Das Problem mit der Dämpfung

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12:37 - 12/06/2006 von Daniel Schuhmann

Die Dämpfung der Leitung spielt für die Geschwindigkeit eine entscheidene Rolle. Sie wird primär durch die Länge und Lage der Leitung beeinflusst. Die Dämpfung gibt an, um welchen Faktor ein Signal geschwächt wird, bis es beim Empfänger ankommt. Je größer die Dämpfung ist, um so geringer ist die mögliche Datenrate.

Die Datenrate im Bezug zur Dämpfung: Je höher die Dämpfung, um so geringer fällt die mögliche Datenrate aus.

Übersteigt die Dämpfung die festgelegten Grenzwerte für eine bestimmte DSL-Verbindung, so besteht die Möglichkeit, die Datenrate zu reduzieren. Dies geschieht automatisch während der DSL-Synchronisierung. Durch äußere Einflüsse kann es durchaus passieren, dass sich der Dämpfungswert nach einer erfolgten Synchronisierung so stark ändert, dass die Verbindung abreisst. In diesem Fall setzt sich das Modem nach einiger Zeit automatisch zurück und synchronisiert sich neu (Resync). Dieser Vorgang dauert nur wenige Sekunden.

Die zulässigen Dämpfungswerte unterschieden sich bei den verschiedenen Providern, wie Sie aus den folgenden Tabellen entnehmen können. So kann es beispielsweise passieren, dass bei Provider A die 16 MBit/s nicht möglich sind, aber Provider B keinerlei Probleme hat, die Datenrate bereitzustellen. Natürlich spielt auch das Modem eine Rolle.

Zulässige Dämpfung bei der Telekom
Anschluss Dämpfung
384 kBit/s bis 50 dB
768 kBit/s bis 46 dB
1024 kBit/s bis 43 dB
1536 kBit/s bis 39.5 dB
2048 kBit/s bis 36.5 dB
2304 kBit/s bis 35 dB
3072 kBit/s bis 32 dB
6016 kBit/s bis 18 dB
Zulässige Dämpfung bei Arcor
Anschluss Dämpfung
DSL 1000 bis 60 dB
DSL 2000 bis 46 dB
DSL 6000 bis 41 dB
DSL 16000 bis 25 dB

Obwohl eine Leitung nach dem Standard ADSL2+ bis zu einem Dämpfungswert von 25 dB gelegt werden kann, wird eine Störungsbeseitigung nur bei Dämpfungswerten von unter 10 dB durchgeführt. Bei höheren Dämpfungswerten wird auf DSL6000 heruntergeschaltet.

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Kommentare zum Beitrag
domdom 06/12/2007 16:52
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-0+

Ich würde gerne Kontakt mit Dir aufnehmen. Wir haben in unserer Firma ein ähnliches Problem mit Arcor - nur dass wir seit Jahren 2.000-er DSL hatten und nun, weil die Dämpfung zu hoch sei, auf 1.000 runtergeschalten werden sollen. Wir haben ständig Verbindungsabbrüche (seit ca. 4 Wochen)...

Die Leitungsdämpfung sei bei angeblich 46 dB.

Lt. dem Blog hier ist bis 46 dB jedoch eine BB von 2.000 möglich. Wir haben hier einen Gasanschluss gelegt bekommen. Der Bauarbeiter hat uns vor ca. 4 Wochen gefragt, ob unser Telefon noch funktionieren würde - sie hätte das Kabel verletzt ... Es ging aber eigentlich alles soweit - jetzt vermuten wir jedoch, es könnte daran liegen ...

Sie schreiben, Sie hätten das Problem selbst lösen können - wie ? Hoffe Sie können mir einen Tipp geben wie ich weiter vorgehen kann ... Wir brauchen hier in der Firma definitiv 2.000 - wg. Videoconferencen, VoIP, Internet ...

BITTE UM IHRE HILFE :::)

Anonymer Nutzer 10/05/2008 16:23
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-0+

Ja, das möchte ich auch gerne wissen wie sie die 16'000 Leitungs Problem gelöst haben. Vileicht ein anderes Modem ?

Anonymer Nutzer 22/08/2008 01:57
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-0+

aua, dieser Artikel hat soviele Fehler bzw. es fehlen Elementare Tatsache.

grundsätzlich: je höher die Frequenz desto höher die Dämpfung. Daher gehört zu jeder Dämpfungsangabe auf eine Frequenz.

i.d.R ist das 300Khz

Die Telekom berechnet anders als Arcor. Heisst Telekom 55db@300khz hat ein höhere Reichweite als Arcors 60db@300khz

Dämpfungsgrenzen: Die Telekom gibt DSL384 bis 55db@300khz.

Der Letzte Absatz bei 6.

ADSL2+ kann auch weit über 25db geschaltet werden. ggf fallen Teile der oberen Frequenzen weg aber man kann die Vorteile der besseren Fehlerkorrektur etc nutzen.

Problemlösung jeglicher Resync ist Seamless Rate Adaptition was jeodch DSLAM/LineCard und Modemhersteller gemeinsam nicht in den Griff kriegen.
Bei SRA wird während die Verbindung steht jede Frequenz getestet und ggf die Datenrate minimiert bvor die Leitung zusammenbricht. Die Datenrate steigt wenn die Störung vorbei ist.

Auch ein gutes Modem wie ein Thomson Speedtouch (v6/V7 Modelle), Teledat 302 (mit ADSL2+ Firmware), teilweise auch Speedport W700V.
Eher schlecht bis Extrem Schlecht sind die FritZ!boxen. Je älter desto schlechter.

Denn1s 22/08/2008 16:31
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-0+

Abgesehen davon, das der Fred schon fast ein Jahr alt ist, ist dein Beitrag auch noch total sinnlos.

SRA funktioniert mit jedem ADSL2(+)-fähigem Modem. Anfang des Jahre hat die Telekom ein Pilotprojekt gestartet, an dem man freiwillig teilnehmen konnte. https://RAM-pilot.t-home.de/ Das ermöglicht SRA auch für ADSL-Anschlüsse.

Fritzboxen sind in der Regel sehr zuverlässig... Der Speedport W701V ist im übrigen auch von AVM...

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