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Aktionäre verklagen Yahoo
Nächste NewsDie Yahoo-Geldgeber wünschen sich endlich eine Entscheidung im Übernahmepoker mit Microsoft: Das Angebot soll angenommen oder ein zweites gesucht werden. Sieben Aktionäre haben Yahoo nun angeklagt.
Einen Monat nach Microsofts 45-Milliarden-Offerte für Yahoo spitzt sich der interne Kampf beim Web-Dienstleister zu. Zwei Fronten bildeten sich bislang: Die der Yahoo-Führung, die das Microsoft-Angebot ablehnt und die der Yahoo-Geldgeber, die einem Zusammenschluss mit Redmond positiv entgegen sehen. Derzeit wartet Microsoft nach außen hin ab und versucht gleichzeitig, den Yahoo-Verwaltungsrat zu unterwandern.
Dass sich aber auch Yahoo zurücklehnt und der Dinge harrt, das passt den Aktionären nicht und schürt eher den Zorn Anteilseigner: Sieben von ihnen haben gegen den Internetdienstleister Klagen eingereicht. Das geht aus einem Yahoo-Jahresbericht an die US-Börsenaufsicht SEC hervor, wie unter anderem BBC-News berichtet.
Vorgeworfen wird dem Verwaltungsrat vor allem, gegen Treuepflichten zu verstoßen. Mit der Ablehnung des Microsoft-Angebots ohne Verhandlungen um weitere Zugeständisse aus Redmond habe das Yahoo-Management nicht im besten Interesse der Aktionäre gehandelt. Die Yahoo-Führung hingegen klagt, dass das Übernahmeangebot von Microsoft für erhebliche Ablenkung und Unsicherheit innerhalb des Unternehmens sorgt, was sich nachteilig auswirken könne. Zudem bestehe die Gefahr, dass das Übernahmeangebot Beziehungen zu Yahoo-Kunden und -Geschäftspartnern negativ beeinflusse.
Mehr zum Kampf um Yahoo bei Tom’s Hardware:
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Quelle: Tom's Hardware DE

"und versucht gleichzeitig, den Yahoo-Verwaltungsrat zu unterwandern."
Hört sich ja kriminell an...