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Fazit: Schnell, universell, für Individualisten

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19:00 - 07/07/2004 von Harald Thon

Während fünfundneunzig Prozent der Notebooks am Markt im schnöden Einheitsgrau daherkommen, geht Acer mit dem knallroten Ferrari 3200 einen neuen Weg.

Aber der "Taiwan-Ferrrari" ist beileibe kein optischer "Blender"- ganz im Gegenteil. Für rund 2050 € bekommt der Interessent bei Acer extrem viel Notebook für sein Geld: Zu den Highlights zählen das integrierte schnelle 54MBit-WLAN-Modul, der Bluetooth-Adapter und ein Multi-DVD-Laufwerk ist auch schon an Bord. Nicht zu vergessen das schnelle Grafiksubsystem in Gestalt des ATI Mobility Radeon 9700 inklusive 128MB großen, dedizierten Videospeicher.

Wie unsere Tests gezeigt haben, ist das Ferrari 3200 zwar nicht das schnellste Spiele-Notebook, aber es stellt mit Sicherheit einen sehr guten Kompromiss zwischen Spiele- und Alltagstauglichkeit dar. Womit sich Acer zudem rühmen kann, ist die Tatsache, das ausgereifteste, (derzeit) performanteste, bestausgestatteste und auch attraktivste Mobile-Athlon64-Notebook anzubieten.

Dennoch gilt aber auch bei diesem Gerät: Wo viel Licht ist gibt's auch Schatten. Im Falle des Acer Ferrari 3200 hätten wir uns beispielsweise eine schneller rotierende, weil damit performantere Festplatte gewünscht. Zudem erwies sich der rote Lack des Displaydeckels wenig resistent gegen Kratzer. Auch die Akkulaufzeit setzt mit nicht einmal 2,5 Stunden keine neuen Maßstäbe.

Tja aber so sind Sportwagen nun mal: Kleiner Tank, hohes Leistungsvermögen, jede Menge Fahrspaß, aber geringe Reichweite - vor allem bei Volllast. Acers Ferrari für den Schreibtisch macht da keine Ausnahme.

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