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Alles im Kasten: 24 der besten Computergehäuse im Test

19:00 - 30/05/2003 von David Stellmack
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Inhaltsverzeichnis

Die Leserreaktionen auf unseren letzten Vergleich übertrafen alle Erwartungen. Unser Posteingang quoll über von einer Vielzahl von Fragen und Kommentaren zu unserem letzten THG-Gehäusevergleich Ab in die Kiste: 15 Computergehäuse im Vergleich .

Obwohl wir in unserm letzten Vergleich immerhin 15 Gehäuse vorstellen konnten, haben wir uns diesmal die Messlatte noch ein wenig höher gelegt und gleich 24 der schönsten Stücke ins Labor geholt. Viele der Modelle, die wir in diesem Vergleich präsentieren, wurden als direkte Reaktion auf Leserbriefe hin mit aufgenommen.

Design, Innovation und Markenbewusstsein sind extrem wichtig

Beim Design haben wir eine ganze Anzahl einzigartiger und neuer Konzepte entdeckt. Einige der Pioniere erschlossen "Neuland", um die Aufmerksamkeit ihrer Klientel zu wecken. Ein neuer Trend im Wettbewerb um die Gunst und die Geldbörse der Kundschaft besteht im besonderen Augenmerk auf innovative Verpackungen und bessere Dokumentation, um sich so von der Masse abzuheben. Einige dieser neuen Konzepte sind ansprechender als andere, aber am Ende lassen die Entwicklungen den folgenden Schluss zu: Die Gehäusehersteller gehen tatsächlich auf die Vorschläge und Wünsche ihrer Kunden ein. Sie haben begriffen, dass es nicht mehr ausreicht, ausschließlich 08/15-Ware für den Massenmarkt anzubieten.

Was bedeutet das für den Konsumenten? Zunächst einmal natürlich mehr Auswahl. Die jüngsten Tendenzen scheinen aber auch eine Bewegung von den Kleinserienherstellern hin zu den Großen der Gehäuseindustrie zu signalisieren. Die "Kleinen" haben sich generell stärker auf Qualität und besondere Features konzentriert als die "alteingesessenen" Hersteller. Nun, da die allgemeinen wirtschaftlichen Probleme auch die Computerindustrie nicht unberührt lassen, erkennen auch die größeren Hersteller der Branche in diesem Bereich ein Potential und hoffen, dort bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Wie wirkt sich das auf die kleineren Hersteller aus? Diese müssen offensichtlich weiterhin schneller denken und schneller handeln als die große Konkurrenz. Sie müssen neue Ideen als erste entwickeln und auf den Markt bringen. Viele der Charakteristika, die früher nur bei den Gehäusen der exklusiveren kleinen Hersteller zu finden waren, finden sich heute bereits an Gehäusen im untersten Marktsegment. Teilweise handelt es sich um Deko und optischen Schnickschnack ohne praktischen Nutzen, was aber nicht unbedingt schlecht sein muss. Viele Kunden gelangten schließlich zu dem Schluss, dass es sich lohne, mehr Geld in den Kauf eines Gehäuses zu investieren, das dann aber auch zwei oder drei Upgrade-Zyklen mitmacht. Markentreue und Markenbewusstsein sind nun also wichtig für diese Kategorie von Produkten geworden, die nicht immer als besonders "sexy" angesehen wurde.

Bemerkenswert erschien uns die Tatsache, dass viele unserer Leser mit überraschender Leidenschaft dafür eintraten, auch einige Gehäuse im Desktop- oder Minidesktop-Format vorzustellen. Wir wurden vielfach darauf aufmerksam gemacht, dass die meisten Artikel diesen Bereich vernachlässigen. Wir haben mehrere Modelle in diesen Bauweisen in unseren Bericht aufgenommen, um auch hier einen Eindruck von den Trends zu vermitteln. Wenigstens zur Zeit, und besonders bei den kleineren Modellen, gibt es hier aber noch einigen Nachholbedarf.

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Kommentare zum Beitrag
Anonymer Nutzer 08/04/2008 00:06
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-0+

Hi wollte wissen wo man die Gehäüse von Case Arts kaufen kann

Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
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