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Yellostrom mit Online-Stromzähler

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10:00 - 2. Januar 2009 von Die Redaktion

Online-Stromzähler im Betrieb

Energielieferant Yellow-Strom hat einen Online-Stromzähler einwickelt, der die herkömmliche analoge Version mit der drehenden Scheibe ersetzen und Informationen über aktuellen Energieverbrauch direkt ins Web übermittelt.

Funktionsweise des Systems

Jede Sekunde werden die Verbrauchsdaten vom digitalem Stromzähler erfasst und zu einem Yellostrom-Server gesendet. Voraussetzung dafür ist ein  Internetanschluss. Der Zähler überträgt die Daten über die Stromleistung bis zum Internetrouter, der sie alle 15 Minuten auf dem Server aktualisiert. Mit dem heutigen Stand der Technik ist es kaum möglich, den Energiebedarf des Haushalts genau zu überwachen. Hierzu müsste man in den Keller gehen und den Hausmeister um einen Zugang zum Zählerraum bitten. Mit dem Online-Stromzähler ist dies deutlich einfacher. Der Kunde kann sich in das Powerline-Gerät einloggen und sich über den aktuellen Stromverbrauch seiner Wohnung sekundengenau informieren. So ist beispielsweise das Auffinden eines Energie-hungrigen Geräts kein Problem mehr.

Aktueller Energieverbrauch im InternetStatistik


Der Einbau des Online-Stromzählers kostet einmalig 79 Euro. Je nach Wohnort fällt die monatliche Grundgebühr unterschiedlich hoch aus. Genaue Preisangaben gibt es nicht. Der Mietpreis für den analogen Stromzähler, der in der heutigen Grundgebühr enthalten ist, fällt weg.

KostenübersichtKostenübersicht

Quelle: Tom's Hardware DE

Kommentare zum Beitrag
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Anonymer Nutzer 02/01/2009 10:32
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-0+

hmm.. eon bietet sowas auch.. allerdings noch in der testphase, soweit ich weiß. ist dann das gleiche in rot

Anonymer Nutzer 02/01/2009 10:37
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-0+

Die EnBW hat sowas schon seit gut einem Jahr im Testeinsatz. Die analogen Stromzähler der EnBW sollen dieses Jahr gegen solche Digitalzähler ersetzt werden.
Endlich weg von den Abschlagszahlungen und man muss nur noch das zahlen was man wirklich aktuell im Monat auch verbraucht hat.

Schade nur, dass die Geräte kein WLAN haben. So muss man wieder extra auf Powerlan oder Kabel zurückgreifen. Powerlan braucht wieder zusätzliche Energie - WLAN ist schon fast an jedem DSL-Anschluss vorhanden.

blechmann_ii 02/01/2009 10:38
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-0+

Bei EmBw gibt es das schon, der " Intelligente Stromzähler".

acer2k 02/01/2009 10:56
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-0+

Beim RWE gehen die Stromzähler selbst über das Stromnetz und benötigen von daher auch kein Internet Zugang. Das ist die bessere Wahl, denn in großen Wohngemeinschaften, kommt man ja nicht so ohne weiteres dann an ein Internet anschließen.

a97584 02/01/2009 13:13
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-0+

die argumentation ist irgendwie quatsch oder? wenn ich den hausmeister um erlaubnis bitten muss um meinen stromzähler abzulesen, wie soll ich ihn dann an meinen router anschließen?

Anonymer Nutzer 02/01/2009 13:56
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--3+

Die schöne neue Überwachungswelt lässt grüssen. Man kann eben genau sehen was du machst in deiner Wohnung und ob du da bist und so , na toll. Was fürne Super Innovation !
Man muss den Leuten nur sagen wie Toll das doch ist und sie lassen sich freiwillig überwachen.
Meiner Meinung der grösste Schwachsinn überhaupt! Ich brauche keinen Hausmeister um meinen Zähler abzulesen.
Aber super präsentiert , ein Lob an tomshardware ... .

Anonymer Nutzer 02/01/2009 14:05
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kowa 02/01/2009 14:47
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-1+

at orwell: Das geht hierbei nicht um Überwachung. Wenn Dich jemand überwachen will, dann wird er bestimmt nicht am Stromzähler sitzen und warten, bis Du Deine Pizza in den Ofen schiebst.

Der Hintergrund sind zukünftige Stromtarife, bei denen der Strompreis über den ganzen Tag schwankt. Eine intelligente Gerätesteuerung kann so 2-fach Kosten senken:
1. Geräte können zu "billigen" Uhrzeiten einschalten
2. Die Kosten der Anbieter sinken, wenn die Lasten konstanter werden und somit auch wiederum die Endpreise (theoretisch).

Man kann sich natürlich streiten, welches Erfassungsverfahren richtiger ist. Echtzeitübertragung zum Anbieter oder offline-Addition im Stromzähler. Da ist die 1. Variante vermutlich einfacher.
Wünschenswert wäre ein Display an der Wohnungstür, damit man beim Gehen gleich sieht, ob alle Geräte ausgeschaltet sind.

Anonymer Nutzer 02/01/2009 16:04
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--1+

@kowa
Es mag nicht der primäre Zweck sein, aber es ist ein großes Missbrauchspotential gegeben. Und das wird auch ausgenutzt werden. Siehe Telekom, Barmer, LBB, diverse Skandale in UK.

Geräte zu billigen Uhrzeiten einschalten?
Na das wird was, wenn alle das machen. Dann liegen die Spitzenzeiten nur woanders und dann hat's sich was mit sparen.

Ich werde das mit Sicherheit nicht für 5 Euro Ersparnis im Monat machen.
Und das Gerät müsste ich auch noch bezahlen .....

Ich werde meine Waschmaschine auch nicht über Nacht laufen lassen. Die hängt auch noch am Wasser, und ich möchte keinen Schlauchplatzer oder etwas ähnliches haben wenn niemand im Haus ist.

Die Erfassungsvariante mit offline-Addition ist kostengünstiger ( wenn man wie heute üblich selbst ablesen lässt ) weil keine Datenübertragung anfällt und die Geräte nicht getauscht werden müssen.

Und grundsätzlich geht es den Energieversorger nichts an, wann ich wieviel Strom verbrauche (es geht meinen ISP auch nichts an, wann und wieviel ich aus dem Netz lade).

Die EVUs haben zu liefern, basta. Und nur weil die noch weniger Geld in die Infrastruktur investieren wollen sowas ?

Fazit: Nichts für mich.

Anonymer Nutzer 02/01/2009 18:22
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-0+

... und wirklich keiner hat gemerkt das sich Yello ohne ein w am Ende schreibt. Im Text ist es korrekt geschrieben, aber in den Tags und der Einleitung falsch. Das liest sich doch schon komisch?!
Über Sinn und Unsinn mag ich nicht streiten, dass kann jeder sehen wie er will. Meine Meinung: der Eine wird es früher haben, der Andere später. Die Preise erfährt man übrigens, wenn man die kostenlose Hotline von Yello anruft.

chill out 02/01/2009 19:36
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-1+

@orwell: Hier löscht niemand Deinen "nicht wohlwollenden" Kommentar. Einfach mal die Seite aktualisieren.

@topic: Wer glaubt denn tatsächlich, dass das Leben des Stromverbrauchers vereinfacht werden soll? Die sparen sich bei einer automatischen Ablesung die zig Ableser, die immernoch unterwegs sind.

kowa 03/01/2009 02:44
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-0+

Martin Heinen :
Und grundsätzlich geht es den Energieversorger nichts an, wann ich wieviel Strom verbrauche (es geht meinen ISP auch nichts an, wann und wieviel ich aus dem Netz lade).
Die EVUs haben zu liefern, basta.



Was im Falle einer Internetflatrate kein Problem ist, zumal es auch kein Drama ist, wenn die Bandbreite mal schmal wird, ist das bei der Stromversorgung ein heißes Eisen.
Hier http://www.freiburg-schwarzwald.de [...] ft%20passt ist beschrieben, daß die Stromversorger zeitweise Geld zahlen müssen, um ihren Strom loszuwerden, weil sich Kohle/Atomkraftwerke nicht innerhalb weniger Stunden regeln lassen. Das erwähnte Pumpspeicherkraftwerk ist an seiner Regelgrenze, es wird wohl mitunter über 1000mal pro Tag umgeschaltet (hab jetzt keine Quelle) und soll deswegen modernisiert werden. Alternativ kann man die Grundlast senken und die Spitzenlasten mit Erdgasturbinen abdecken. Das ist aber teuer und politisch nicht gewollt (außer vom Schröder).

Mit den neuen Zählern (welche meines Wissens jetzt sogar Pflicht für Neubauten sind) sollen die Verbraucher animiert werden, sich sozialer (rücksichtsvoll gegenüber der Gesellschaft) zu verhalten um die o.g. Probleme zu verringern. Viele neue Umluftwärmepumpen kann man dann z.B. so konfigurieren, daß sie nachts die Boiler heizen. Ein Elektroauto wird üblicherweise auch nachts geladen. Die Waschmaschine spielt da nicht so die Rolle.

kowa 03/01/2009 02:48
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-0+

Hier nochmal der Link

joh 03/01/2009 17:02
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-1+

Es wird einen Missbrauch geben. Die Daten lassen sich so leicht einsammeln und mit entsprechender Software auswerten. Man braucht also nicht, am Zähler zu sitzen und warten bis einer Pizza in den Ofen schiebt, dass erledigt die Software. Aber was soll. Heute hat doch jeder ein Handy und somit haben "die Anderen" ;-) Möglichkeit ein lukenloses Bewegungsprofil erstellen.

Anonymer Nutzer 04/01/2009 10:13
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-1+

Das noch soviel Paranoia unterwegs ist, schrecklich :P
Bei unseren 5 Zählern, coole alternative, wird gekauft.

Anonymer Nutzer 04/01/2009 13:17
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-1+

Glaubt ihr wirklich das die Stromversorger nichts besseres zu tun haben euren Stromverbrauch zu beobachten. Wenn soll das interessieren, wann ihr wie viel verbraucht??

caine666 04/01/2009 16:10
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-1+

überwachung ist doch lächerlich..........ein vorschreiber hats bereits geschrieben.............der stromkunde wird in zukunft die möglichkeit haben seine stromverbraucher so zu programmieren das diese nur in zeiten laufen in der der preis gering ist............das ganze ist nur der anfang.......da gabs bereits vor 3 monaten einen ganz interesanten artikel in der technology review der leider kostenpflichtig ist wenn man ihn sich online ziehen will.

http://www.heise.de/kiosk/archiv/tr/2008/9/26_kiosk

MOS-Marauder 07/01/2009 15:49
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-0+

Bei der Geschichte wird nur eins vergesen.... Das Teil muss mit knapp 100€ gekauft werden und ebenfalls eine monatliche Gebühr bezahlt werden (extra!).

Das läuft bereits bei Yello Gas so.

Wer sparen möchte ist damit falsch bedient.

Coller 63 24/01/2009 22:53
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-0+

Ich bin schon seit ca.2 Jahren yello-Kunde.Ich finde das mit der überwachung im internet nicht schlecht.Aber von der anderen Seite her
gesehen finde ich das auch quatsch.Jahresende müssen wir sowieso ab-
lesen gehen.

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