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Weiter Wirbel um Yahoo
Nächste NewsWohin steuert Yahoo? Geht es nach dem US-Milliardär Icahn, doch in die Arme von Microsoft. Icahn hatte sich mit Yahoo-Aktien eingedeckt, ist nun Yahoo-Großaktionär und versucht, das Ruder herumzureissen.
Carl Icahn hat Großes vor: Mit allen Mitteln will er Yahoo doch noch an Microsoft verkaufen. In den letzten Tagen und Wochen hatte der Milliardär bereits Yahoo-Aktien für rund eine Milliarde US-Dollar gekauft und besitzt damit rund 4 Prozent am Internet-Dienst. Mit diesem Anteil in der Tasche versucht er nun, den Yahoo-Verwaltungsrat — der sich im Gegensatz zu den Geldgebern gemeinsam mit Jerry Yang seit jeher gegen eine Microsoft-Übernahme gewehrt hat — auszuhebeln, um den Deal doch noch unter Dach und Fach zu bringen.
Nicht nur, dass Icahn dafür auch seine Beteiligung an Yahoo auf bis zu 2,5 Milliarden Dollar aufstocken will. Laut Wall Street Online soll auch der zehnköpfige Verwaltungsrat durch Icahn-freundliche Interessensvertreter ersetzt werden und er selbst ebenfalls einen einflussreichen Posten bekleiden.
Den Plan hat sich jedoch nicht Icahn — derzeit auf Platz 46 der Forbes-Milliardärs-Liste — allein ausgedacht. Nachdem Microsoft bei einem Angebot von 47,5 Milliarden US-Dollar für Yahoo schließlich den Rückzug angetreten hat, soll Icahn von verärgerten Yahoo-Großaktionären dazu gedrängt worden sein, erneut einen Machtkampf an der Yahoo-Spitze anzufachen. Zur Neubesetzung des Yahoo-Verwaltungsrats könnte es bei der Hauptversammlung am 3. Juli kommen. Ist diese Manager-Riege ausgetauscht, wird Jerry Yang keine andere Wahl mehr haben: Verkaufen an Microsoft oder zurücktreten. Auch im zweiten Fall wird Yahoo an Microsoft übergehen. Bislang gibt es jedoch aus Redmond noch kein Signal dafür, dass das Angebot erneuert wird.
Bild: Mark Lennihan, AP
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Quelle: Tom's Hardware

hy sollte es nicht in der überschrift heißen:
Wohin steuert Yahoo? Geht es nach dem US-Milliardär Icahn, ODER doch in die Arme von Microsoft. Icahn hatte sich mit Yahoo-Aktien eingedeckt, ist nun Yahoo-Großaktionär und versucht, das Ruder herumzureissen.
Ne, stimmt schon so - denn Icahn will schließlich an Microsoft verkaufen.
Der arme Icahn tut mir ja sooo leid. Wollte wohl günstig erworbene Yahoo-Aktien teuer an Microsoft verkauften um seinen peinlichen 46. Platz im Forbes Magazin etwas aufzupäppeln!
Naja, Sorgen müssen wir uns keine machen: Auch hinter von Platz 50 (wo er jetzt vielleicht landet) reicht es noch für 3 warme Mahlzeiten am Tag...