Digital Living III: Videostreaming-Clients
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Netzwerktaugliche Video- und Audioplayer
- 2 – Fujitsu Siemens Activy Media Player 150: Multitalent mit HDMI
- 3 – Activy Media Player 150: Hardware und Anschlüsse
- 4 – Activy Media Player 150: Konfiguration
- 5 – Activy Media Player 150: Vor- und Nachteile
- 6 – Activy Media Player 150: Spezifikationen
- 7 – Netgear EVA700: Nur wenige Formate unterstützt
- 8 – Netgear EVA700: Hardware
- 9 – Netgear EVA700: Konfiguration des AV-Media-Players
- 10 – Netgear EVA700: Vor- und Nachteile
- 11 – Netgear EVA700: Spezifikationen
- 12 – Zyxel DMA-1000: HDMI-Ausgabeprobleme
- 13 – Zyxel DMA-1000: Anschlüsse und Hardware
- 14 – Zyxel DMA-1000: Konfiguration
- 15 – Zyxel DMA-1000: Vor- und Nachteile
- 16 – Zyxel DMA-1000: Spezifikationen
- 17 – Testumfeld
- 18 – Vergleichstabelle Videostreaming-Clients
- 19 – Details zu den Testdateien
- 20 – Fazit: Guter Ansatz - zu viele Schwächen im Detail
- 21 – Mehr zum Thema
Durch spezielle Empfangsboxen lassen sich Videos, Bilder und Musik am Fernseher ausgeben. Die Inhalte kommen von einem PC oder einer Speicherbox (NAS) im Netzwerk. THG hat sich drei verschiedene Videostreaming-Clients für das Heimnetzwerk angesehen. Wir baten die Firmen Fujitsu-Siemens, Netgear und Zyxel zum Labortest.
DVD-Player oder DVD-Rekorder haben in den meisten Haushalten längst den klassischen Videorekorder abgelöst. Spielfilme und mitgeschnittene Videos liegen meist auf einer DVD vor, die mit allen Abspielgeräten kompatibel ist.
Bei Filmen aus dem Internet, die aktuell im WMV9- oder H.264-kodierten Format vorliegen, brauchte man bisher immer spezielle Player oder begnügte sich mit der Wiedergabe auf dem PC. Die neueste Entwicklung sind so genannte Audio-/Video-Clients, die über das Netzwerk von jedem PC oder auch A/V-Server mit Filmen, Bildern oder MP3-Musik gefüttert werden können. Die Empfängerboxen selbst speichert keine Dateien, sondern dient lediglich als Wiedergabegerät. Ähnlich wie ein PayTV-Decoder, der nur das empfangene Videomaterial entschlüsselt und zur Ansicht auf dem Fernseher wiedergibt. Die Streaming-Clients arbeiten ähnlich wie eine Set-Top-Box, die via LAN oder WLAN ins heimische Netzwerk eingeklinkt werden. Bedient werden sie mit der jeweils beiliegenden Fernbedienung. Ist im Netzwerk ein uPNP-kompatibler Server installiert, können die Player alle freigegebenen Dateien auf dem Fernseher wiedergeben. Zum Vergleich: Bei einem DVD-Player muss zuerst der Film auf ein Medium gebrannt und dann in den DVD-Player einlegt werden. Dieser Schritt entfällt jetzt, weil man die Filme einfach über das Netzwerk abruft, ohne die Datei vorher zu kopieren oder zu brennen. Dieses so genannte Streaming erlaubt auch ein Vor- und Zurückspringen innerhalb einer Videodatei.
Die Hersteller versprechen bei Videowiedergabe neben Standard Definition (SD) sogar High Definition Video (HD). Mit den Schlagwörtern wie H.264 oder HDMI will man ebenso auf Kundenfang gehen. Doch mit der Anschaffung einer Empfängerbox ist es noch lange nicht getan. Neben dem A/V-Player braucht man auch einen entsprechenden Fernseher oder TFT-Bildschirm, der die hochauflösenden Videos (mindestens HD ready) auch anzeigen kann. Wer noch keinen hat, kann die A/V-Clients auch über Scart oder S-Video mit dem alten Fernseher verbinden. Die drei Player, die THG im Testlabor hatte, sollen zeigen, ob der klassische DVD-Player bald ins Museum gehört.
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Hallo
Setze den DMA 1000 seit ein paar Tagen ein und mein Fazit entspricht im grossen Ganzen eurem Test: Das Konzept stimmt, die Realisierung lässt noch arg zu wünschen übrig.
Alle bisher von mir eingesetzten Clients sind nicht audiophil. Keine Audio-Direct Option (digital), übersteuern, unsinnige Klang-Effekte, und keine Flac-Unterstützung. Wie schwierig kann es denn sein, das zu realisieren? Der DMA 1000 setzt eh haufenweise Open Source ein (siehe Handbuch am Schluss).
H264-Streaming wird erst dann richtig funktionieren, wenn die Clients den Sigma 863x-Chip einsetzen - die 862x Chips haben einfach zu wenig Power. Die 863x-Chips werden meines Wissens vorerst aber nur in HD-DVD bzw. BlueRay-Player eingesetzt.
- Der USB-Port ist zu langsam, um Filme von der Festplatten zu spielen. Habt ihr das auch getestet?
- Der Klang (digital angeschlossen) übersteuert, wenn man die Lautstärke am DMA voll aufdreht, und auch das Bild per SVideo ist zumindest bei meinem Fernseher übersteuert. HDMI konnte ich wegen der falschen Farben nicht wirklich geniessen.
- Zusammenarbeit mit Twonky war bisher nicht zufriedenstellend, vielleicht kann das mit einer anderen Clienttyp-Einstellung verbessert werden.
- WMV-Dateien konnte ich abspielen, allerdings habe ich nur tiefere Auflösungen getestet.
Macht weiter so, nur mit vielen Tests und entsprechender Kritik werden die Hersteller ihre Geräte so weit verbessern, dass sie auch wirklich im Alltag eingesetzt werden können!
Hallo,
wie schon mein Vorredner finde ich einen USB Anschluss zum übertragen der Filme einfach zu langsam. Genau so wie ein 100Mbit Netzwerk. Ich frage mich wie viel es wohl mehr kosten würde einen Gigabit LAN Anschluss zu verbauen. Auf Mainboards sind diese ja teilweise schon doppelt vorhanden.
Auch hätte mich sehr interesiert wieviel Cachespeicher die Geräte verwenden.
Hallo
Grundsätzlich ist ein USB 2.0 Port (so wie er von ZyXEL beschrieben wird) schnell genug. Die Filme, die von der externen Festplatte mit dem DMA 1000 stottern, laufen von dieser Platte problemlos auf dem PC. Auch der 100MBit Netzwerkanschluss reicht eigentlich - gestreamt stottern diese Filme nicht. Aber in der Realität bringt dieser USB-Port bestenfalls USB 1.1 Leistung - und das reicht natürlich nicht.
Aber sie haben recht, es wird gespart, wo es nur geht - wobei zumindest der DMA 1000 auch in der Anschaffung günstig ist.
Der verbaute Sigma 8621 kann meines Wissens 64MB RAM ansprechen - ob die verbaut sind, habe ich nicht überprüft. In der gleichen 862x-Serie gibt es auch schnellere Varianten, die mehr Speicher ansprechen können, aber die kosten bestimmt ein paar Cents mehr...
Hallo,
ich habe den DMA1000 nun auch und habe schon ein paar Tips:
1)DIVX/AVI support
Der Player überprüft den Handler im AVI Header.
Wenn der nicht DVIX, DX50, oder VIXD ist, wird das Video nicht abgespielt.
Manche Encoder tragen etwas anderes ein.
Einfach manuell ändern. z.B. mit AVIedit
2)Twonky Server
Client Setting in Server auf CTT DLNA 1.5 setzen
Dann geht auch der DIVX Stream.
Ich habe bereits HD video mit 1280x720 (6000kbps)
übers Netzwerk von meinem ICYBox NAS-2000
ohne Probleme gestreamt.
Leider gibt es aber trotzdem noch ein
paar Problem mit Twonky: Media Menüs
sind sehr langsam und keine Files drin,
nur über Server Menü
3) Umbedingt IR Empfänger im Gehäuse näher
an das IR Fenster biegen (Vorsicht)
damit die Fernbedienung besser funktioniert.
Hallo
Ja in der Tat, das mit dem Twonky Server habe ich unterdessen auch herausgefunden. Die Media Menüs benötige ich zwar nicht, Files werden bei mir aber angezeigt. Der Aufbau ist aber schon langsam.
Den Trick mit dem IR-Empfänger werde ich noch ausprobieren!
naja, interessant wird das ganze erst, wenn man am server 2-4 DVB-s(2) karten eingebaut hat, und an den clients LIVE tv schauen kann (mit timeshift, EPG mit viderecorder funktion usw. )
und das ganze mit wlan fernbedienen kann ...
Hallo,
als ich las, dass hier der Netgear EVA700 getestet wird mußte auf das Datum des Berichts schauen. Ich denke, es gibt den EVA8000 nun doch schon seit einiger Zeit und der ist definitiv HD-tauglich und hat sogar einen HDMI Anschluss.