einzelnen Tasten je nach Anwendung und den gerade nötigen Funktionen selbst. Dahinter stecken kleine, hoch auflösende Displays, die sogar Animationen zeigen können. Ein Traum also für Audio-/Video-Cutter und sonstige Profis aus der Medienbranche, die etwa Aufnahme, Schnitt, Klanggestaltung und Mischung damit intelligent steuern können. Hierfür dienen auch weitere Eingabenhilfen wie zusätzliche Knöpfe, Regler, ein Jog-Dial und ein berührungsempfindliches Display, mit dem beispielsweise Audiosignale gemischt oder Multiband-Equalizer bedient werden.
Laut Fairlight erkennt Xynergi, womit der Anwender gerade beschäftigt ist und blendet nicht benötigte Tasten aus. Natürlich kann man auf der Tastatur auch ganz normal tippen, dabei zeigen die Tasten dann auch die jeweilige Sprache, Groß- und Kleinschreibung an.
Quelle: Tom's Hardware DE

muss das programm dafür die tastatur unterstützen, oder wie werden solche komplexen abläufe realisiert?
Darüber hinaus stellt sich natürlich die Frage, was mit dem Display (machbar) ist.
Bei dem Preis sollte man allerdings erwarten können, das die Tastatur die Programme unterstützt und nicht umgekehrt. Wie sollte sich so ein Gerät auch sonst etablieren?
Jedenfalls interpretiere ich den letzten Absatz so.
Selbst meine G15 von Logitech unterstützt Programme auf dem Display, die viel älter sind (z.B. Win UAE). Wird also irgendwie erkannt.
Was mich bei dem Ansatz 'Display-Tasten' beunruhigt ist die vergleichsweise geringe Lebensdauer von OLED Displays, von der man immer hört. Verwendet dieses Board diese Technik?
Die Werbung ist gelogen, da es nicht wirklich neu ist. Bosch hat schon vor über 10 Jahren solche Systeme in Bedienpulte für Leitstellentechnik integriert.