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Mobile Athlon64 und SP2: Virenschutz inklusive

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19:00 - 07/07/2004 von Harald Thon

Der Mobile Athlon64 besitzt wie sein Desktop-Pendant einen "integrierten" Viren-Schutzmechanismus, Enhanced Virus Protection genannt. Dieser wird über ein zusätzliches CPU-Flag realisiert, mit dessen Hilfe einzelne Speicherbereiche gezielt als "non-executable" markiert werden können. Hierdurch kann die Ausführung von vermeintlich bösartigem Programmcode (=Viren) komplett unterbunden und somit ein Virenbefall des Systems verhindert werden. Mit anderen Worten, der Prozessor führt Inhalte aus als "non-executable" markierten Speicherbereichen einfach nicht aus. Dementsprechend wird diese Funktion schlicht NX (No Execute) genannt. Allerdings muss dieses Leistungsmerkmal von den Anwendungen und vom Betriebssystem unterstützt werden. Windows XP unterstützt dieses Feature beispielsweise ab dem Service Pack 2. Außerdem hat der Anwender dafür Sorge zu tragen, dass die von Microsoft mit Data Execution Prevention (DEP) bezeichnete Technik manuell aktiviert wird.

So sieht das Optionsmenü für die DEP-Technik aus. Nicht DEP-kompatible Software muss unter Umständen in die Liste eingetragen werden.

Vorsicht ist dennoch geboten. Denn dieses Feature bietet nur einen wirksamen Schutz gegen Viren wie MSBlaster und Slammer, die einen "Buffer Overflow" bzw. einen "Buffer Overrun" bewirken. Gegen Trojaner oder diverse Würmer ist auch dieser Schutzmechanismus machtlos. Einen regelmäßig upzudatenden Virenscanner vermag selbst diese Technik nicht vollends zu ersetzen.

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