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Yahoo: »War nicht so gemeint«

12:30 - Dienstag, 6. Mai 2008 von Thomas Kretschmann
Quelle : Tom's Hardware – Kategorie : Weitere...
Tags: Yahoo, Microsoft, Fusion, Übernahme 6 Kommentare

Jerry Yang steht unter Druck. Die Yahoo-Aktie stürzte nach Microsofts Rückzug ab und die Yahoo-Investoren sind verärgert. Nun ist Yang wieder offen für Gespräche.

»Wir haben nicht gesagt, dass wir die Position ’Nimm es oder lass es’ vertreten und nicht weiter verhandeln würden«, sagte Yang nach der — vorerst — gescheiterten Übernahme durch Microsoft, »wir wollten diese Transaktion wirklich durchführen, und nun sind sie abgezogen«. Klingt fast so, als ob Yang ein wenig eingeschnappt ist, dass Steve Ballmer bei der Yahoo-Forderung von über 37 US-Dollar pro Yahoo-Aktie einen Schlussstrich gezogen und die Verhandlungen gestoppt hat.

Nach dem Flop bekommt Yang nun Ärger mit seinen Investoren: Nachdem die Yahoo-Aktie gestern böse abgestürzt war und 15 Prozent ihres Werts verloren hatte, muss sich Yang Vorwüfe anhören. Zum Beispiel von Gordon Crawford, einem Manager von Capital Research Global Investors — immerhin mit 6 Prozent an Yahoo beteiligt —, der von der New York Times zitiert wird: »Ich bin extrem verärgert über Jerry Yang und den so genannten unabhängigen Vorstand«, so Crawford, der wissen will, welcher der Teilhaber den Kurs von Yang unterstützt haben soll: »Die würde ich gern mal kennen lernen. Es ist keiner derjenigen, mit denen ich heute gesprochen habe. Alle reden nur davon, ihre Yahoo-Aktion für 34 US-Dollar zu verkaufen«.

Yahoo wird also zunächst noch offen sein für weitere Übernahmegespräche. Stellt sich nur die Frage, wann Steve Ballmer wieder auf Yang zugehen wird, um weitere Verhandlungen zu führen.
Bild: Paul J. Richards/Agence France-Presse - Getty Images

Mehr zum Kampf um Yahoo bei Tom’s Hardware:


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Kommentare zum Beitrag
FormatC 06/05/2008 12:58
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FormatC

Clevere Taktik. Was am Verhandlungstisch nicht zu reduzieren ging, wird die Börse schon richten. Auch wenn Ballmer nicht gerade der Obersymath No. 1 ist - Respekt. Yahoo dürfte unterm Strich dann so um die 30 US-Dollar pro Aktie oder weniger verramscht werden. Yahoo ist damit quasi erledigt. Ob nun mit oder ohne Winzigweich. Und als verlängerte Werbefläche Googles ist das Überleben auch nicht sicherer.

metal_alf 06/05/2008 13:02
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metal_alf

Wenn die Yahoo aktie noch ein bisschen stürzt ... wird Sie langfristig gesehen intressant .... irgendwann holt sich Microsoft das zeugsch schon!! :D

Bobbitz 06/05/2008 13:16
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Bobbitz

Ich bin normalerweise nicht schadensfroh, aber ich kann in diesem Fall nur "HAHA" sagen. Was hat sich Yang dabei gedacht? Dass er eine Monopol-Firma ist, die es sich erlauben kann rumzuspielen? Dass er alleine gegen Google ankommen könnte? Tja, das ist halt so bei einer AG - da kannst du noch so oft CEO, Vorstand oder Firmengründer sein, jetzt ist er ein Angestellter der für die Investoren arbeitet und diesem Fall eindeutig nicht zum Wohle der Firma gehandelt hat. Wenn jemanden 40 Milliarden (!!!) zu wenig Geld ist, hat er nichts anderes verdient.

Anonymer Nutzer 06/05/2008 13:15
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Yahoo.com ist DIE Seite im Internet._ º1_.

Warum aber, keine Ahnung-.

weltenspinner 06/05/2008 13:57
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weltenspinner

Ich wette, Google hat mehr Hits.

jemand84 06/05/2008 20:07
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jemand84

?¿ wanna f_. :
Yahoo.com ist DIE Seite im Internet._ º1_.Warum aber, keine Ahnung-.



Warum? Weil sie in Asien der Hit ist. Und Asien hat geringfügig mehr internetfähige Nutzer parat ;)

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