Technische Daten des Taiwan-Ferrari, Forts.

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19:00 - 07/07/2004 von Harald Thon

Wie der Ausstattungstabelle zu entnehmen ist, ist das Acer Ferrari 3200 top ausgestattet. Hierzu zählen neben dem integrierten WLAN-Modul nach 802.11g-Standard auch ein Bluetooth-Modul zum Aufbau von PAN-Verbindungen.

Als weiteres Goodie ist das Gerät mit einem fest installierten Slot-In DVD-Multi- Drive ausgestattet. Dieses liest und beschreibt alle gängigen DVD-Rohlinge, egal ob nun "+" oder "-". Sogar mit den wenig verbreiteten DVD-RAM-Scheiben kommt es zurecht. Gespart hat Acer allerdings bei der Festplatte. Zwar bietet sie mit einer Speicherkapazität von 80 GB mehr als genügend Platz. Wir hätten uns aber für einen mit 7200 rpm "rotierenden" Massenspeicher entschieden. Hier wird unserer Meinung nach ein einfach zu realisierendes Performance-Plus leichtfertig verschenkt.

Der für den Einsatz in einem Notebook konzipierte AMD Mobile Athlon64 2800+ verfügt über einen Stromsparmechanismus, der unter dem Namen PowerNow bekannt ist. Das Prinzip dieser Technik haben wir bereits im Artikel über ein anderes Athlon64-Notebook, dem Q8M Power64 XD von Yakumo, erklärt. Wer sich dafür interessiert kann die Details dort nachlesen. Beim Q8M Power64 XD funktionierte dieser Mechanismus damals nicht, da er vom Hersteller deaktiviert wurde. Anders beim Ferrari 3200. Hier passt die CPU automatisch, sowohl die Taktfrequenz als auch die Betriebsspannung an die von den laufenden Applikationen benötigte Rechenleistung an. Mit anderen Worten, wird mehr Rechenleistung benötigt, erhöht sich automatisch die Taktfrequenz und die Betriebsspannung der CPU. Werden die Leistungsanforderungen wieder geringer, verringert sich die Betriebsspannung und die Taktfrequenz dementsprechend. Diese Funktion hilft nicht nur Strom zu sparen, sondern sorgt auch für weniger Abwärme der CPU. Dies wiederum führt dazu, dass der Lüfter nicht ständig in Betrieb ist. Im Falle des Ferrari 3200 springt er, wenn Standard-Officeanwendungen ausgeführt werden, nur selten an.

Der Grafikprozessor, ein Mobility Radeon 9700, verfügt auch über diverse automatische Stromsparmechanismen wie Clock-Gating, Frequenz und Voltage-Throttling. Daneben hat der Anwender die Möglichkeit, den Chip- und den Speichertakt seinen individuellen Bedürfnissen anzupassen - zumindest bei diesem Gerät. Viele Hersteller deaktivieren nämlich den entsprechenden Reiter im Grafikkartentreiber.


Mit drei Schiebereglern kann der User den Stromverbrauch und das Leistungsvermögen der GPU beeinflußen. Allerdings hat der User nur zwei Wahlmöglichkeiten (Maximaler oder Minimaler Takt)

Aber auch Acer schränkt diese Funktion dahingehend ein, dass nur die Wahl zwischen maximalem und minimalem Chip-/Speichertakt möglich ist. Als Standard-Einstellung für den Akkubetrieb hat sich der Hersteller für minimalen Chip- und Speichertakt entschieden. Inwieweit sich dies positiv auf die Akkulaufzeit und negativ auf die Frame-Raten beim Spielen auswirkt, werden wir weiter unten in dieser Review zeigen.

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