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Restauration und Retuschieren von minderwertigen Bändern

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19:00 - 02/08/2004 von Alexandro Urrutia

Einfache Programme zur Videobearbeitung gibt es viele, einige eignen sich besser, andere weniger für die Digitalisierung und Nachbearbeitung (alter) VHS-Bänder. Insbesondere solche mit offenen Standards und Plug-In-Fähigkeiten sind für die Restaurierung von veraltetem Videomaterial zu empfehlen.

AIST Movie-DV 6 (70 Euro), Pinnacle Systems Studio 9 (90 Euro, nur Software) oder Uleads Videostudio 8 (80 Euro) gehören zur Erstwahl. Noch preiswerter ist nur eine Speziallösung zur VHS-Digitalisierung und -Restaurierung der deutsche Softwareschmiede GDATA. DaViDeo 4 für VHS-Kassetten ermöglicht für knapp 30 Euro quasi mit einem Knopfdruck Videos vom Band zu capturen, direkt zu konvertieren und auf (S)VCD oder DVD-Video zu brennen. Die Software verfügt über zahlreiche, einfache Filter zur Bildverbesserung und -korrektur. Bei stark in Mitleidenschaft gezogenem Filmmaterial auf VHS sind diese Lösungen jedoch den Anforderungen nicht mehr gewachsen. Da müssen raffinierter Anwendungen wie Adobes Premiere , Apples Final Cut Pro (HD, nur für Mac) oder Uleads Mediastudio Pro her, die bereits mit leistungsfähigen Retuschierwerkzeugen ausgestattet sind und für die es zudem unzählige Plug-Ins gibt. Solche Profi-Programme schlagen jedoch mit gut 400 bis 700 Euro zu Buche. Für die gelieferte Leistung ein durchaus berechtigter Preis.


Zum Vergrößern anklicken: Der Herr aller Dinge bei Videobearbeitung: Adobe Premiere (Pro) ist das meist verbreitete Profiwerkzeug für die Videobearbeitung und nach wie vor Maßstab für viele Andere.

Add-On-Filter und Plug-Ins zur Nachbesserung und Restaurierung sind unter anderem in AIST's Movie-FX 1-3 oder Boris-FX enthalten. Zu den unter Profis an Meisten verwendeten Filtern gehören jedoch Synthetic-Aperture's Color-Finesse , für Adobe After Effects, Apple Final Cut Pro, und Adobe Premiere Pro, und der Xentrik Vixen Video Enhancer, für Adobe Premiere.

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