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Alles was geht: DDR2-800 und 1066 im Test

19:00 - Freitag, 15. Juli 2005 von Patrick Schmid
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1 - High-Speed DDR2 im Test: Was bringt's?

Bringt DDR2-800 die erhoffte Leistungsteigerung für Intel-Systeme? Wir haben anhand aktueller DIMMs von AData und Corsair mit DDR2-1066 experimentiert und mit langsameren Takt, aber kürzeren Timings verglichen.
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Wann immer das Wort Overclocking fällt ist nicht ausschließlich die Steigerung der Prozessortaktrate gemeint. Daran eng gekoppelt ist der Speichertakt, der sich mit wenigen Handgriffen gleich mit erhöhen lässt und teilweise ähnlich große Leistungsschübe mit sich bringen kann wie ein paar Megahertz mehr CPU-Tempo. Doch laufen diese Bemühungen immer öfter ins Leere, denn der Mehrwert schnellster Speicher ist vor allem bei Pentium-4-Systemen nicht immer ersichtlich.

Grundsätzlich ist nichts falsch daran, immer den schnellst möglichen Arbeitsspeicher zu verwenden. Dabei ist jedoch zwischen der erzielbaren Taktrate und den dabei möglichen Betriebsparametern zu unterscheiden. Im Fall eines AMD Athlon 64 sind das DDR400-DIMMs (200 MHz Basistakt), die die als ideal geltenden Timings CL2-2-2-5 unterstützen sollten. Der Markt bietet derzeit auch Module mit "Luft" zum Übertakten an - 500 MHz und mehr werden bei akzeptablen Parametern noch geboten.

Im Fall eines P4-Systems kommen heute vorwiegend DDR2-Speicher zum Einsatz, die deutlich schneller arbeiten können als DDR1, bei den Timingparametern jedoch Einschnitte erfordern. DDR2-533 (266 MHz) ist heute fest etabliert, Module für 333 MHz (DDR2-667) sind merh und mehr im Kommen. Alles darüber hinaus wird heute ausschließlich durch Übertaktung erreicht, auch wenn die Chiphersteller ihre Fertigungen allmählich gut im Griff haben.

Man sollte meinen, das größere Taktpotenzial von DDR2-Speicher sollte sich deutlich auf die tatsächliche Leistungsfähigkeit auswirken. Das ist allerdings erst einmal nicht der Fall. In der Praxis ist ein P4-System mit DDR2-533 nur einen Hauch schneller als bei Verwendung von DDR400 und auch der Schritt zu DDR2-667 bringt weniger als Erwartet.

Mehr und mehr Hersteller wie A-Data oder Corsair bieten inzwischen jedoch Produkte, die sich bei DDR2-667-Tempo mit kurzen Timings betreiben lassen und gleichzeitig beeindruckende Taktraten zulassen - dann aber wieder mit gemächlicheren Parametern. Wir haben die aktuellen DIMMs beider Anbieter unter die Lupe genommen und ein aktuelles P4-System aus diesem Anlass übertaktet, um DDR2-1066-Tempo zu erreichen.


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