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TV-Karten, wie die hier abgebildete Hauppauge WinTV-PVR-350 bieten ebenfalls AV-Eingänge zur Digitalisierung.
Ausreichende bis gute Ergebnisse liefern TV-Tuner-Karten mit AV-Eingang. Letztere gibt es übrigens auch externe Lösung per USB-Anbindung. Empfehlenswerte TV-Karten sind Adaptecs VideOH!-Reihe, Pinnacles PCTV-Karten und Hauppauges Win-TV-Serie (für MAC MyTV genannt). Allesamt bieten in der Regel ein Composite- und ein S-Video-Eingang sowie eine Stereo-Klinken-Buchse oder RCA-Cinch-Stecker für die Audio-Einspeisung. Leider werden oftmals minderwertige Analog-Digital-Wandler verbaut, so dass trotz guter Signalqualität der S-Video-Verbindung das Ergebnis nicht besser ist als bei einem Composite-Signal.
Ähnlich oder gar noch schlimmer ist das der Fall bei klassischen 3D-Grafikkarten mit Vi-Vo (Video-In, Video-Out). Bei diesen werden aufgrund von Laufzeitunterschieden bei der Übertragung und Signalwandlung oft Bild und Ton von externen Quellen asynchron wiedergegeben und aufgezeichnet. Diese nachträglich wieder auf die Reihe zu kriegen ist sehr aufwändig, für Laien gar unmöglich. Trotz dieser Nachteile führen fast alle namhaften Hersteller von Grafikkarten Modelle mit Schnittstellen zur Videoaufzeichnung in ihrem Programm und preisen diese als ideale Lösung zur Digitalisierung von analogen Medien an.Empfehlenswert sind dabei allerhöchstens ATIs All-In-Wonder-Karten , die von Haus aus Capture-, Grafik und TV-Karte vereinen und über vergleichsweise gute Wandler verfügen. Insgesamt ist von Grafik- und TV-Karten zur Archivierung von VHS-Bändern abzuraten.
